Kathrin Röggla: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Kathrin Röggla''' (* [[14. Juni]] [[1971]] in [[Salzburg]]) ist Schriftstellerin. Sie schreibt Prosa, Hörspiele und Theatertexte und beteiligt sich an Inszenierungen von Theaterstücken und Performances.
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Prof. '''Kathrin Röggla''' (* [[14. Juni]] [[1971]] in [[Salzburg]]) ist Schriftstellerin. Sie schreibt Prosa, Hörspiele und Theatertexte und beteiligt sich an Inszenierungen von Theaterstücken und Performances.
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Kathrin Röggla studierte ab 1989 Germanistik und Publizistik an der [[Paris-Lodron-Universität Salzburg|Universität Salzburg]], ab 1992 in Berlin (Deutschland).  
 
Kathrin Röggla studierte ab 1989 Germanistik und Publizistik an der [[Paris-Lodron-Universität Salzburg|Universität Salzburg]], ab 1992 in Berlin (Deutschland).  
  
 
Seit 1988 ist sie aktiv in der literarischen Öffentlichkeit – zunächst in der [[Salzburger Literaturwerkstatt]], der [[Salzburger Autorengruppe]] und (von 1990 bis 1992) der Redaktion der Literaturzeitschrift "[[erostepost]]".  
 
Seit 1988 ist sie aktiv in der literarischen Öffentlichkeit – zunächst in der [[Salzburger Literaturwerkstatt]], der [[Salzburger Autorengruppe]] und (von 1990 bis 1992) der Redaktion der Literaturzeitschrift "[[erostepost]]".  
  
Kathrin Röggla lebt seit 1992 bzw. 1996 in Berlin.
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[[1992]] übersiedelte sie nach Berlin.
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[[2012]] wurde sie Stadtschreiberin von Mainz. Seit 2012 ist sie Mitglied der Berliner Akademie der Künste, seit [[2015]] deren Vizepräsidentin.
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Seit [[2019]] ist sie Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste.
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Seit [[2020]] ist sie Professorin für ''Literarisches Schreiben'' an der Kunsthochschule für Medien in Köln.
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Kathrin Röggla ist verheiratet mit dem deutschen Schauspieler und Regisseur Leopold von Verschuer.<ref>[https://www.badische-zeitung.de/theater-2/die-grammatik-der-katastrophe--6229502.html Badische Zeitung vom 8. Oktober 2008:] ''Die Grammatik der Katastrophe'' (Kathrin Kramer)</ref>
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== Auszeichnungen ==
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[[1992]] erhielt Kathrin Röggla den Salzburger Landesliteraturpreis,
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[[1995]] den Reinhard-Priessnitz-Preis und den Meta-Merzpreis. Weiters erhielt sie den Alexander-von-Sacher-Masoch-Preis, [[2001]] das New-York-Stipendium des Literaturfonds, den Hans-Erich-Nossak-Förderpreis, [[2003]] den RIAS-Preis, den Förderpreis des Schillergedächtnispreises, den Preis der SWR-Bestenliste, [[2004]] den Italo-Svevo-Preis und [[2005]] den Bruno-Kreisky-Preis für das politische Buch, den Solothurner Literaturpreis, [[2005]] den Internationalen Preis für Kunst und Kultur des Kulturfonds der Stadt Salzburg, [[2008]] den Anton-Wildgans-Preis, [[2011]] den Nestroy für das beste Stück (''"worst case"'') und den Franz-Hessel-Preis, [[2012]] den Arthur-Schnitzler-Preis, [[2015]] den Buchpreis der Salzburger Wirtschaft und [[2020]] den österreichischen Kunstpreis für Literatur.
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Für ihren Text ''"Bauernkriegspanorama"'' wurde sie [[2020]] mit dem Frankfurter Wortmeldungen-Literaturpreis ausgezeichnet.<ref>SN vom 16. November 2020: ''Literaturpreis an Salzburgerin Kathrin Röggla''</ref>
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== Publikationen ==
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* ''niemand lacht rückwärts'' (1995)
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* ''abrauschen'' (1997)
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* ''irres wetter'' (2000)
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* ''really ground zero'' (2001)
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* ''wir schlafen nicht'' (2004)
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* ''disaster awareness fair'' (2006)
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* ''Gespensterarbeit, Krisenmanagement und Weltmarktfiktion'' (2009)
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* ''tokio, rückwärtstagebuch'' (2009)
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* ''die alarmbereiten'' (2010)
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* ''publikumsberatung'' (2011)
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* ''besser wäre: keine essays und theater'' (2013)
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* ''Nachtsendung'' (2016)
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* ''Bauernkriegspanorama'' (2020)
  
