Gemeinnützige Salzburger Landeskliniken Betriebsgesellschaft mbH: Unterschied zwischen den Versionen

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Die '''gemeinnützige Salzburger Landeskliniken Betriebsgesellschaft mbH''' mit eigener Rechtspersönlichkeit, kurz '''SALK''' wurde vom Land Salzburg zum [[1. Jänner]] [[2004]] gegründet. Die SALK beschäftigt ca. 5.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Damit sind die SALK der größte Arbeitgeber im Bundesland Salzburg<ref>http://www.salk.at/441.html</ref> und zählen zu den Leitbetrieben der Salzburger Wirtschaft<ref>http://www.salzburg.eu/de/wirtschaft/leitbetriebe.php</ref>.
Die '''gemeinnützige Salzburger Landeskliniken Betriebsgesellschaft mbH''' mit eigener Rechtspersönlichkeit, kurz '''SALK''' wurde vom [[Land Salzburg]] zum [[1. Jänner]] [[2004]] gegründet. Die SALK beschäftigt ca. 5&nbsp;400 Mitarbeiter. Damit sind die SALK der größte Arbeitgeber im Bundesland Salzburg<ref>http://www.salk.at/441.html</ref> und zählen zu den Leitbetrieben der Salzburger Wirtschaft<ref>http://www.salzburg.eu/de/wirtschaft/leitbetriebe.php</ref>.


== Unternehmensgegenstand ==
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== SALK heute ==
== SALK heute ==
 
Für rund 650&nbsp;000 Menschen aus Stadt und Land Salzburg, den umliegenden Bundesländern und Bayern bieten die SALK 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche mit insgesamt rund 5&nbsp580 MitarbeiterInnen (inklusive Beteiligungen) ein erstklassiges medizinisches Angebot. Fachlich kompetente Betreuung, eine umfassende Infrastruktur und der intensive Austausch zwischen allen Abteilungen gewährleisten Sicherheit  von Diagnose und Therapie für die Patienten.<ref>[ http://www.salk.at/79.html www.salk.at]</ref>
Für rund 650.000 Menschen aus Stadt und Land Salzburg, den umliegenden Bundesländern und Bayern bieten die SALK 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche mit insgesamt rund 5.580 MitarbeiterInnen (inklusive Beteiligungen) ein erstklassiges medizinisches Angebot. Fachlich kompetente Betreuung, eine umfassende Infrastruktur und der intensive Austausch zwischen allen Abteilungen gewährleisten Sicherheit  von Diagnose und Therapie für die Patienten.<ref>http://www.salk.at/79.html</ref>


Die Salzburger Landeskliniken zeichnen sich somit aus als
Die Salzburger Landeskliniken zeichnen sich somit aus als
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Als alleiniger Geschäftsführer der SALK fungiert seit [[13. Jänner]] [[2014]] Priv.-Doz. Dr. [[Paul Sungler]].  
Als alleiniger Geschäftsführer der SALK fungiert seit [[13. Jänner]] [[2014]] Priv.-Doz. Dr. [[Paul Sungler]].  
Die Organisation der SALK im Detail ist im Leistungs- und Tätigkeitsbericht<ref>[http://www.salk.at/DMS/2-20140722-142658.pdf SALK Leistungs- und Tätigkeitsbericht 2012/2013]</ref> ersichtlich.  
Die Organisation der SALK im Detail ist im Leistungs- und Tätigkeitsbericht<ref>[http://www.salk.at/DMS/2-20140722-142658.pdf SALK Leistungs- und Tätigkeitsbericht 2012/2013]</ref> ersichtlich.  
Der Aufsichtsrat besteht aus 6 Mitgliedern.<ref>[http://www.salk.at/Impressum.html Mitglieder des SALK Aufsichtsrates]</ref>


Der Aufsichtsrat besteht aus sechs Mitgliedern.<ref>[http://www.salk.at/Impressum.html Mitglieder des SALK Aufsichtsrates]</ref>


== Beteiligungen an Unternehmen durch die SALK ==
== Beteiligungen an Unternehmen durch die SALK ==
Die SALK sind an folgenden Unternehmen beteiligt:<ref>http://www.salk.at/12176.html</ref> <ref>http://www.salk.at/Impressum.html</ref>
Die SALK sind an folgenden Unternehmen beteiligt:<ref>http://www.salk.at/12176.html</ref> <ref>http://www.salk.at/Impressum.html</ref>


