Johann Schroffner (Priester): Unterschied zwischen den Versionen

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'''Johann Baptist Schroffner''' (* [[10. Mai]] [[1891]] in [[Thalgau]]; † [[14. April]] [[1940]] im [[Konzentrationslager Buchenwald|KZ Buchenwald, Deutschland]]) war Priester und starb im Konzentrationslager Weimar-Buchenwald.
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[[Datei:Iglhauser240309018.jpg|thumb|Bild von der Gedenktafelenthüllung im Jahr 2009 für Johann Schroffner in Salzburg]]'''Johann Baptist Schroffner''' (* [[10. Mai]] [[1891]] in [[Thalgau]]; † [[14. April]] [[1940]] im [[Konzentrationslager Buchenwald|KZ Buchenwald, Deutschland]]) war Pfarrer und starb im Konzentrationslager Weimar-Buchenwald.
  
 
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==Leben==
Am [[30. Mai]] [[1915]] erhielt Schroffner die Priesterweihe. Schon am [[3. August]] [[1939]] wurde er nach kritischen Äußerungen wie „Hitler gehört in die Luft geschossen“ von der Gestapo verhaftet. Nach einwöchiger Einzelhaft im Polizeigefängnis in Innsbruck, [[Tirol]], wurde er in das [[Konzentrationslager Dachau|KZ Dachau]] überstellt. Dort kam er in den Block 15 und zur berüchtigten Strafkompanie. Nach der Räumung von Dachau Ende September 1939 wurde die Strafkompanie und auch andere Blocks sowie die Häftlinge im Einzelzellenbau nach Buchenwald überstellt.
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Am [[30. Mai]] [[1915]] erhielt Schroffner die Priesterweihe. Er war Kooperator in der [[Pfarre Großarl]] ([[1916]]–1917), [[Pfarre Strobl]] ([[1917]]–1919), [[Pfarre Hopfgarten]] ([[1919]]–1921), [[St. Johann in Tirol]] ([[1921]]–1923), [[Pfarre Kirchbichl]] ([[1923]]–1926), [[Pfarre Taxenbach]] ([[1927]]), [[Pfarre Kuchl]] ([[1928]]–1931), [[Pfarrer von St. Martin bei Lofer|Pfarrer]] der [[Pfarre St. Martin bei Lofer]] ([[1931]]–1936) und Pfarrexpositus in [[Oberndorf in Tirol|Oberndorf]] in [[Tirol]] ([[1936]]–1940).
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Schon kurz nach der Machtübernahme der [[Nationalsozialisten]] in Österreich wurde Schroffner am [[3. August]] [[1939]] nach kritischen Äußerungen wie „Hitler gehört in die Luft geschossen“ von der Gestapo verhaftet. Nach einwöchiger Einzelhaft im Polizeigefängnis in Innsbruck, Tirol, wurde er in das [[Konzentrationslager Dachau|KZ Dachau]] überstellt. Dort kam er in den Block 15 und zur berüchtigten Strafkompanie. Nach der Räumung von Dachau Ende September 1939 wurde die Strafkompanie und auch andere Blocks sowie die Häftlinge im Einzelzellenbau nach Buchenwald überstellt.
  
 
Dort fiel Schroffner in die Hände des als grausam bekannt gewordenen SS-Manns Martin Sommer. Schroffner starb am 14. April 1940. Seine Urne wurde auf dem Friedhof von Thalgau beigesetzt.
 
Dort fiel Schroffner in die Hände des als grausam bekannt gewordenen SS-Manns Martin Sommer. Schroffner starb am 14. April 1940. Seine Urne wurde auf dem Friedhof von Thalgau beigesetzt.
  
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Datei:Iglhauser240309018.jpg|Bild von der Gedenktafelenthüllung im Jahr 2009 für Johann Schroffner in Salzburg
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* [[RES (Regesta Ecclesiastica Salisburgensia)]] → [http://res.icar-us.eu/index.php/Schroffner,_Johann_(1901-1940) res.icar-us.eu]
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==Quelle==
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{{Zeitfolge
* [[Salzburger Woche]], ''Blutzeugen des Glaubens'', 28. Februar 2008
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Version vom 15. September 2018, 09:05 Uhr

Bild von der Gedenktafelenthüllung im Jahr 2009 für Johann Schroffner in Salzburg

Johann Baptist Schroffner (* 10. Mai 1891 in Thalgau; † 14. April 1940 im KZ Buchenwald, Deutschland) war Pfarrer und starb im Konzentrationslager Weimar-Buchenwald.

Leben

Am 30. Mai 1915 erhielt Schroffner die Priesterweihe. Er war Kooperator in der Pfarre Großarl (1916–1917), Pfarre Strobl (1917–1919), Pfarre Hopfgarten (1919–1921), St. Johann in Tirol (1921–1923), Pfarre Kirchbichl (1923–1926), Pfarre Taxenbach (1927), Pfarre Kuchl (1928–1931), Pfarrer der Pfarre St. Martin bei Lofer (1931–1936) und Pfarrexpositus in Oberndorf in Tirol (1936–1940).

Schon kurz nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten in Österreich wurde Schroffner am 3. August 1939 nach kritischen Äußerungen wie „Hitler gehört in die Luft geschossen“ von der Gestapo verhaftet. Nach einwöchiger Einzelhaft im Polizeigefängnis in Innsbruck, Tirol, wurde er in das KZ Dachau überstellt. Dort kam er in den Block 15 und zur berüchtigten Strafkompanie. Nach der Räumung von Dachau Ende September 1939 wurde die Strafkompanie und auch andere Blocks sowie die Häftlinge im Einzelzellenbau nach Buchenwald überstellt.

Dort fiel Schroffner in die Hände des als grausam bekannt gewordenen SS-Manns Martin Sommer. Schroffner starb am 14. April 1940. Seine Urne wurde auf dem Friedhof von Thalgau beigesetzt.

Quellen

Zeitfolge
Vorgänger

Martin Moser

Pfarrer von St. Martin bei Lofer
1931–1936
Nachfolger

Leopold Wintersteller