Leopold Ziller (St. Gilgen): Unterschied zwischen den Versionen

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'''Leopold Ziller''' (* [[23. September]] [[1913]]<ref>Albert Lichtblau, ''„Ein Stück Paradies“. Jüdische Sommerfrischler in St.&nbsp;Gilgen''. In: Robert Kriechbaumer (Hg.), ''Der Geschmack der Vergänglichkeit: Jüdische Sommerfrische in Salzburg.'' (Wien, Köln, Weimar: Böhlau, 2002) [http://books.google.at/books?id=CI1aIPdr740C&pg=PA286&lpg=PA286&dq=(%22Leopold+Ziller%22)&hl=de&ei=Elb5S8CLIeKfOKDMnZUM&sa=X&oi=book_result&ct=result&resnum=1&ved=0CBUQ6AEwAA#v=onepage&q=(%22Leopold%20Ziller%22%20)&f=false S.&nbsp;281&nbsp;ff, hier: S.&nbsp;286 FN&nbsp;14.] [Erstaunlich, dass im Internet sonst nirgends das Geburtsjahr dieses weithin bekannten Buchautors zu finden ist!]</ref>, † [[10. November]] [[2003]] <ref>[[Landesgeschichte aktuell]]. Mitteilungen – Berichte – Informationen der „[[Freunde der Salzburger Geschichte]]“ Nr. 108, März 2004.</ref>) war ein Salzburger Heimatforscher.
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'''Leopold Ziller''' (* [[23. September]] [[1913]], † [[10. November]] [[2003]]) war ein Salzburger Heimatforscher.
  
 
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Leopold Zillers Tätigkeitsschwerpunkte lagen auf Geschichte und Topographie des Wolfgangsee-Landes und der Namensforschung.
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Leopold Ziller war in seinem Hauptberuf Leiter der örtlichen Sparkassenfiliale.
  
Im Heimatkundlichen Museum St. Gilgen legte Leopold Ziller mit im Jahr 1939 aus der Hand des 1943 verstorbenen Salzburger Komponisten [[August Brunetti-Pisano]] erhaltenen Musikalien und Dokumenten den Grundstock für ein kleines Brunetti-Archiv, das seinen Weg in das [[Salzburger Museum Carolino Augusteum]] fand.<ref>[[Renate Ebeling-Winkler]]: ''Ein Nachlass findet seinen Weg. Zur August-Brunetti-Pisano-Ausstellung im Salzburger Museum Carolino Augusteum und im Heimatkundlichen Museum St. Gilgen''. In: [[Salzburger Museumsblätter]] [http://www.museumsverein.at/pdf/smbl_2005_5.pdf Nr. 5/2005, S.&nbsp3.]</ref>
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Seine Bedeutung liegt in seiner Tätigkeit als Heimatforscher. Dabei lagen seine Schwerpunkte auf Geschichte und Topographie des Wolfgangsee-Landes und der Namensforschung.
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Im Heimatkundlichen Museum St. Gilgen legte Leopold Ziller mit im Jahr [[1939]] aus der Hand des [[1943]] verstorbenen Salzburger Komponisten [[August Brunetti-Pisano]] erhaltenen Musikalien und Dokumenten den Grundstock für ein kleines Brunetti-Archiv, das seinen Weg in das [[Salzburger Museum Carolino Augusteum]] fand.<ref>[[Renate Ebeling-Winkler]]: ''Ein Nachlass findet seinen Weg. Zur August-Brunetti-Pisano-Ausstellung im Salzburger Museum Carolino Augusteum und im Heimatkundlichen Museum St. Gilgen''. In: [[Salzburger Museumsblätter]] [http://www.museumsverein.at/pdf/smbl_2005_5.pdf Nr. 5/2005, S.&nbsp3.]</ref>
  
 
==Werke==
 
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* ''Fuschl am See. Heimatbuch einer jungen Fremdenverkehrsgemeinde.'' Fuschl am See, 1. Auflage 1970, 2. Auflage 1991.
 
* ''Fuschl am See. Heimatbuch einer jungen Fremdenverkehrsgemeinde.'' Fuschl am See, 1. Auflage 1970, 2. Auflage 1991.
 
* ''Die Froschtränker. Balladen aus dem [[Wolfgangsee]]-Land.'' St.&nbsp;Gilgen 1971.
 
