Ludwig Zeller (Kaufmann): Unterschied zwischen den Versionen
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Ludwig Zeller war der Sohn des Kaufmanns Joseph [[Zeller]] (* [[1783]]; † [[20. Mai]] [[1847]] in der Stadt Salzburg<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-dompfarre/STBV/?pg=180 Sterbebuch der Dompfarre Salzburg, Band V, S. 267.]</ref>) und seiner Frau Clara, geborene Salger (* [[17. Juni]] [[1786]]; † [[1. März]] [[1857]]). | Ludwig Zeller war der Sohn des Kaufmanns Joseph [[Zeller]] (* [[1783]]; † [[20. Mai]] [[1847]] in der Stadt Salzburg<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-dompfarre/STBV/?pg=180 Sterbebuch der Dompfarre Salzburg, Band V, S. 267.]</ref>) und seiner Frau Clara, geborene Salger (* [[17. Juni]] [[1786]]; † [[1. März]] [[1857]]). | ||
| − | Neben seiner Berufstätigkeit war er bis zu seinem Ableben 1880 Direktionsrat der [[Salzburger Sparkasse]] und seit [[1847]] Mitglied der [[Salzburger Liedertafel]], deren Vorstand er (mit Unterbrechungen) bis [[1854]] übernahm. Außerdem engagierte er sich in der [[Internationale Stiftung Mozarteum|Internationalen Mozarteumstiftung]] | + | Neben seiner Berufstätigkeit war er bis zu seinem Ableben 1880 Direktionsrat der [[Salzburger Sparkasse]] und seit [[1847]] Mitglied der [[Salzburger Liedertafel]], deren Vorstand er (mit Unterbrechungen) bis [[1854]] übernahm. Außerdem engagierte er sich in der [[Internationale Stiftung Mozarteum|Internationalen Mozarteumstiftung]] im [[Stadtverein Salzburg|Verschönerungsverein]] Salzburg und war auch Mitglied des Salzburger Gemeinderats. |
Er war verheiratet mit der Reichenberger Gasthofbesitzerstochter Emeline, geborene Spietschka (* [[1826]]; † 30. Mai 1872 in [[St. Gilgen]]-[[Ried (St. Gilgen)|Ried]])<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-st-andrae/STB9/?pg=80 Sterbebuch der Pfarre Salzburg-St. Andrä, Band IX, S. 77.]</ref>. Der spätere [[Bürgermeister der Stadt Salzburg]], [[Gustav Zeller]] (* [[9. April]] [[1850]] in der Stadt Salzburg<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-dompfarre/TFBXI/?pg=103 Taufbuch der Dompfarre Salzburg, Band XI, S. 100.]</ref>; † [[26. April]] [[1902]] ebenda), war beider Sohn. | Er war verheiratet mit der Reichenberger Gasthofbesitzerstochter Emeline, geborene Spietschka (* [[1826]]; † 30. Mai 1872 in [[St. Gilgen]]-[[Ried (St. Gilgen)|Ried]])<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-st-andrae/STB9/?pg=80 Sterbebuch der Pfarre Salzburg-St. Andrä, Band IX, S. 77.]</ref>. Der spätere [[Bürgermeister der Stadt Salzburg]], [[Gustav Zeller]] (* [[9. April]] [[1850]] in der Stadt Salzburg<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-dompfarre/TFBXI/?pg=103 Taufbuch der Dompfarre Salzburg, Band XI, S. 100.]</ref>; † [[26. April]] [[1902]] ebenda), war beider Sohn. | ||
Version vom 12. Juni 2021, 14:15 Uhr
Ludwig Zeller (* 13. November 1814 in der Stadt Salzburg; † 14. August 1880 ebenda) war Eisenhändler und Inhaber der Firma Zeller & Kremplin in der Salzburger Judengasse.[1]
Leben
Ludwig Zeller war der Sohn des Kaufmanns Joseph Zeller (* 1783; † 20. Mai 1847 in der Stadt Salzburg[2]) und seiner Frau Clara, geborene Salger (* 17. Juni 1786; † 1. März 1857).
Neben seiner Berufstätigkeit war er bis zu seinem Ableben 1880 Direktionsrat der Salzburger Sparkasse und seit 1847 Mitglied der Salzburger Liedertafel, deren Vorstand er (mit Unterbrechungen) bis 1854 übernahm. Außerdem engagierte er sich in der Internationalen Mozarteumstiftung im Verschönerungsverein Salzburg und war auch Mitglied des Salzburger Gemeinderats.
Er war verheiratet mit der Reichenberger Gasthofbesitzerstochter Emeline, geborene Spietschka (* 1826; † 30. Mai 1872 in St. Gilgen-Ried)[3]. Der spätere Bürgermeister der Stadt Salzburg, Gustav Zeller (* 9. April 1850 in der Stadt Salzburg[4]; † 26. April 1902 ebenda), war beider Sohn.
Ehrungen
Die Salzburger Liedertafel ernannte ihn 1860 zu ihrem Ehrenmitglied, ebenso die Halleiner Liedertafel, die Liedertafel von Steyr und der Veteranenverein St. Gilgen. Außerdem war er Ehrenbürger der Gemeinde St. Gilgen.