Kajetan Höfner: Unterschied zwischen den Versionen

Aus SALZBURGWIKI
Zur Navigation springen Zur Suche springen
K (Textersetzung - „Prof.“ durch „Prof.“)
K (typo, Textkosmetik, linkfix, Kat)
Zeile 1: Zeile 1:
[[Prof]]. Dr. '''Kajetan Höfner''' (* [[8. Februar]] [[1845]] in [[Abtenau]]<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/abtenau/TFBX/?pg=14 Taufbuch der Pfarre Abtenau, Band X, S. 23.]</ref>; † [[30. Oktober]] [[1919]] ebenda)<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/abtenau/STBXIII/?pg=400 Sterbebuch der Pfarre Abtenau, Band XIII, S. 394.]</ref> war Gymnasialprofessor und Bezirksschulinspektor im [[oberösterreich]]ischen Bezirk [[Linz]]-Land.
+
[[Professor|Prof.]] Dr. '''Kajetan Höfner''' (* [[8. Februar]] [[1845]] in [[Abtenau]];<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/abtenau/TFBX/?pg=14 Taufbuch der [[Pfarre Abtenau]], Band X, S. 23.]</ref> † [[30. Oktober]] [[1919]] ebenda)<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/abtenau/STBXIII/?pg=400 Sterbebuch der Pfarre Abtenau, Band XIII, S. 394.]</ref> war ein Salzburger Gymnasialprofessor, der hauptsächlich in anderen Kronländern unterrichtete und zuletzt Bezirksschulinspektor im [[oberösterreich]]ischen Bezirk [[Linz]]-Land war.
  
 
== Leben ==
 
== Leben ==
 
Kajetan Rochus Höfner war der Sohn des Medizinalchirurgen [[Valentin Höfner (junior)|Valentin Höfner]] und seiner Frau Anna, geborene [[Rochus Hinterberger|Hinterberger]].
 
Kajetan Rochus Höfner war der Sohn des Medizinalchirurgen [[Valentin Höfner (junior)|Valentin Höfner]] und seiner Frau Anna, geborene [[Rochus Hinterberger|Hinterberger]].
  
Er maturierte [[1864]] am [[Akademisches Gymnasium Salzburg|k.k. Staatsgymnasium]] Salzburg<ref>Dr. [[Hermenegild Kottinger|Kottinger, Hermenegild]] (Hg.): Vierzehntes Programm des k.k. Staats-Gymnasiums in Salzburg am Schlusse des Schuljahres 1864. Salzburg (Zaunrith) 1864, S. 48.</ref>, wohin er am [[7. November]] [[1869]] als Lehramtsanwärter zurückkehrte<ref> Dr. [[Laurenz Karl Sieber|Sieber, Laurenz Karl]] (Hg.): Zwanzigstes Programm des k.k. Staats-Gymnasiums in Salzburg am Schlusse des Schuljahres 1870. Salzburg (Zaunrith) 1870, S. 76f.</ref>. Allerdings wechselte er bereits zum [[19. November]] [[1870]] als Gymnasiallehrer an das k.k. Unter-Realgymnasium in Villach, [[Kärnten]].<ref>Johann Krassnig (Hg.): Zweite Jahresschrift des k.k. Unter-Realgymnasiums zu Villach. Villach 1871, S. 14.</ref> Im September [[1971]] kam er als Gymnasialprofessor für Latein, Griechisch und Deutsch an das k.k. Staatsgymnasium Krems<ref>Kremser Wochenblatt vom 30. September 1871, S. 3.</ref>, dann an das Gymnasium der k.k. Theresianischen Akademie in [[Wien]]<ref>Dr. Heinrich Mitteis (Hg.): Jahresbericht über das Gymnasium der k.k. Theresianischen Akademie in Wien für das Schuljahr 1874-1875. Wien 1875, S. 122</ref>, bevor er an das k.k. Staatsgymnasium in Linz kam.<ref>55. Jahresbericht des K.K. Staatsgymnasiums zu Linz über das Schuljahr 190. Linz 1906, S. 22.</ref>
+
Er maturierte [[1864]] am [[Akademisches Gymnasium Salzburg|k.k. Staatsgymnasium Salzburg]]<ref>Dr. [[Hermenegild Kottinger|Kottinger, Hermenegild]] (Hg.): Vierzehntes Programm des k.k. Staats-Gymnasiums in Salzburg am Schlusse des Schuljahres 1864. Salzburg (Zaunrith) 1864, S. 48.</ref>, wohin er am [[7. November]] [[1869]] als Lehramtsanwärter zurückkehrte<ref> Dr. [[Karl Sieber (Schuldirektor)|Sieber, Laurenz Karl]] (Hg.): Zwanzigstes Programm des k.k. Staats-Gymnasiums in Salzburg am Schlusse des Schuljahres 1870. Salzburg (Zaunrith) 1870, S. 76f.</ref>. Allerdings wechselte er bereits zum [[19. November]] [[1870]] als Gymnasiallehrer an das k.k. Unter-Realgymnasium in Villach, [[Kärnten]].<ref>Johann Krassnig (Hg.): Zweite Jahresschrift des k.k. Unter-Realgymnasiums zu Villach. Villach 1871, S. 14.</ref> Im September [[1871]] kam er als Gymnasialprofessor für Latein, Griechisch und Deutsch an das k.k. Staatsgymnasium Krems<ref>Kremser Wochenblatt vom 30. September 1871, S. 3.</ref>, dann an das Gymnasium der k.k. Theresianischen Akademie in [[Wien]]<ref>Dr. Heinrich Mitteis (Hg.): Jahresbericht über das Gymnasium der k.k. Theresianischen Akademie in Wien für das Schuljahr 1874-1875. Wien 1875, S. 122</ref>, bevor er an das k.k. Staatsgymnasium in Linz kam.<ref>Fünfundfünfzigster Jahresbericht des k.k. Staats-Gymnasiums zu Linz über das Schuljahr 1906. Linz 1906, S. 22.</ref>
  
