Augustinergasse (Salzburg): Unterschied zwischen den Versionen
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Die '''Augustinergasse''' ist eine Straße im [[Salzburg]]er Stadtteil [[Mülln]]. Wenige Meter reicht die Straße im Süden auch in den Stadtteil [[Riedenburg]]. | Die '''Augustinergasse''' ist eine Straße im [[Salzburg]]er Stadtteil [[Mülln]]. Wenige Meter reicht die Straße im Süden auch in den Stadtteil [[Riedenburg]]. | ||
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Benannt ist die Straße nach dem [[Augustinerkloster Salzburg|Augustinerkloster]], das hier [[1605]] gegründet und [[1835]] der [[Benediktinerabtei Michaelbeuern]] übergeben wurde. Der offizielle Beschluss im Gemeinderat wurde am [[17. Februar]] [[1873]]<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=18730220&query=%22Franz-Josef-Stra%c3%9fe%22&ref=anno-search&seite=2 ANNO], [[Salzburger Volksblatt]], Ausgabe vom vom 20. Februar 1873, Seite 2</ref> gefasst, der Name der Straße ist aber älter. | Benannt ist die Straße nach dem [[Augustinerkloster Salzburg|Augustinerkloster]], das hier [[1605]] gegründet und [[1835]] der [[Benediktinerabtei Michaelbeuern]] übergeben wurde. Der offizielle Beschluss im Gemeinderat wurde am [[17. Februar]] [[1873]]<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=18730220&query=%22Franz-Josef-Stra%c3%9fe%22&ref=anno-search&seite=2 ANNO], [[Salzburger Volksblatt]], Ausgabe vom vom 20. Februar 1873, Seite 2</ref> gefasst, der Name der Straße ist aber älter. | ||
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Die Augustinergasse | Die Augustinergasse führt — stets am [[Mönchsberg]] entlang — von der [[Reichenhaller Straße]] die ersten 300 Meter als Hauptverkehrsweg und Einbahn Richtung [[Landeskrankenhaus]] und auf Höhe der Abzweigung [[Willibald-Hauthaler-Straße]] rechts als reine Anrainerstraße über das Bräustübl und die Müllner Kirche zur [[Müllner Hauptstraße]]. Sie erreicht diese auf der Anhöhe des [[Müllner Hügel]]s. Die Augustinergasse ist knapp 700 Meter lang. | ||
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Am Montag, den [[1. Oktober]] [[2018]], stürzten rund 20 Tonnen [[Konglomerat]]<nowiki>quadersteine</nowiki> der historischen Friedhofsmauer aus der ersten Hälfte des [[17. Jahrhundert]]s stammend nächst der [[Stadtpfarrkirche unserer lieben Frau Mariae Himmelfahrt|Stadtpfarrkirche]] auf die Straße. Dabei wurde ein Arbeiter leicht verletzt, der mit Vorbereitungsarbeiten zur Sanierung der historischen Mauer beschäftigt war.<ref>Quelle [http://www.salzburg24.at/historische-mauer-in-salzburg-muelln-eingestuerzt/5358808 www.salzburg24.at], abgefragt am 2. Oktober 2018</ref> | Am Montag, den [[1. Oktober]] [[2018]], stürzten rund 20 Tonnen [[Konglomerat]]<nowiki>quadersteine</nowiki> der historischen Friedhofsmauer aus der ersten Hälfte des [[17. Jahrhundert]]s stammend nächst der [[Stadtpfarrkirche unserer lieben Frau Mariae Himmelfahrt|Stadtpfarrkirche]] auf die Straße. Dabei wurde ein Arbeiter leicht verletzt, der mit Vorbereitungsarbeiten zur Sanierung der historischen Mauer beschäftigt war.<ref>Quelle [http://www.salzburg24.at/historische-mauer-in-salzburg-muelln-eingestuerzt/5358808 www.salzburg24.at], abgefragt am 2. Oktober 2018</ref> | ||