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== Weblinks ==
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{{Homepage|https://www.kathrin-roeggla.de/}}
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* [https://www.khm.de/personen_hochschule/id.29843.prof-kathrin-roggla/ Homepage der Kunsthochschule für Medien Köln]
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==== Einzelnachweise ====
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[[Kategorie:Salzburgs Töchter und Söhne|Röggla, Kathrin]]
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[[Kategorie:Geboren 1971]]

Version vom 16. November 2020, 23:26 Uhr

Prof. Kathrin Röggla (* 14. Juni 1971 in Salzburg) ist Schriftstellerin. Sie schreibt Prosa, Hörspiele und Theatertexte und beteiligt sich an Inszenierungen von Theaterstücken und Performances.

Leben

Kathrin Röggla studierte ab 1989 Germanistik und Publizistik an der Universität Salzburg, ab 1992 in Berlin (Deutschland).

Seit 1988 ist sie aktiv in der literarischen Öffentlichkeit – zunächst in der Salzburger Literaturwerkstatt, der Salzburger Autorengruppe und (von 1990 bis 1992) der Redaktion der Literaturzeitschrift "erostepost".

1992 übersiedelte sie nach Berlin.

2012 wurde sie Stadtschreiberin von Mainz. Seit 2012 ist sie Mitglied der Berliner Akademie der Künste, seit 2015 deren Vizepräsidentin.

Seit 2015 ist sie Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt.

2014 wurde Röggla Poetik-Dozentin in Saarbrücken, 2016 an der Universität Zürich, 2017 an der Universität Bamberg und [[2019 Translit-Professorin in Köln.

Seit 2019 ist sie Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste.

Seit 2020 ist sie Professorin für Literarisches Schreiben an der Kunsthochschule für Medien in Köln.

Kathrin Röggla ist verheiratet mit dem deutschen Schauspieler und Regisseur Leopold von Verschuer.[1]

Auszeichnungen

1992 erhielt Kathrin Röggla den Salzburger Landesliteraturpreis, 1995 den Reinhard-Priessnitz-Preis und den Meta-Merzpreis. Weiters erhielt sie den Alexander-von-Sacher-Masoch-Preis, 2001 das New-York-Stipendium des Literaturfonds, den Hans-Erich-Nossak-Förderpreis, 2003 den RIAS-Preis, den Förderpreis des Schillergedächtnispreises, den Preis der SWR-Bestenliste, 2004 den Italo-Svevo-Preis und 2005 den Bruno-Kreisky-Preis für das politische Buch, den Solothurner Literaturpreis, 2005 den Internationalen Preis für Kunst und Kultur des Kulturfonds der Stadt Salzburg, 2008 den Anton-Wildgans-Preis, 2011 den Nestroy für das beste Stück ("worst case") und den Franz-Hessel-Preis, 2012 den Arthur-Schnitzler-Preis, 2015 den Buchpreis der Salzburger Wirtschaft und 2020 den österreichischen Kunstpreis für Literatur.

Für ihren Text "Bauernkriegspanorama" wurde sie 2020 mit dem Frankfurter Wortmeldungen-Literaturpreis ausgezeichnet.[2]

Publikationen

  • niemand lacht rückwärts (1995)
  • abrauschen (1997)
  • irres wetter (2000)
  • really ground zero (2001)
  • wir schlafen nicht (2004)
  • disaster awareness fair (2006)
  • Gespensterarbeit, Krisenmanagement und Weltmarktfiktion (2009)
  • tokio, rückwärtstagebuch (2009)
  • die alarmbereiten (2010)
  • publikumsberatung (2011)
  • besser wäre: keine essays und theater (2013)
  • Nachtsendung (2016)
  • Bauernkriegspanorama (2020)

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Badische Zeitung vom 8. Oktober 2008: Die Grammatik der Katastrophe (Kathrin Kramer)
  2. SN vom 16. November 2020: Literaturpreis an Salzburgerin Kathrin Röggla