[[1887]] wurde er Bezirksschulinspektor für den Landschulbezirk Linz.<ref>[https://oepping.topothek.at/data/Oepping123/files161//file40459.pdf Erwin Hannerer (Red.): Chronik der Volksschule Götzendorf 1870-2010. Götzendorf 2010, S. 41.]</ref> Zum [[30. September]] [[1906]] trat er in den Ruhestand.<ref>Jahresbericht des k.k. Staats-Gymnasiums zu Linz über das Schuljahr 1906, Linz 1906, S. 66.</ref>
+
[[1887]] wurde er Bezirksschulinspektor für den Landschulbezirk Linz.<ref>[https://oepping.topothek.at/data/Oepping123/files161//file40459.pdf Erwin Hannerer (Red.): Chronik der Volksschule Götzendorf 1870-2010. Götzendorf 2010, S. 41.]</ref> Zum [[30. September]] [[1906]] trat er in den Ruhestand.<ref>Fünfundfünfzigster Jahresbericht des k.k. Staats-Gymnasiums zu Linz über das Schuljahr 1906, Linz 1906, S. 66.</ref>
  
 
Seit <!--7. August -->[[1893]] war er verheiratet<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/abtenau/STBXIV/?pg=22 Sterbebuch der Pfarre Abtenau, Band XIV, S. 19.]</ref> mit Elisabeth, geborene Niedermeier (* 5. August 1866 in Linz, [[OÖ]]; † 21. Oktober 1933 in der [[Stadt Salzburg]]), die ihm mehrere Kinder schenkte.
 
Seit <!--7. August -->[[1893]] war er verheiratet<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/abtenau/STBXIV/?pg=22 Sterbebuch der Pfarre Abtenau, Band XIV, S. 19.]</ref> mit Elisabeth, geborene Niedermeier (* 5. August 1866 in Linz, [[OÖ]]; † 21. Oktober 1933 in der [[Stadt Salzburg]]), die ihm mehrere Kinder schenkte.
  
 
== Auszeichnung ==
 
== Auszeichnung ==
Dr. Höfner war Besitzer des Goldenen Verdienstkreuzes mit der Krone.
+
Höfner war Besitzer des Goldenen Verdienstkreuzes mit der Krone.
  
