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Am [[26. August]] [[1816]] als Salzburg wieder unter österreichischer Herrschaft stand, schrieb er einen umfassenden Beschwerdebrief an die Landesregierung in [[Linz]]. Er beschrieb darin anhand zahlreicher Beispiele Dr. [[Joseph von Barisani|Barisani]], "der durch 6 Jahre über ärztliche Individuen wie ein Despot im Kreise herrschte". Er bezeichnete Dr. Barisani in diesem Brief als Schwätzer, Lügner, Falsarius und nannte ihn einen "Verächter des höchsten Hauses Österreichs und seiner Majestät selbst".<ref>OÖLA Landesregierungsarchiv 1787-1849 / Allgemeine Reihe Schachtel 149.</ref>
 
Am [[26. August]] [[1816]] als Salzburg wieder unter österreichischer Herrschaft stand, schrieb er einen umfassenden Beschwerdebrief an die Landesregierung in [[Linz]]. Er beschrieb darin anhand zahlreicher Beispiele Dr. [[Joseph von Barisani|Barisani]], "der durch 6 Jahre über ärztliche Individuen wie ein Despot im Kreise herrschte". Er bezeichnete Dr. Barisani in diesem Brief als Schwätzer, Lügner, Falsarius und nannte ihn einen "Verächter des höchsten Hauses Österreichs und seiner Majestät selbst".<ref>OÖLA Landesregierungsarchiv 1787-1849 / Allgemeine Reihe Schachtel 149.</ref>
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1821 verlor er seinen studierenden Sohn Domenicus Oberlechner. Untröstlich setzte er ihm am Friedhof St. Peter ein bis heute bestehendes [[Oberlechner-Grab am Petersfriedhof|Denkmal]].
 
Um für die [[Kuranstalt Kreuzbrückl]] in [[Maxglan (Gemeinde)|Maxglan]] zu werben, gab er [[1826]] das Büchlein "Bethsaida oder die Schlammbäder in der Umgebung Juvaviens" heraus.<ref>[https://books.google.at/books?id=N7W2AAAAIAAJ&pg=PA86&q=Oberlechner books.google.at], [[Benedikt Pillwein]], 1839, Seite 86</ref>
 
Um für die [[Kuranstalt Kreuzbrückl]] in [[Maxglan (Gemeinde)|Maxglan]] zu werben, gab er [[1826]] das Büchlein "Bethsaida oder die Schlammbäder in der Umgebung Juvaviens" heraus.<ref>[https://books.google.at/books?id=N7W2AAAAIAAJ&pg=PA86&q=Oberlechner books.google.at], [[Benedikt Pillwein]], 1839, Seite 86</ref>
    
In seinem Jahresbericht [[1829]] fügte der Salzburger Kreisarzt Dr. [[Johann Nepomuk von Bernberg]] eine Art Nachruf auf Dr. Oberlechner ein. Dieser schwankt zwischen überschwänglichem Lob "Tausenden hat er Gesundheit und Leben, erhalten in seinem vieljährigen Wirken, darum benezten auch tausende von Thränen der dankbaren sein stummes Grab" und unverhohlener Kritik "Er lebte mit keinem anderen Arzt in einem vertrauten Verhältnis; liebte auch die Berathungen mit seinen Kollegen nicht, und gab leicht einen Kranken auf, der ihm nicht sein volles Zutrauen schenkte,...".<ref>SLA KR Akten B IX.9. Fasz 0212.</ref>
 
In seinem Jahresbericht [[1829]] fügte der Salzburger Kreisarzt Dr. [[Johann Nepomuk von Bernberg]] eine Art Nachruf auf Dr. Oberlechner ein. Dieser schwankt zwischen überschwänglichem Lob "Tausenden hat er Gesundheit und Leben, erhalten in seinem vieljährigen Wirken, darum benezten auch tausende von Thränen der dankbaren sein stummes Grab" und unverhohlener Kritik "Er lebte mit keinem anderen Arzt in einem vertrauten Verhältnis; liebte auch die Berathungen mit seinen Kollegen nicht, und gab leicht einen Kranken auf, der ihm nicht sein volles Zutrauen schenkte,...".<ref>SLA KR Akten B IX.9. Fasz 0212.</ref>
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Er ist im [[Oberlechner-Grab am Petersfriedhof|Oberlechner-Grab]] am [[Friedhof St. Peter]] begraben.
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Er ist im Oberlechner-Grab am [[Friedhof St. Peter]] begraben.
    
== Quelle ==
 
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