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Um [[1830]] zeigt eine Karte <ref>[http://mapire.eu/oesterreichischer-staedteatlas/salzburg/view/salzburg_05.ecw/?zoom=5&lat=-5184&lon=6072.5&layers=B Österreichischer Städteatlas / Salzburg]</ref>, dass neben den oben genannten drei Standorten es noch weitere Standorte gab, uzw. entlang der Ursulinengasse (heute: [[Franz-Josefs-Kai]] ): | Um [[1830]] zeigt eine Karte <ref>[http://mapire.eu/oesterreichischer-staedteatlas/salzburg/view/salzburg_05.ecw/?zoom=5&lat=-5184&lon=6072.5&layers=B Österreichischer Städteatlas / Salzburg]</ref>, dass neben den oben genannten drei Standorten es noch weitere Standorte gab, uzw. entlang der Ursulinengasse (heute: [[Franz-Josefs-Kai]]): | ||
* die ''Städtische Fleischbank'' am [[Städtisches Salzamt|k.k. Salzamt]] und dem k.k. Magazin (heute: [[AVA-Hof]]) | * die ''Städtische Fleischbank'' am [[Städtisches Salzamt|k.k. Salzamt]] und dem k.k. Magazin (heute: [[AVA-Hof]]) | ||
* die große ''Städtische Fleischbank'' zwischen dem k.k. Salzamt und dem Städtischen Getreidekasten, später das [[Salzburger Museum Carolino-Augusteum]], heute Teil des [[Haus der Natur|Hauses der Natur]]. | * die große ''Städtische Fleischbank'' zwischen dem k.k. Salzamt und dem Städtischen Getreidekasten, später das [[Salzburger Museum Carolino-Augusteum]], heute Teil des [[Haus der Natur|Hauses der Natur]]. | ||
Version vom 2. Dezember 2017, 22:25 Uhr
Die Städtischen Fleischbänke (Fleischmarkt befanden sich bis um 1600 auf der hölzernen Stadtbrücke in der Altstadt von Salzburg. Etwa 1600 bis 1610 wurden diese an den Gries verlegt und erhielten die Schlachter und Metzger damals in einem Gebäude, dem Fleischmarkt oder Macellum, fest zugewiesene Schlacht- und Verkaufsstellen.
Geschichte
Macellum Civitatis Salzburgensis, errichtet 1608
Fürsterzbischof Wolf Dietrich siedelte 1608 die städtischen Fleischbänke, wo die Metzger die Tiere schlachteten und das Fleisch zum Verkauf anboten, „am Gries“ an (heute: Ferdinand-Hanusch-Platz. Um den Ausbruch von Seuchen zu erschweren, wurden die Fleischbänke - so wie die gesamte (Alt)-Stadt - einmal in der Woche durch gestautes Almkanalwasser "gereinigt" (was bis ins 19. Jahrhundert üblich war).
Im 17. Jahrhundert gab es drei Fleischbänke.
- die Städtische Fleischbank am Gries, damals Macellum Civitatis Salzburgensis oder kurz Macellum [1] genannt, errichtet 1608 von Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau und der Stadt Salzburg, im Griesstöckl, heute Haus Griesgasse Nr. 19 (ehemals Nonstop-Kino, später Verkaufslokal für Elektrogeräte der Salzburger Stadtwerke).
- die Gewölbe- und Fleischbänke am südlichen Brückenkopf der Stadtbrücke
- die Gewölbe- und Fleischbänke im Durchgang Städtisches Niederleghaus mit Mühle und Gasthaus zum wilden Mann, Im heute Haus Griesgasse Nr. 17
Um 1830 zeigt eine Karte [2], dass neben den oben genannten drei Standorten es noch weitere Standorte gab, uzw. entlang der Ursulinengasse (heute: Franz-Josefs-Kai):
- die Städtische Fleischbank am k.k. Salzamt und dem k.k. Magazin (heute: AVA-Hof)
- die große Städtische Fleischbank zwischen dem k.k. Salzamt und dem Städtischen Getreidekasten, später das Salzburger Museum Carolino-Augusteum, heute Teil des Hauses der Natur.
Nach der Errichtung des Schlachthofes in Froschheim im Jahr 1884/1885 wurden die Städtischen Fleischbänke am Gries aufgegeben und deren Gebäude anderen Zweckwidmungen zugeführt.
"Die rote Hütte oder rote Bank im erzbischöflichen Salzburg", in dem es um die Städtische Fleischbank vor Errichtung des Schlachthof Salzburg in Froschheim geht, u. a. mit einigen Informationen über die Tätigkeit von Theodor Konrad Hartleben als Polizeidirektor, 21. Juli 1801 auf Seite 489.
Quellen
- oesterreichischer-staedteatlas/salzburg
- Salzburgwiki-Einträge
Fußnoten
- ↑ vgl. Macelleria, italienisch; Fleischerladen, Metzgerei
- ↑ Österreichischer Städteatlas / Salzburg