* Clinical Research Center Salzburg GmbH (50% SALK - 50% PMU)  
* Clinical Research Center Salzburg GmbH (50 % SALK - 50 % PMU)  
* DLK Dienstleistungen für Krankenhäuser GmbH (51% SALK - 49% Vanguard)
* DLK Dienstleistungen für Krankenhäuser GmbH (51 % SALK - 49 % Vanguard)
* Gemeinnützige Pflegezentrum Salzburg GmbH  - Gunter Ladurner Pflegezentrum (50% Humanocare, 50 % SALK)  
* Gemeinnützige Pflegezentrum Salzburg GmbH  - Gunter Ladurner Pflegezentrum (50 % Humanocare, 50 % SALK)  
* Humanocare SALK Reha- und Pflegeklinik Salzburg GmbH -  Neurocare Reha (50% Humanocare - 50% SALK)  
* Humanocare SALK Reha- und Pflegeklinik Salzburg GmbH -  Neurocare Reha (5 0% Humanocare - 50 % SALK)  
* Psychiatrische Reha St.Veit GmbH (50% SALK - 50% Pro Mente)  
* Psychiatrische Reha St. Veit GmbH (50 % SALK - 50 % Pro Mente)  
* Rehabilitationszentrum St.Veit im Pongau Betriebsgesellschaft mbH (76% VAMED - 24% SALK)
* Rehabilitationszentrum St. Veit im Pongau Betriebsgesellschaft mbH (76 % VAMED - 24 % SALK)


== SALK zukünftig ==
== SALK zukünftig ==
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== Bauliche Entwicklung ==
== Bauliche Entwicklung ==
Mit Gründung der SALK und der Servicebereiche wurde die Weiterentwicklung der Gebäude-Infrastruktur in den Krankenanstalten in einem größeren Zusammenhang gesehen und mit dem Projekt '''"Masterplan SALK 2020"''' <ref>[https://www.salk.at/7735.html Masterplan SALK 2020 - online]</ref> auch sehr gut weiterentwickelt. Seit 2004 sind folgende wichtige Neubauten entstanden:
Mit Gründung der SALK und der Servicebereiche wurde die Weiterentwicklung der Gebäude-Infrastruktur in den Krankenanstalten in einem größeren Zusammenhang gesehen und mit dem Projekt "Masterplan SALK 2020"<ref>[https://www.salk.at/7735.html Masterplan SALK 2020 - online]</ref> auch sehr gut weiterentwickelt. Seit 2004 sind folgende wichtige Neubauten entstanden:


* [[Chirurgie West]] Baubeginn: 10/1998 Inbetriebnahme: 10/2001 <ref>[[Chirurgie_West]]</ref>  
* [[Chirurgie West]] Baubeginn: 10/1998 Inbetriebnahme: 10/2001 <ref>[[Chirurgie_West]]</ref>  
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==Adresse==
==Adresse==
:[[Müllner Hauptstraße]] 48
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:5020 Salzburg
: 5020 Salzburg
:Telefon:  06 62 - 44 82-0
: Telefon:  06 62 - 44 82-0


==Weblinks==
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== Quellen ==
== Quellen ==
* [[Benutzer:xxlstier]] nach veröffentlichen bzw. freigegebenen Informationen des Amt der Salzburger Landesregierung, sowie der gemeinnützigen Salzburger Landeskliniken Betriebsgesellschaft mbH.
* [[Benutzer:xxlstier]] nach veröffentlichen bzw. freigegebenen Informationen des Amt der Salzburger Landesregierung, sowie der gemeinnützigen Salzburger Landeskliniken Betriebsgesellschaft mbH.

Version vom 8. September 2015, 12:17 Uhr

Die gemeinnützige Salzburger Landeskliniken Betriebsgesellschaft mbH mit eigener Rechtspersönlichkeit, kurz SALK wurde vom Land Salzburg zum 1. Jänner 2004 gegründet. Die SALK beschäftigt ca. 5 400 Mitarbeiter. Damit sind die SALK der größte Arbeitgeber im Bundesland Salzburg[1] und zählen zu den Leitbetrieben der Salzburger Wirtschaft[2].