* ''Die Froschtränker. Balladen aus dem [[Wolfgangsee]]-Land.'' St.&nbsp;Gilgen 1971.
* Unter dem Pseudonym „Leopold Weber“: ''Kindheit und Jugendzeit des Heinrich&nbsp;Z. Eine nicht ganz allgtägliche Biographie.'' Typoskript (ohne Erscheinungsort) 1972. (autobiographisch)<ref>Albert Lichtblau, aaO S.&nbsp;304&nbsp;f bei und in FN&nbsp;55.</ref>  
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* Unter dem Pseudonym „Leopold Weber“: ''Kindheit und Jugendzeit des Heinrich&nbsp;Z. Eine nicht ganz allgtägliche Biographie.'' Typoskript (ohne Erscheinungsort) 1972. (autobiographisch)<ref>Albert Lichtblau, ''„Ein Stück Paradies“. Jüdische Sommerfrischler in St.&nbsp;Gilgen''. In: Robert Kriechbaumer (Hg.), ''Der Geschmack der Vergänglichkeit: Jüdische Sommerfrische in Salzburg.'' (Wien, Köln, Weimar: Böhlau, 2002) [http://books.google.at/books?id=CI1aIPdr740C&pg=PA286&lpg=PA286&dq=(%22Leopold+Ziller%22)&hl=de&ei=Elb5S8CLIeKfOKDMnZUM&sa=X&oi=book_result&ct=result&resnum=1&ved=0CBUQ6AEwAA#v=onepage&q=(%22Leopold%20Ziller%22%20)&f=false  S.&nbsp;304&nbsp;f bei und in FN&nbsp;55.</ref>  
 
* ''Vom Fischerdorf zum Fremdenverkehrsort. Geschichte St.&nbsp;Gilgens und des Aberseelandes.'' 2 Bände, 1973, 1975
 
* ''Vom Fischerdorf zum Fremdenverkehrsort. Geschichte St.&nbsp;Gilgens und des Aberseelandes.'' 2 Bände, 1973, 1975
 
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Am 9. Juni 1988 wurde Leopold Ziller von der [[Universität Salzburg]] das Ehrendoktorat der Philosophie verliehen.<ref>[http://www.ubs.sbg.ac.at/uniarchiv/ehrendoktoren_chronologisch.htm ''Die Ehrendoktoren der Paris-Lodron-Universität Salzburg in chronologischer Reihenfolge'' auf www.ubs.sbg.ac.at.]</ref>
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Leopold Ziller war Ehrenbürger seiner Heimatgemeinde, Ehrenmitglied der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde und Inhaber weiterer Ehrenmitgliedschaften und anderer Auszeichnungen.
  
 
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[[Kategorie:Historiker|Ziller, Leopold]]
 
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[[Kategorie:Ehrenbürger|Ziller, Leopold]]
 
[[Kategorie:Kuchl|Ziller, Leopold]]
 
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Version vom 25. Mai 2010, 00:08 Uhr

Leopold Ziller

Leopold Ziller (* 23. September 1913, † 10. November 2003) war ein Salzburger Heimatforscher.

Leben

Leopold Ziller war in seinem Hauptberuf Leiter der örtlichen Sparkassenfiliale.

Lange Jahre war er Mitglied der Gemeindevertretung und Vizebürgermeister von St. Gilgen.

Seine Bedeutung liegt in seiner Tätigkeit als Heimatforscher. Dabei lagen seine Schwerpunkte auf Geschichte und Topographie des Wolfgangsee-Landes und der Namensforschung.

Im Heimatkundlichen Museum St. Gilgen legte Leopold Ziller mit im Jahr 1939 aus der Hand des 1943 verstorbenen Salzburger Komponisten August Brunetti-Pisano erhaltenen Musikalien und Dokumenten den Grundstock für ein kleines Brunetti-Archiv, das seinen Weg in das Salzburger Museum Carolino Augusteum fand.[1]

Werke

Selbständige Werke:

  • Mit Hans Windhager: Wegweiser von St. Gilgen und Umgebung. NS-Gauverlag, Innsbruck 1940.
  • Beiträge zur Geschichte von Kuchl. Eigenverlag, 1956.
  • St. Gilgen am Abersee. Pfarrgeschichte einer Salzburger Dorfgemeinde. Eigenverlag St. Gilgen 1969.
  • Fuschl am See. Heimatbuch einer jungen Fremdenverkehrsgemeinde. Fuschl am See, 1. Auflage 1970, 2. Auflage 1991.
  • Die Froschtränker. Balladen aus dem Wolfgangsee-Land. St. Gilgen 1971.
  • Unter dem Pseudonym „Leopold Weber“: Kindheit und Jugendzeit des Heinrich Z. Eine nicht ganz allgtägliche Biographie. Typoskript (ohne Erscheinungsort) 1972. (autobiographisch)[2]
  • Vom Fischerdorf zum Fremdenverkehrsort. Geschichte St. Gilgens und des Aberseelandes. 2 Bände, 1973, 1975
    • 1. Teil: bis 1800.
    • 2. Teil: (Vom Fischerdorf zum Fremdenverkehrsort – Geschichte von St. Gilgen am Aber-(Wolfgang-)See). 1800 – 1938. St. Gilgen 1973.
  • Aberseer Namensbuch. Flur-, Haus- und Familiennamen des Gerichtsbezirkes St. Gilgen. Herausgegeben als Festschrift zur 75-Jahr-Feier der Raiffeisenkasse St. Gilgen-Fuschl-Strobl 1977. St. Gilgen–Fuschl–Strobl 1977.
  • Was nicht im Duden steht: Ein Salzburger Mundartwörterbuch. Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde, 7. Ergänzungsband, im Selbstverlag der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde, Salzburg 1979.
  • Bearbeitung von Franz Hörburger u.a., Salzburger Ortsnamenbuch, Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde, 9. Ergänzungsband, im Selbstverlag der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde, Salzburg 1982.
  • Das Kuchler Bürgerbuch 1584-1928. 1984.
  • Leopold Ziller, Die Salzburger Familiennamen – Ihre Entstehung, Herkunft und Bedeutung. Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde, 11. Ergänzungsband, im Selbstverlag der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde, Salzburg 1986.
  • Häuserchronik der Gemeinden St. Gilgen und Strobl am Aber-(Wolfgang-)See. 1990.
  • Wie ich die NS-Zeit ertrug und überlebte, durchgesehen und ergänzt von Karl Breuer sen., Manuskript, St. Gilgen 1997.
  • Mit Rupert Kendler und Matthias Ferstl: Heimatbuch Fuschl am See. Ein Dorf im Wandel der Zeit. Fuschl am See 1997.

In den Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde (MGSLK):

  • Wo ist der Wassenberg?, in: MGSLK 108, 1968, S. 319-323;
  • Von Schelmen und Schergen. Alte strafbare Schelten aus salzburgischen Gerichtsakten, in: MGSLK 112/113, 1972/73, S. 377-384;
  • Zur Geschichte des Ortsnamens Maxglan, in: MGSLK 114, 1974, S. 57-64;
  • Der Hof zu Elsenwang, in: MGSLK 118, 1978, S. 45-58;
  • Die Bergnamen des Flachgaus und des Tennengaus, in: MGSLK 122, 1982, S. 71-124;
  • Ergänzungen zum Salzburger Mundartbuch, in: MGSLK 123, 1983, S. 167-190.

Ehrungen

Am 9. Juni 1988 wurde Leopold Ziller von der Universität Salzburg das Ehrendoktorat der Philosophie verliehen.[3]

Leopold Ziller war Ehrenbürger seiner Heimatgemeinde, Ehrenmitglied der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde und Inhaber weiterer Ehrenmitgliedschaften und anderer Auszeichnungen.

Nach Leopold Ziller ist

  • in St. Gilgen die Leopold-Ziller-Straße,
  • in Kuchl der Leopold-Ziller-Weg

benannt.

Bildergalerie

Quellen

  • Sterbebild
  • Internet-Recherche
  • wie in den Fußnoten angegeben

Fußnoten

  1. Renate Ebeling-Winkler: Ein Nachlass findet seinen Weg. Zur August-Brunetti-Pisano-Ausstellung im Salzburger Museum Carolino Augusteum und im Heimatkundlichen Museum St. Gilgen. In: Salzburger Museumsblätter Nr. 5/2005, S.&nbsp3.
  2. Albert Lichtblau, „Ein Stück Paradies“. Jüdische Sommerfrischler in St. Gilgen. In: Robert Kriechbaumer (Hg.), Der Geschmack der Vergänglichkeit: Jüdische Sommerfrische in Salzburg. (Wien, Köln, Weimar: Böhlau, 2002) [http://books.google.at/books?id=CI1aIPdr740C&pg=PA286&lpg=PA286&dq=(%22Leopold+Ziller%22)&hl=de&ei=Elb5S8CLIeKfOKDMnZUM&sa=X&oi=book_result&ct=result&resnum=1&ved=0CBUQ6AEwAA#v=onepage&q=(%22Leopold%20Ziller%22%20)&f=false S. 304 f bei und in FN 55.
  3. Die Ehrendoktoren der Paris-Lodron-Universität Salzburg in chronologischer Reihenfolge auf www.ubs.sbg.ac.at.