Südtiroler Platz: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 27. Januar 2015, 19:22 Uhr
Der Südtiroler Platz befindet sich in der Stadt Salzburg in der Elisabeth-Vorstadt und ist der zentrale Platz vor dem Salzburger Hauptbahnhof.
Zum Namen
Der Name des Platzes erinnert an den schmerzlichen Verlust des heutigen Südtirol, das nach dem Ersten Weltkrieg von Österreich losgerissen und Italien zugeschlagen wurde. Die Benennung des Platzes mit seinem heutigen Namen erfolgte im Jahr 1926 und zeigt noch heute die Solidarität gegenüber Südtirol.
Geschichte
Als am 12. August 1860 die Kaiserin-Elisabeth-Westbahn von Salzburg nach Wien eröffnet wurde, stand der Hauptbahnhof noch recht verwaist am Südtiroler Platz. 1865 wurde dann das Grand Hôtel de l'Europe erbaut, der Bau des Bahnhof für die Ischlerbahn folgte 1891 gegenüber dem Hauptbahnhof.
Im 20. Jahrhundert wurde der Platz im Zuge der Motorisierung Salzburgs stetig ausgebaut. Gegenüber dem Hauptausgang des Hauptbahnhofes wurde ein Informationskiosk der Postbusse errichtet, dahinter befanden sich in schräger Anordnung die Busbahnsteige; der Straßenbelag bestand aus Stöcklsteinpflaster
Zwischen diesem Postbusbahnhof und dem Hauptbahnhof befanden sich Parkplätze und Straßen. Von der Innenstadt kommend fuhren die Obusse direkt entlang des Hauptbahnhofgebäudes und hatten ihre Haltestellen etwa dort, wo heute die Taxistände sind. Von dort konnten die Busse entweder vorbei am Porschehof in Richtung Lehen abfahren oder in einer Schleife wieder ins Stadtzentrum. Mit der Feinheit, dass alle stadteinwärts fahrenden Busse zunächst unmittelbar vor dem Hauptausgang vom Hauptbahnhof eine Station hatten und dann gegenüber, 100 m weiter, vor dem Busbahnhof, nochmals eine Station.
Weiters befand sich am Südtiroler Platz noch das Bahnhofspostamt mit Parkplätzen unmittelbar vor dem Eingang. In einem 90°-Winkel befanden sich die Garagen für die Anlieferung und Abholung der gesamten Post (was zu Spitzenzeiten zu Problemen zwischen den Pkw und den Lkw führte).
Bis in die 1970er-Jahre war am Südtirolerplatz auch eine Anmietstelle von Dienstmännern.
Nach dem umstrittenen Umbau des gesamten Platzes in den 1990er-Jahren wurden die Verkehrsprobleme eher größer. Vor allem fehlten seither notwendige Parkplätze für Post- und Bahnkunden. Unter dem Platz wurde eine Tiefgarage errichtet, die nur sehr zögerlich angenommen wurde. Sie stellt die einzige Möglichkeit für Bahnkunden zum Ein- und Aussteigen dar, die mit dem Pkw gebracht oder geholt werden, da oberirdisch am gesamten Platz ein Halte- und Parkverbot herrscht.
Gebäude und Bauwerke
Bildlinks
- Link zu einem Bild mit der alten Ansicht des Platzes vor seiner kompletten Neugestaltung
- alte Ansicht
Bildergalerie
Blickrichtung Hotel Europa
Kaiserin-Elisabeth-Denkmal mit dem Südtirolerplatz im Hintergrund
Blickrichtung Hauptbahnhof
Stolperstein für Alexander Zielonka am Südtiroler Platz
Stolperstein für Arcangelo Pesenti am Südtiroler Platz
Stolperstein für Eugene Vadon am Südtiroler Platz
Stolperstein für Jan Wladyslaw Kowal am Südtiroler Platz
Stolperstein für Jean Baptiste Chadebaud am Südtiroler Platz
Stolperstein für Klawdia Solomacha am Südtiroler Platz
Stolperstein für Latif Celikovic am Südtiroler Platz
Stolperstein für Luigi Cobai am Südtiroler Platz
Stolperstein für Mathias Horvath am Südtiroler Platz
Stolperstein für Miroslav Kolar am Südtiroler Platz
Stolperstein für Stefan Kulka am Südtiroler Platz
Quelle
- Eigenbericht Peter Krackowizer
- Ergänzungen der Photos der Stolpersteine Andrea Loidl