Unternehmensgegenstand

Ihr Unternehmensgegenstand ist die gemeinsame Betriebsführung von landeseigenen Krankenanstalten; zum Zeitpunkt der Gründung waren dies das Landeskrankenhaus Salzburg, die Christian-Doppler-Klinik, die Landesklinik St. Veit, sowie das Institut für Sportmedizin[3], sowie der (intern) für die Krankenanstalten gemeinsam gebildeten Betriebs- und Servicebereiche, dem SB Finanzen, SB Personal SB Technik und dem Bildungszentrum. Im Lauf der Zeit sind der Betrieb weiterer Krankenanstalten, sowie die Beteiligungen an Unternehmen im Umfeld der Aufgaben einer Krankenanstalt dazu gekommen.

Geschichte

Das Land Salzburg ist der Rechtsträger von eigenen Krankenanstalten seit historischer Zeit. Die landeseigenen Krankenanstalten wurden stets im Rahmen der Privatwirtschaftsverwaltung vom Amt der Landesregierung geführt und verwaltet. Alle wesentlichen Entscheidungen wurden vom Eigentümer Land unmittelbar selbst wahrgenommen. Im Amt der Landesregierung gab es dafür früher eine eigene "Anstaltenverwaltung", die wiederum gegenüber dem zuständigen Mitglied der Landesregierung berichtspflichtig und weisungsgebunden war. Über Personal, Budget und strukturelle Entwicklungen entschied stets die Landesregierung und der Landtag. Die Krankenanstalten waren rechtlich unselbständig und damals sog. Regiebetriebe, d. h. die Organe der Krankenanstalt führten operativ den Betrieb (Medizin, Pflege, Technik, u.a.m.) auf Regie des Rechtsträgers, dem Land Salzburg.

Anfang der 1990er Jahre begann - in ganz Österreich durch die Dynamik der medizinischen Versorgung, den zunehmenden Finanzbedarf der Krankenanstalten und die damit einhergehenden Schwierigkeiten der laufenden Finanzierung - eine Entwicklung für mehr autonome Entscheidungsmöglichkeiten und damit zur rechtlichen Verselbständigung der Krankenanstalten-Betriebsführungen.

In Salzburg war es Landesrätin Dr. Gerheid Widrich und Landeshauptmann-Stv. Dr. Arno Gasteiger, die entsprechende Projekte zur "Ausgliederung" vorantrieben, was auf erheblichen Widerstand der Kliniken, der Mitarbeiter und auch der anderen politischen Parteien stieß. Zunächst wurde - nach intensiver Diskussion und Vorbereitung - ein Zwischenschritt gemacht und die Holding der Landeskliniken (LKS) mit Wirkung vom 1. Jänner 1998 eingerichtet. Gleichzeitig wurde die Anstaltsverwaltung aufgelöst und die Finanzierung der Krankenanstalten dem SAGES[4] bzw. der Finanzverwaltung als Beteiligung des Landes Salzburg unterstellt. Die LKS-Holding hatte noch keine eigene Rechtspersönlichkeit, jedoch wurde mit ihr die bisherige Linienorganisation in den einzelnen Krankenanstalten aufgebrochen und die gemeinsamen Betriebs- und Servicebereiche für Finanzen, Personal, Technik und dem Bildungszentrum eingerichtet. Die damaligen Geschäftsführer der LKS-Holding waren HR Prim. Dr. Christian Menzel (Medizinischer Geschäftsführer) und Herr Hans-Friedrich Günther (Kaufmännischer Geschäftsführer).

Unter Landeshauptmann Dr. Franz Schausberger, Landesrätin Dr. Maria Haidinger (Krankenanstalten) und Landesfinanzreferent Dr. Wolfgang Eisl wurde schließlich das Projekt "Rechtsformänderung" bzw. "eigene Rechtspersönlichkeit" für die Betriebsführung der Landeskliniken gestartet. Nach genauer Analyse der Strukturen und Rechtsformen (Aktiengesellschaft, Stiftung, Ges.m.b.H.) entschied man sich für eine gemeinnützige Krankenanstalten Betriebsführungs-GmbH. Vorteile diese Konstruktion sind die Gemeinnützigkeit, die im GmbH-Recht gut geregelten Verhältnisse im Zusammenwirken von Gesellschafter, Vorstand und Aufsichtsrat, sowie die Berücksichtigung von spezifischen Aspekten der Betriebsführung von Krankenanstalten. Mit Wirkung vom 1. Jänner 2004 wurde die gemeinnützige Salzburger Landeskliniken Betriebsgesellschaft mbH - SALK eingerichtet.[5] Alleiniger Gesellschafter ist das Land Salzburg.

