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Version vom 18. Mai 2023, 11:40 Uhr
Elachista poae (Stainton, 1855) ist eine Art aus der Ordnung Lepidoptera, Familie Elachistidae (Grasminiermotten).
Verbreitung, Lebensraum und Phänologie[1]
E. poae wurde zwar bereits von Mitterberger (1909) vom Gaisberg vom 29. Juli 1908 gemeldet, das entsprechende Belegexemplar in der Oberösterreichischen Landessammlung im Biologiezentrum in Linz wurde allerdings von U. Parenti als Elachista atricomella bestimmt. Demnach wäre die Art aus der Liste der Salzburger Schmetterlinge (Embacher et al. 2011) zu streichen gewesen, wäre nicht Thomas Rupp ein aktueller Nachweis aus den Radstädter Tauern gelungen. Er fing am 3. Juli 2016 ein Tier beim Aufstieg von der Schwabalm zum Tappenkarsee (Zone IV, Zentralalpen). Der Fundort liegt in rund 1 500 bis 1 700 m Höhe, Angaben zum Lebensraum sind aber nicht dokumentiert (Kurz & Embacher 2020, Kurz & Kurz 2022).
Biologie und Gefährdung
Da weder die Lebensweise der Imagines, noch die Entwicklungsstadien aus Salzburg nachgewiesen sind und auch keine Informationen zum Lebensraum vorliegen, kann zur Zeit keine Einstufung nach einer der Gefährdungskategorien erfolgen.
Weiterführende Informationen
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Projekt: Fauna und Flora von Salzburg
Bilder
Elachista poae – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien auf Wikimedia Commons
Quellen
- Embacher, Gernot; Gros, Patrick; Kurz, M. A.; Kurz, M. E. & Zeller-Lukashort, Christof, 2011: Die Schmetterlinge des Landes Salzburg. Teil I: Systematisches Verzeichnis mit Verbreitungsangaben für die geologischen Zonen des Landes (Insecta: Lepidoptera). Mitteilungen aus dem Haus der Natur 19: 5-89.
- Kurz, M. A. & Kurz, M. E. 2000–2022. Naturkundliches Informationssystem. – URL: http://www.nkis.info [online 24 März 2022].
- Kurz, M. A. & G. Embacher 2020. Die Elachistidae (Lepidoptera) des Bundeslandes Salzburg, Österreich. Zeitschrift der Arbeitsgemeinschaft Österreichischer Entomologen 72: 85-93.
- Mitterberger, K. 1909. Verzeichnis der im Kronlande Salzburg bisher beobachteten Mikrolepidopteren (Kleinschmetterlinge). – In: Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 49: 195-552.
- ↑ siehe Phänologie