==Gebäude== | == Gebäude == | ||
An der Augustinergasse befinden sich neben dem Augustinerkloster die [[Stadtpfarrkirche Unserer Lieben Frau Mariae Himmelfahrt]], ein Eingang zum [[Müllner Bräu]], das Heim der [[Pfadfindergruppe Salzburg 4 - Mülln]] und die [[Volksschule Mülln]]. | An der Augustinergasse befinden sich neben dem Augustinerkloster die [[Stadtpfarrkirche Unserer Lieben Frau Mariae Himmelfahrt]], ein Eingang zum [[Müllner Bräu]], das Heim der [[Pfadfindergruppe Salzburg 4 - Mülln]] und die [[Volksschule Mülln]]. | ||
== Persönlichkeiten == | == Persönlichkeiten == | ||
Nach seiner Emeritierung lebte [[Otto Willmann]] sieben Jahre lang in der Augustinergasse. | Nach seiner Emeritierung lebte [[Otto Willmann]] sieben Jahre lang in der Augustinergasse. | ||
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Version vom 1. Juni 2019, 06:51 Uhr
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| Augustinergasse (Salzburg) | |
| Länge: | ca. 700 m |
| Startpunkt: | Müllner Hauptstraße |
| Endpunkt: | Reichenhaller Straße |
| Karte: | Googlemaps |
Die Augustinergasse ist eine Straße im Salzburger Stadtteil Mülln. Wenige Meter reicht die Straße im Süden auch in den Stadtteil Riedenburg.
Name
Benannt ist die Straße nach dem Augustinerkloster, das hier 1605 gegründet und 1835 der Benediktinerabtei Michaelbeuern übergeben wurde. Der offizielle Beschluss im Gemeinderat wurde am 17. Februar 1873[1] gefasst, der Name der Straße ist aber älter.
Verlauf
Die Augustinergasse führt — stets am Mönchsberg entlang — von der Reichenhaller Straße die ersten 300 Meter als Hauptverkehrsweg und Einbahn Richtung Landeskrankenhaus und auf Höhe der Abzweigung Willibald-Hauthaler-Straße rechts als reine Anrainerstraße über das Bräustübl und die Müllner Kirche zur Müllner Hauptstraße. Sie erreicht diese auf der Anhöhe des Müllner Hügels. Die Augustinergasse ist knapp 700 Meter lang.
Ereignisse

Am Montag, den 1. Oktober 2018, stürzten rund 20 Tonnen Konglomeratquadersteine der historischen Friedhofsmauer aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts stammend nächst der Stadtpfarrkirche auf die Straße. Dabei wurde ein Arbeiter leicht verletzt, der mit Vorbereitungsarbeiten zur Sanierung der historischen Mauer beschäftigt war.[2]
Gebäude
An der Augustinergasse befinden sich neben dem Augustinerkloster die Stadtpfarrkirche Unserer Lieben Frau Mariae Himmelfahrt, ein Eingang zum Müllner Bräu, das Heim der Pfadfindergruppe Salzburg 4 - Mülln und die Volksschule Mülln.
Persönlichkeiten
Nach seiner Emeritierung lebte Otto Willmann sieben Jahre lang in der Augustinergasse.
Bilder
Augustinergasse (Salzburg) – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im SALZBURGWIKI
Quelle
- Digitaler Stadtplan von Salzburg
- Martin, Franz: Salzburger Straßennamen. Verzeichnis der Straßen, Gassen, Plätze, Wege, Brücken, Tore und Parks mit Erklärung ihrer Namen. 5., wesentlich überarbeitete Auflage von Leitner-Martin, Willa und Martin, Andreas. Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde, 25. Ergänzungsband, Selbstverlag der Gesellschaft, Salzburg 2006
Fußnote
- ↑ Quelle ANNO, Salzburger Volksblatt, Ausgabe vom vom 20. Februar 1873, Seite 2
- ↑ Quelle www.salzburg24.at, abgefragt am 2. Oktober 2018