Schnapsbrennen im Pinzgau: Unterschied zwischen den Versionen
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[[1788]] wurden auch in anderen Orten Missstände aufgezeigt. Das [[Hofgericht]] wurde gebeten, die Branntwein-Brennrechte einzuschränken. In den .Branntweinhäusln" geschehe Unfug, der zur "Erzeugung so vieler unehelicher Kinder" führe. Die Pfleggerichte waren jedoch gegen eine Verminderung, da die jungen Leute Schnaps in den Wirtshäusern oder aus [[Tirol]] bekämen, wodurch wieder Geld ins Ausland ginge. Außerdem sei Schnaps für die starke Arbeit im Gebirge notwendig. | [[1788]] wurden auch in anderen Orten Missstände aufgezeigt. Das [[Hofgericht]] wurde gebeten, die Branntwein-Brennrechte einzuschränken. In den .Branntweinhäusln" geschehe Unfug, der zur "Erzeugung so vieler unehelicher Kinder" führe. Die Pfleggerichte waren jedoch gegen eine Verminderung, da die jungen Leute Schnaps in den Wirtshäusern oder aus [[Tirol]] bekämen, wodurch wieder Geld ins Ausland ginge. Außerdem sei Schnaps für die starke Arbeit im Gebirge notwendig. | ||
Ein Pfleger berichtete, dass sich Bauerntöchter und Dirnen mit Branntwein versehen, um damit ihre Gasselgeher und Verehrer bis zum Rausch zu bedienen. Trotzdem sah sich der [[Hofrat]] nicht genötigt, die Brenn-Gerechtigkeiten zu reduzieren ([[Kaprun]] 85, Saalfelden 25, [[Taxenbach]] 213?, [[ | Ein Pfleger berichtete, dass sich Bauerntöchter und Dirnen mit Branntwein versehen, um damit ihre Gasselgeher und Verehrer bis zum Rausch zu bedienen. Trotzdem sah sich der [[Hofrat]] nicht genötigt, die Brenn-Gerechtigkeiten zu reduzieren ([[Kaprun]] 85, Saalfelden 25, [[Taxenbach]] 213?, [[Mittersill]] 142, [[Rauris]] 35). | ||
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