Von 1. Jänner 2004 bis 30. November 2008 gab es in der SALK zwei auf Zeit bestellte Geschäftsführer: HR Prim. Dr. Christian Menzel (Medizinischer Geschäftsführer) und Dipl.-Vw. Dr. Max Laimböck (Kaufmännischer Geschäftsführer).

Von 1. Dezember 2008 bis 31. Dezember 2014 wurden die SALK geführt von Burkhard van der Vorst als alleiniger Geschäftsführer und es gab die Funktion einer medizinische Prokuristin, das war Dr. med. Christine Rühle.

Im Jahr 2014 wurde zunächst die Leitung der SALK mit zwei Geschäftsführern ausgeschrieben, ein medizinischer Geschäftsführer und ein kaufmännischer Geschäftsführer. Bedingt durch die Turbulenzen des Finanzskandals und den Wechsel in der Landesregierung, wurde entschieden, nur mehr einen alleinigen Geschäftsführer für die SALK zu bestellen.

SALK heute

Für rund 650 000 Menschen aus Stadt und Land Salzburg, den umliegenden Bundesländern und Bayern bieten die SALK 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche mit insgesamt rund 5&nbsp580 MitarbeiterInnen (inklusive Beteiligungen) ein erstklassiges medizinisches Angebot. Fachlich kompetente Betreuung, eine umfassende Infrastruktur und der intensive Austausch zwischen allen Abteilungen gewährleisten Sicherheit von Diagnose und Therapie für die Patienten.[6]

Die Salzburger Landeskliniken zeichnen sich somit aus als

  • Überregionales Gesundheitsunternehmen mit wichtiger Funktion in der Notfallversorgung
  • Zentralkrankenhaus mit der Spitzenversorgung eines Universitätsklinikums
  • Größte Bildungseinrichtung im Salzburger Gesundheitswesen
  • Innovatives Service- und Dienstleistungsunternehmen
  • Zentrum präventiver Gesundheitsvorsorge
  • Geschäftsführer bzw. Gesellschafter von neurologischen, psychiatrischen und onkologischen Rehabilitationszentren

Als alleiniger Geschäftsführer der SALK fungiert seit 13. Jänner 2014 Priv.-Doz. Dr. Paul Sungler. Die Organisation der SALK im Detail ist im Leistungs- und Tätigkeitsbericht[7] ersichtlich.

Der Aufsichtsrat besteht aus sechs Mitgliedern.[8]

Beteiligungen an Unternehmen durch die SALK

Die SALK sind an folgenden Unternehmen beteiligt:[9] [10]

  • Clinical Research Center Salzburg GmbH (50 % SALK - 50 % PMU)
  • DLK Dienstleistungen für Krankenhäuser GmbH (51 % SALK - 49 % Vanguard)
  • Gemeinnützige Pflegezentrum Salzburg GmbH - Gunter Ladurner Pflegezentrum (50 % Humanocare, 50 % SALK)
  • Humanocare SALK Reha- und Pflegeklinik Salzburg GmbH - Neurocare Reha (5 0% Humanocare - 50 % SALK)
  • Psychiatrische Reha St. Veit GmbH (50 % SALK - 50 % Pro Mente)
  • Rehabilitationszentrum St. Veit im Pongau Betriebsgesellschaft mbH (76 % VAMED - 24 % SALK)

SALK zukünftig

Das Krankenhaus Tamsweg in Tamsweg wird ab 2016 zu den Salzburger Landeskliniken gehören,
das Krankenhaus Hallein in der Tennengauer Bezirkshauptstadt Hallein ab 2017[11].

Bauliche Entwicklung

Mit Gründung der SALK und der Servicebereiche wurde die Weiterentwicklung der Gebäude-Infrastruktur in den Krankenanstalten in einem größeren Zusammenhang gesehen und mit dem Projekt "Masterplan SALK 2020"[12] auch sehr gut weiterentwickelt. Seit 2004 sind folgende wichtige Neubauten entstanden:

Adresse

Müllner Hauptstraße 48
5020 Salzburg
Telefon: 06 62 - 44 82-0

Weblinks

Quellen