 
== Quellen ==
 
== Quellen ==
 
<references/>
 
<references/>
  
{{SORTIERUNG:Höfner (Abtenau), Franz}}
+
{{SORTIERUNG:Höfner, Kajetan}}
 
[[Kategorie:Person]]
 
[[Kategorie:Person]]
 
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]
 
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]
Zeile 29: Zeile 29:
 
[[Kategorie:Abtenau]]
 
[[Kategorie:Abtenau]]
 
[[Kategorie:Salzburgs Töchter und Söhne]]
 
[[Kategorie:Salzburgs Töchter und Söhne]]
 +
[[Kategorie:Oberösterreich]]
 +
[[Kategorie:Geboren 1845]]
 +
[[Kategorie:Gestorben 1919]]

Version vom 16. August 2025, 08:23 Uhr

Prof. Dr. Kajetan Höfner (* 8. Februar 1845 in Abtenau;[1]30. Oktober 1919 ebenda)[2] war ein Salzburger Gymnasialprofessor, der hauptsächlich in anderen Kronländern unterrichtete und zuletzt Bezirksschulinspektor im oberösterreichischen Bezirk Linz-Land war.

Leben

Kajetan Rochus Höfner war der Sohn des Medizinalchirurgen Valentin Höfner und seiner Frau Anna, geborene Hinterberger.

Er maturierte 1864 am k.k. Staatsgymnasium Salzburg[3], wohin er am 7. November 1869 als Lehramtsanwärter zurückkehrte[4]. Allerdings wechselte er bereits zum 19. November 1870 als Gymnasiallehrer an das k.k. Unter-Realgymnasium in Villach, Kärnten.[5] Im September 1871 kam er als Gymnasialprofessor für Latein, Griechisch und Deutsch an das k.k. Staatsgymnasium Krems[6], dann an das Gymnasium der k.k. Theresianischen Akademie in Wien[7], bevor er an das k.k. Staatsgymnasium in Linz kam.[8]

1887 wurde er Bezirksschulinspektor für den Landschulbezirk Linz.[9] Zum 30. September 1906 trat er in den Ruhestand.[10]

Seit 1893 war er verheiratet[11] mit Elisabeth, geborene Niedermeier (* 5. August 1866 in Linz, ; † 21. Oktober 1933 in der Stadt Salzburg), die ihm mehrere Kinder schenkte.

Auszeichnung

Höfner war Besitzer des Goldenen Verdienstkreuzes mit der Krone.

Quellen

  1. Taufbuch der Pfarre Abtenau, Band X, S. 23.
  2. Sterbebuch der Pfarre Abtenau, Band XIII, S. 394.
  3. Dr. Kottinger, Hermenegild (Hg.): Vierzehntes Programm des k.k. Staats-Gymnasiums in Salzburg am Schlusse des Schuljahres 1864. Salzburg (Zaunrith) 1864, S. 48.
  4. Dr. Sieber, Laurenz Karl (Hg.): Zwanzigstes Programm des k.k. Staats-Gymnasiums in Salzburg am Schlusse des Schuljahres 1870. Salzburg (Zaunrith) 1870, S. 76f.
  5. Johann Krassnig (Hg.): Zweite Jahresschrift des k.k. Unter-Realgymnasiums zu Villach. Villach 1871, S. 14.
  6. Kremser Wochenblatt vom 30. September 1871, S. 3.
  7. Dr. Heinrich Mitteis (Hg.): Jahresbericht über das Gymnasium der k.k. Theresianischen Akademie in Wien für das Schuljahr 1874-1875. Wien 1875, S. 122
  8. Fünfundfünfzigster Jahresbericht des k.k. Staats-Gymnasiums zu Linz über das Schuljahr 1906. Linz 1906, S. 22.
  9. Erwin Hannerer (Red.): Chronik der Volksschule Götzendorf 1870-2010. Götzendorf 2010, S. 41.
  10. Fünfundfünfzigster Jahresbericht des k.k. Staats-Gymnasiums zu Linz über das Schuljahr 1906, Linz 1906, S. 66.
  11. Sterbebuch der Pfarre Abtenau, Band XIV, S. 19.