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Seine Tochter Maria Spängler heiratete den Oberstleutnant Konrad Planck von Planckburg, den Sohn des Gründers der [[Bank für Oberösterreich und Salzburg]] (Oberbank). Der gemeinsame Sohn der beiden, [[Kurt Planck]], bekleidete später den Posten des Sicherheitsdirektors für Salzburg. | Seine Tochter Maria Spängler heiratete den Oberstleutnant Konrad Planck von Planckburg, den Sohn des Gründers der [[Bank für Oberösterreich und Salzburg]] (Oberbank). Der gemeinsame Sohn der beiden, [[Kurt Planck]], bekleidete später den Posten des Sicherheitsdirektors für Salzburg. | ||
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Version vom 15. März 2014, 15:27 Uhr
Otto Spängler (* 4. Juli 1841 in Salzburg; † 26. November 1919 ebenda) war Präsident der Salzburger Sparkasse und Ehrenbürger der Stadt Salzburg.
Abstammung und Familie
Otto Spängler war ein Nachkomme des 1729 nach Salzburg gekommenen Tirolers Franz Anton Spangler, der als Ahnherr die Salzburger Kaufmanns- und Bankiersfamilie Spängler begründete.
Spängler war verheiratet mit Louise (Aloisia, Luise) Duregger (* 1846, † 1915), Tochter des Alois Duregger (Johann Alois Duregger), der 1851 in Besitz des Hauses Mozartplatz 4 ("Dureggerhaus" bzw. Antretterhaus) kam und dort 1858 ein "Bank- und Expeditionsgeschäft" gründete. Carl Spängler, der Alois Dureggers Tochter Leopoldine heiratete, erweiterte das Duregger-Unternehmen, und daraus wurde das heutige Bankhaus Carl Spängler & Co. AG. Otto Spängler und Familie wohnten ebenfalls im Haus am Mozartplatz 4.
Seine Tochter Maria Spängler heiratete den Oberstleutnant Konrad Planck von Planckburg, den Sohn des Gründers der Bank für Oberösterreich und Salzburg (Oberbank). Der gemeinsame Sohn der beiden, Kurt Planck, bekleidete später den Posten des Sicherheitsdirektors für Salzburg.
Das Verhältnis zum älteren Bruder Franz Spängler (zuerst u. a. in Wien, später in Krems an der Donau; Franz (II.) Xaver Gregor Spängler) war ein Leben lang eng und herzlich; die Brüder wechselten viele Briefe.
Biographie
Berufliche Tätigkeiten
Spängler promovierte nach seinem Studium an der juridischen Fakultät der Universität Wien zum Doktor der Jurisprudenz. 1872 folgte seine Berufung zum Direktor der Salzburger Sparkasse, an deren Entwicklung er maßgeblichen Anteil hatte. Diese Position füllte er bis zum Antritt seines Ruhestands im Jahr 1900 aus. Weitere Stationen auf seinem beruflichen Lebensweg waren die Eisengewerkschaft Achthal bei Teisendorf, Rupertiwinkel, (Präsident), die A. G. Sternbräu (Präsident) und die Eisenbahn- und Tramwaygesellschaft (Vize-Präsident).
Politische Laufbahn
1870 wurde Spängler in den Gemeinderat der Stadt Salzburg gewählt. Von 1890 bis 1902 war er über zwölf Jahre hinweg Abgeordneter des Salzburger Landtags.
Ehrungen
Anlässlich seines 25jährigen Jubiläums als Direktor der Salzburger Sparkasse ernannte ihn die Stadtgemeinde auf Antrag des Bürgermeisters Gustav Zeller ob seiner großen Verdienste für dieses Institut, „das geradezu ein Lebensnerv der Stadt Salzburg sei und es fast durch seine bedeutenden Überweisungen aus reinen Rentenüberschüssen allein ermögliche, dass die wohltätigen Anstalten usw. immer in ausgiebiger Weise unterstützt und lebensfähig erhalten werden können...“ am 4. Mai 1897 zum Ehrenbürger der Stadt Salzburg. Ein Bericht zu dieser Ehrung erschien in der Salzburger Zeitung Nr. 1897/101.
1901 erfolgte seine Ernennung zum k. k. Regierungsrat.
Ableben
Nach seinem Ableben wurde Otto Spängler auf dem Salzburger Kommunalfriedhof beigesetzt. Ein Nekrolog erschien im Salzburger Volksblatt, Nr. 1919/263.
Quelle
- Dr. Josef Gassner: Die Ehrenbürger der Landeshauptstadt Salzburg. Katalog zur 10. Sonderausstellung. Selbstverlag des Salzburger Museums Carolino Augusteum. Salzburg 1954