Institut für Geologie und Paläontologie: Unterschied zwischen den Versionen
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Die Institutsgründung erfolgte im Herbst [[1967]] mit der Berufung am [[29. September]] von tit. Ao. Univ-Prof. Dr. Günther Frasl (Hochschule für Bodenkultur, Wien) zum Ordinarius für Geologie und Paläontologie im Rahmen der [[Philosophische Fakultät|Philosophischen Fakultät]]. | Die Institutsgründung erfolgte im Herbst [[1967]] mit der Berufung am [[29. September]] von tit. Ao. Univ-Prof. Dr. [[Günther Frasl]] (Hochschule für Bodenkultur, Wien) zum Ordinarius für Geologie und Paläontologie im Rahmen der [[Philosophische Fakultät der Universität Salzburg|Philosophischen Fakultät]]. | ||
Erster ''Sitz'' des Instituts waren zwei im sechsten und siebten Stockwerk im Gebäude [[Ferdinand-Porsche-Straße]] 8 (nahe [[Salzburg Hauptbahnhof]]) gemietete Wohnungen mit 150 m². | Erster ''Sitz'' des Instituts waren zwei im sechsten und siebten Stockwerk im Gebäude [[Ferdinand-Porsche-Straße]] 8 (nahe [[Salzburg Hauptbahnhof]]) gemietete Wohnungen mit 150 m². Im Wintersemester 1967/68 wurden zwei Vorlesungen gehalten: Allgemeine Geologie und Allgemeine Paläontologie mit insgesamt drei Wochenstunden. Das Institut besaß 89 Monographien und einige Dutzend geologische Karten. | ||
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* [[1. Oktober]] 1969: Tillfried Cernajsek (ging Ende 1971 an die Geologische Bundesanstalt Wien) | * [[1. Oktober]] 1969: Tillfried Cernajsek (ging Ende 1971 an die Geologische Bundesanstalt Wien) | ||
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== Das Ende des Institutes 2004 == | == Das Ende des Institutes 2004 == | ||
Seit 2004 wird der Bereich Geologie vom neuen Fachbereich Geographie, Geologie und Mineralogie zusammengefasst. Die Paläontologie wird seither nur am Rande mit betreut. Damit besteht in Salzburg kein eigenständiges Universitätsinstitut für diese Fachbereiche mehr. Weiterhin wird in Salzburg ein einführendes | Seit 2004 wird der Bereich Geologie vom neuen Fachbereich Geographie, Geologie und Mineralogie zusammengefasst. Die Paläontologie wird seither nur am Rande mit betreut. Damit besteht in Salzburg kein eigenständiges Universitätsinstitut für diese Fachbereiche mehr. Weiterhin wird in Salzburg ein einführendes Bachelorstudium Geologie und darauf aufbauend ein Masterstudium Geologie angeboten, das der Vertiefung und Erweiterung von geowissenschaftlichem Wissen dient. | ||
Das Masterstudium bietet etwa die Fachbereiche Rohstoffgeologie und Energieversorgung, Geomorphologie, Umwelt und Hydrogeologie, technische Geologie, Kristallingeologie und Geodynamik, Fernerkundung und Geoinformatik mit an. Es bereitet es sowohl auf die geowissenschaftliche Praxis im angewandten Bereich als auch auf die Forschungsarbeit vor. | Das Masterstudium bietet etwa die Fachbereiche Rohstoffgeologie und Energieversorgung, Geomorphologie, Umwelt und Hydrogeologie, technische Geologie, Kristallingeologie und Geodynamik, Fernerkundung und Geoinformatik mit an. Es bereitet es sowohl auf die geowissenschaftliche Praxis im angewandten Bereich als auch auf die Forschungsarbeit vor. | ||
Version vom 18. Dezember 2022, 10:27 Uhr
Das Institut für Geologie und Paläontologie war ein Institut an der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Salzburg. Es konnte sich 36 Jahre lang als eigenständiges Institut entwickeln.
Geschichte Porschestraße
Die Institutsgründung erfolgte im Herbst 1967 mit der Berufung am 29. September von tit. Ao. Univ-Prof. Dr. Günther Frasl (Hochschule für Bodenkultur, Wien) zum Ordinarius für Geologie und Paläontologie im Rahmen der Philosophischen Fakultät.
Erster Sitz des Instituts waren zwei im sechsten und siebten Stockwerk im Gebäude Ferdinand-Porsche-Straße 8 (nahe Salzburg Hauptbahnhof) gemietete Wohnungen mit 150 m². Im Wintersemester 1967/68 wurden zwei Vorlesungen gehalten: Allgemeine Geologie und Allgemeine Paläontologie mit insgesamt drei Wochenstunden. Das Institut besaß 89 Monographien und einige Dutzend geologische Karten.
Weitere Bestellungen waren:
- 15. November 1967: Volker Höck
- 1. April 1968: Michael Sturm (ging 1969 ans Geologische Institut in Bern, Schweiz)
- 15. Juni 1969: Gottfried Tichy
- 1. Oktober 1969: Tillfried Cernajsek (ging Ende 1971 an die Geologische Bundesanstalt Wien)
- 1. Juni 1971: Dr. Wolfgang Vetters
- 4. April 1972: Univ.-Prof. Dr. Josef-Michael Schramm
Als Grundlage für die von Prof. Frasl besonders gepflegte Mikroskopie wurde ein Schneid- und Schleiflabor von Manfred Brunner aufgebaut, der als Laborant seit 1. April 1968 diese inzwischen modernisierten unentbehrlichen Einrichtungen versiert betreute.
Geschichte in Nonntal
1971 übersiedelte das Institut im Frühjahr in einen Fertigteil-Plattenbau an der Akademiestraße 26 in Nonntal und hatte eine Fläche von rund 700 m² zur Verfügung. Dort blieb es für fünfzehn Jahre.
Naturwissenschaftliches Fakultätsgebäude
Im Mai 1986 übersiedelte das Institut abermals. Diesmal in das Gebäude der Naturwissenschaftlichen Fakultät in der Hellbrunner Straße 34 in Nonntal-Freisaal. Es wurden 700 Tonnen Material übersiedelt. Die über das zweite und dritte Obergeschoß sowie das Kellergeschoß verteilte Institutsfläche betrug nun 2 500 m².
Das Ende des Institutes 2004
Seit 2004 wird der Bereich Geologie vom neuen Fachbereich Geographie, Geologie und Mineralogie zusammengefasst. Die Paläontologie wird seither nur am Rande mit betreut. Damit besteht in Salzburg kein eigenständiges Universitätsinstitut für diese Fachbereiche mehr. Weiterhin wird in Salzburg ein einführendes Bachelorstudium Geologie und darauf aufbauend ein Masterstudium Geologie angeboten, das der Vertiefung und Erweiterung von geowissenschaftlichem Wissen dient.
Das Masterstudium bietet etwa die Fachbereiche Rohstoffgeologie und Energieversorgung, Geomorphologie, Umwelt und Hydrogeologie, technische Geologie, Kristallingeologie und Geodynamik, Fernerkundung und Geoinformatik mit an. Es bereitet es sowohl auf die geowissenschaftliche Praxis im angewandten Bereich als auch auf die Forschungsarbeit vor.
Quelle
- www.zobodat.at pdf Josef-Michael Schramm (Vortrag): „Geologie und Paläontologie" an der Universität Salzburg, kurze Chronik eines Institutes (1967 - 2003, und dann?)