Helene von Taussig: Unterschied zwischen den Versionen
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Wegen ihrer jüdischen Abstammung wurde sie [[1940]] aus Anif ausgewiesen und 1941 enteignet. Sie zog nach Wien-Floridsdorf. [[1942]] erfolgte ihre Deportation in das Lager Izbica, von wo sie am [[21. April]] [[1942]] als verstorben gemeldet wurde. | Wegen ihrer jüdischen Abstammung wurde sie [[1940]] aus Anif ausgewiesen und 1941 enteignet. Sie zog nach Wien-Floridsdorf. [[1942]] erfolgte ihre Deportation in das Lager Izbica, von wo sie am [[21. April]] [[1942]] als verstorben gemeldet wurde. | ||
Das [[Salzburg Museum|Museum Carolino Augusteum]] präsentierte sie in der Ausstellung „Künstlerinnen in Salzburg“ [[1991]]. Damit wurde erstmals auf Taussigs Kunst und ihr tragisches Schicksal aufmerksam gemacht. | Das [[Salzburg Museum|Museum Carolino Augusteum]] präsentierte sie in der Ausstellung „Künstlerinnen in Salzburg“ [[1991]]. Damit wurde erstmals auf Taussigs Kunst und ihr tragisches Schicksal aufmerksam gemacht. [[Wilhelm Kaufmann]] entdeckte Anfang der 90er-Jahre einige ihrer Bilder in einem Kellerabteil im Künstlerhaus und übergab sie dem Museum Carolino Augusteum. Ungeklärt ist, wie dieser Bilderschatz in den Keller des Künstlerhauses gelangt ist. [[2002]] wurden sie im Carolino Augusteum ausgestellt, ebenso [[2011]] im Panorama Museum mit dem Hinweis auf die bevorstehende Restitution der 19 Gemälde. | ||
Das Restitutionsverfahren konnte am [[4. Jänner]] [[2012]] mit Übergabe der Bilder an die Erbengemeinschaft abgeschlossen werden. Der Haupterbe verkaufte anschließend 11 Bilder an das Salzburg Museum. | Das Restitutionsverfahren konnte am [[4. Jänner]] [[2012]] mit Übergabe der Bilder an die Erbengemeinschaft abgeschlossen werden. Der Haupterbe verkaufte anschließend 11 Bilder an das Salzburg Museum. | ||