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[[Bild:tomaselli.jpg|thumb|Café Tomaselli – Innenansicht]]Das '''Café Staiger-Tomaselli''' war das erste [[Caféhäuser in der Stadt Salzburg|Caféhaus]] in [[Salzburg]] und wurde am [[31. März]] [[1700]] eröffnet. | [[Bild:tomaselli.jpg|thumb|300px|Café Tomaselli – Innenansicht]]Das '''Café Staiger-Tomaselli''' war das erste [[Caféhäuser in der Stadt Salzburg|Caféhaus]] in [[Salzburg]] und wurde am [[31. März]] [[1700]] eröffnet. | ||
==Geschichte== | ==Geschichte== | ||
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Dies bedeutetet die Geburtsstunde des Kaffeehauses in Salzburg und gleichzeitig auch vom ''Café Tomaselli''. Fontaine eröffnete ein Café, das "Cafégewölb", in der [[Goldgasse]] Nr. 5. | Dies bedeutetet die Geburtsstunde des Kaffeehauses in Salzburg und gleichzeitig auch vom ''Café Tomaselli''. Fontaine eröffnete ein Café, das "Cafégewölb", in der [[Goldgasse]] Nr. 5. | ||
====Das Café Staiger==== | ====Das Café Staiger==== | ||
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====Wie es zum Café Tomaselli kam==== | ====Wie es zum Café Tomaselli kam==== | ||
Der Sohn, Franz Anton Staiger, vergrößerte das Café. Sein Sohn Josef übergab es dann Pächtern. | Der Sohn, Franz Anton Staiger, vergrößerte das Café. Sein Sohn Josef übergab es dann Pächtern. | ||
Nun gab es aber auch noch andere Caféhäuser in der Stadt Salzburg. Da war das [[Café Mozart|Gerlich'sche Kaffeehaus]], das durch Heirat der Tochter von [[Johann Franz Gerlich]] mit dem Beamten des [[Domkapitel]]s, [[Leopold Erich]] zum ''Erich'schen Kaffeehaus'' wurde. Die Stieftochter dieses Ehepaares, [[Antonia Honikel]] (auch ''Honigl''), erbte das ''Erich'sche Kaffeehaus'' und heiratete den "hochfürstlichen Hofvirtuosen" und späteren Hoftenoristen am kaiserlichen Hof in Wien [[Giuseppe Tomaselli]]. | |||
Einer ihrer Söhne, [[Carl Tomaselli]], gelernter Zuckerbäcker, kaufte am [[12. März]] [[1852]] das "Staiger'sche Kaffeehaus" um 36.000 [[Gulden]] Reichswährung von Josefa Staiger. Seither ist es im Besitz der Familie [[Tomaselli]]. | |||
[[1859]] wurde schräg gegenüber dem Stammlokal der Tomaselli-Kiosk eröffnet. Nach dem Tod der Eltern übernahm [[Carl Tomaselli d. J.]] das Café und führte es mit seiner Frau Elise, geborenen Leiler. Sie war als Frau Tomaselli ein echtes "Stück Salzburg"<ref>Zitat aus der Schriftenreihe des Vereins ''Freunde der Salzburger Geschichte'', Band 20, 1995, Beitrag Walburg Schobersberger: ''Vom Cafégewölb zum Literatencafé'', Seite 328</ref> und Förderin des [[Salzburger Museum Carolino Augusteum|Museums Carolino Augusteum]]. Ihr zweitältester Sohn [[Richard Tomaselli (Cafetier)|Richard Tomaselli]] übernahm das [[Café Bazar]], der jüngste, [[Otto Tomaselli|Otto]], [[1906]] das ''Café Tomaselli''. Nach seinem Tod [[1925]] führte es seine Frau Olga bis nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] weiter. | |||
[[1937]]/[[1938|38]] wurde nach Plänen des Salzburger Architekten [[Otto Prossinger]] die Tomaselli-Terrasse errichtet. | |||
==Fußnote== | |||
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==Quelle== | ==Quelle== | ||