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'''Cornelia Schmidjell''' (* [[1964]] in [[Braunau am Inn]], [[Oberösterreich]]) war [[2011]]/[[2012]] Mitglied der [[Salzburger Landesregierung]] für die [[SPÖ]]. | '''Cornelia Schmidjell''' (* [[1964]] in [[Braunau am Inn]], [[Oberösterreich]]) war [[2011]]/[[2012]] Mitglied der [[Salzburger Landesregierung]] für die [[SPÖ]]. | ||
Version vom 29. Juli 2013, 12:37 Uhr
Cornelia Schmidjell (* 1964 in Braunau am Inn, Oberösterreich) war 2011/2012 Mitglied der Salzburger Landesregierung für die SPÖ.
Leben
Cornelia Schmidjell wuchs in Hochburg-Ach im Innviertel auf und maturierte 1982 am Bundesgymnasium Braunau. An der Universität Salzburg begann sie Rechtswissenschaften zu studieren und schloss das Diplomstudium 1987 ab. Nach dem Gerichtspraktikum am Landesgericht Salzburg wechselte Schmidjell 1988 als Juristin in die Salzburger Arbeiterkammer. Neun Jahre lang vertrat sie als Mitarbeiterin des AK-Prozessschutzreferats Salzburger Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vor dem Arbeits- und Sozialgericht Salzburg und erwarb sich dabei einen hervorragenden Ruf als führende Rechtsexpertin der Arbeiterkammer.
1999 wurde Schmidjell zur Leiterin des Referats für Arbeitsrecht bestellt. Am 1. August 2004 übernahm sie die sozialpolitische Abteilung der Arbeiterkammer Salzburg. Schmidjell gilt als Gründerin der Abteilung, die sich unter anderem mit Gesetzesbegutachtung, Hilfe für Mobbingopfer und Frauenpolitik befasst.
Am 10. Juni 2011 wurde Schmidjell, die während ihrer Studienzeit mit Landeshauptfrau Gabi Burgstaller in einer Wohngemeinschaft gelebt hatte, als Nachfolgerin von Erika Scharer als Soziallandesrätin vorgestellt. Sie trat ihr Amt am 6. Juli 2011 an. In der Salzburger Landesregierung war sie nun für die Ressorts Gesundheit, Soziales sowie Landesheime und Landesanstalten verantwortlich.
Am 3. Oktober 2012 trat sie aus gesundheitlichen Gründen als Landesrätin zurück. Ihr Ressort übernahm Walter Steidl.
Quellen
- Salzburger Nachrichten
- SPÖ Salzburg (10. Juni 2011): Personeller Neustart | Burgstaller holt Cornelia Schmidjell ins Sozial- und Gesundheitsressort.