Andreas Kreuzeder: Unterschied zwischen den Versionen

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Hofrat Kreuzeder wurde als viertes von fünf Kindern des Alois Kreuzeder und der Maria, geborene Gschwendtner, geboren. [[1931]] maturierte er mit Auszeichnung am [[Erzbischöfliches Privatgymnasium Borromäum|Erzbischöflichen Privatgymnasium Borromäum]]. Nach Theologiestudium und Priesterweihe (am [[14. Juli]] [[1935]] in Salzburg) ging er 1936 nach Innsbruck, um Naturwissenschaften zu studieren. Als die [[Nationalsozialisten]] Geistlichen das Studium weltlicher Fächer verboten, wurde er 1938 [[Pfarrer von Faistenau|Pfarrprovvisor]] in [[Pfarre Faistenau|Faistenau]] und 1940 Kooperator in [[Pfarre St. Gilgen|St. Gilgen]] und in [[Pfarre Altenmarkt|Altenmarkt]]. Da kurz darauf der [[Pfarrer von Altenmarkt]], [[Felix Gredler]] von der [[Gestapo]] verhaftet wurde, blieb er bis zum [[Zweiter Weltkrieg|Kriegsende]] als [[Pfarrer von Altenmarkt|Pfarrprovisor]] in Altenmarkt.
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Hofrat Kreuzeder wurde als viertes von fünf Kindern des Alois Kreuzeder und der Maria, geborene Gschwendtner, geboren. [[1931]] maturierte er mit Auszeichnung am [[Erzbischöfliches Privatgymnasium Borromäum|Erzbischöflichen Privatgymnasium Borromäum]]. Nach Theologiestudium und Priesterweihe (am [[14. Juli]] [[1935]] in Salzburg) ging er 1936 nach Innsbruck, um Naturwissenschaften zu studieren. Als die [[Nationalsozialisten]] Geistlichen das Studium weltlicher Fächer verboten, wurde er 1938 [[Pfarrer von Faistenau|Pfarrprovvisor]] in [[Pfarre Faistenau|Faistenau]] und 1940 Kooperator in [[Pfarre St. Gilgen|St. Gilgen]] und in [[Pfarre Altenmarkt im Pongau|Altenmarkt]]. Da kurz darauf der [[Pfarrer von Altenmarkt]], [[Felix Gredler]] von der [[Gestapo]] verhaftet wurde, blieb er bis zum [[Zweiter Weltkrieg|Kriegsende]] als [[Pfarrer von Altenmarkt im Pongau|Pfarrprovisor]] in Altenmarkt.
  
[[1945]] konnte er seine naturwissenschaftlichen Studien in Innsbruck fortsetzen und [[1946]] mit der Lehramtsprüfung bzw. [[1948]] mit einer Dissertation in Mineralogie abschließen. Ab Herbst 1948 unterrichtete er am [[Erzbischöfliches Privatgymnasium Borromäum|Borromäum]] als Professor Naturgeschichte, Chemie, Physik und Mathematik. [[1970]] wurde er von [[Erzbischof]] [[Eduard Macheiner]] mit der Führung des Gymnasiums betraut und leitete die Schule bis zu seiner Pensionierung [[1977]]. Nach seiner Pensionierung war er noch als Kooperator in [[Pfarre Eugendorf|Eugendorf]] und in [[Pfarre Oberndorf|Oberndorf]] tätig.
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[[1945]] konnte er seine naturwissenschaftlichen Studien in Innsbruck fortsetzen und [[1946]] mit der Lehramtsprüfung bzw. [[1948]] mit einer Dissertation in Mineralogie abschließen. Ab Herbst 1948 unterrichtete er am [[Erzbischöfliches Privatgymnasium Borromäum|Borromäum]] als Professor Naturgeschichte, Chemie, Physik und Mathematik. [[1970]] wurde er von [[Erzbischof]] [[Eduard Macheiner]] mit der Führung des Gymnasiums betraut und leitete die Schule bis zu seiner Pensionierung [[1977]]. Nach seiner Pensionierung war er noch als Kooperator in [[Pfarre Eugendorf|Eugendorf]] und in [[Pfarre Oberndorf bei Salzburg|Oberndorf]] tätig.
  
 
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Version vom 23. Februar 2018, 05:36 Uhr

Msgr. Hofrat Dr. Andreas Kreuzeder (* 1. Februar 1912 in Nußdorf am Haunsberg; † 12. April 2010 ebendort) war Direktor des Borromäums.

Leben

Hofrat Kreuzeder wurde als viertes von fünf Kindern des Alois Kreuzeder und der Maria, geborene Gschwendtner, geboren. 1931 maturierte er mit Auszeichnung am Erzbischöflichen Privatgymnasium Borromäum. Nach Theologiestudium und Priesterweihe (am 14. Juli 1935 in Salzburg) ging er 1936 nach Innsbruck, um Naturwissenschaften zu studieren. Als die Nationalsozialisten Geistlichen das Studium weltlicher Fächer verboten, wurde er 1938 Pfarrprovvisor in Faistenau und 1940 Kooperator in St. Gilgen und in Altenmarkt. Da kurz darauf der Pfarrer von Altenmarkt, Felix Gredler von der Gestapo verhaftet wurde, blieb er bis zum Kriegsende als Pfarrprovisor in Altenmarkt.

1945 konnte er seine naturwissenschaftlichen Studien in Innsbruck fortsetzen und 1946 mit der Lehramtsprüfung bzw. 1948 mit einer Dissertation in Mineralogie abschließen. Ab Herbst 1948 unterrichtete er am Borromäum als Professor Naturgeschichte, Chemie, Physik und Mathematik. 1970 wurde er von Erzbischof Eduard Macheiner mit der Führung des Gymnasiums betraut und leitete die Schule bis zu seiner Pensionierung 1977. Nach seiner Pensionierung war er noch als Kooperator in Eugendorf und in Oberndorf tätig.

Ehrungen

Die Gemeinde Nußdorf am Haunsberg ernannte ihn 2005 anlässlich des 70-Jahr-Jubiläums seiner Primiz zu ihrem Ehrenbürger.

Quelle

Zeitfolge