Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt und hl. Michael: Unterschied zwischen den Versionen

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Die '''Stadtpfarrkirche Gnigl''' steht am Rand des historischen Ortskerns von des heutigen [[Salzburg]]er [[Ortsnamen (Etymologie)|Stadtteil]]s [[Gnigl]], in [[Obergnigl]].  
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Die '''Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt und hl. Michael''' ist eine [[Katholische Kirche |römisch-katholische]] Kirche am Rand des historischen Ortskerns des heutigen Salzburger [[Ortsnamen (Etymologie)|Stadtteil]]s [[Gnigl]], in [[Obergnigl]]. Der Kirchenbau zählt zu den [[Denkmalgeschützte Objekte in der Stadt Salzburg|denkmalgeschützten Objekten]]  in der Stadt Salzburg.
  
==Geschichte==
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== Geschichte ==
Der heutige [[Gnigler Friedhof]] hat in einem [[Römer|römerzeitlichen]] und einer [[Bajuwaren|bajuwarischen]] Reihengrabstätte würdige Vorfahren. Erstmals erwähnt ist eine Kapelle St. Michael in Gnigl erst [[1585]], diese Messkapelle, benannt nach einem im [[Mittelalter]] sehr beliebten Heiligen dürfte aber mittelalterlichen Ursprungs sein.  
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Der heutige [[Gnigler Friedhof]] hat in einer [[Römer|römerzeitlichen]] und einer [[Bajuwaren|bajuwarischen]] Reihengrabstätte würdige Vorfahren. Erstmals erwähnt ist eine Kapelle St. Michael in Gnigl erst [[1585]]; diese Messkapelle, benannt nach einem im [[Mittelalter]] sehr beliebten [[Michael|Heiligen]], dürfte aber mittelalterlichen Ursprungs sein.  
  
Der heutige Gnigler Friedhof wurde [[1699]] angelegt. Unter [[Fürsterzbischof]] [[Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein]] wurde vermutlich nur ein Anbau an die bestehende Kapelle errichtet. Die Pläne für die neue Kirche stammten von Tobias Kendler. Dieser heute stehende Kirchbau wurde unter Fürsterzbischof [[Leopold Anton Freiherr von Firmian|Firmian]] [[1731]] begonnen, dann aber [[1732]] vorübergehend eingestellt. Ob die damals für den Weiterbau fehlenden Geldmittel mit hohen Ausgaben des Erzbischofs im Zusammenhang mit der [[Protestantenvertreibung]] standen, bleibt ungeklärt. Die Weihe der Kirche erfolgt [[1738]] durch Erzbischof Firmian. Die Kirche ist heute ein [[Barock|barocker]] Saalbau. Der dominante Turm mit Zwiebelhaube über dem Haupteingang ist als dominante Fassade vorgestellt. Der heutige Hochaltar von [[Sebastian Stumpfegger]] gefertigt, die Orgelempore und der Zwiebelturm wurden zwischen [[1732]] und [[1738]] ebenfalls unter Erzbischof Firmian errichtet. Einige Statuen stammen vom bekannten Bildhauer [[Josef Anton Pfaffinger]]. [[1852]] ist die Pfarre Gnigl selbständig.
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Im Jahr [[1700]] wurde unweit der Kirche in Obergnigl die Luggaukapelle ''Unsere liebe Frau am Schnoderbach'' errichtet.
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Der heutige Gnigler Friedhof wurde [[1699]] angelegt. Unter [[Fürsterzbischof]] [[Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein]] wurde vermutlich nur ein Anbau an die bestehende Kapelle errichtet. Die Pläne für die neue Kirche stammten von [[Tobias Kendler]]. Dieser heute stehende Kirchbau wurde unter Fürsterzbischof [[Leopold Anton Freiherr von Firmian|Firmian]] [[1731]] begonnen, dann aber [[1732]] vorübergehend eingestellt. Ob die damals für den Weiterbau fehlenden Geldmittel mit hohen Ausgaben des Erzbischofs im Zusammenhang mit der [[Protestantenvertreibung]] standen, bleibt ungeklärt. Die Weihe der Kirche erfolgt am [[24. Juni]] [[1738]] durch Erzbischof Firmian. Die Kirche ist heute ein [[barock]]er Saalbau. Der dominante Turm mit Zwiebelhaube über dem Haupteingang ist als dominante Fassade vorgestellt. Der heutige Hochaltar, von [[Sebastian Stumpfegger]] gefertigt, die Orgelempore und der Zwiebelturm wurden zwischen [[1732]] und [[1738]] ebenfalls unter Erzbischof Firmian errichtet. Einige Statuen stammen vom bekannten Bildhauer [[Josef Anton Pfaffinger]].
  
Am [[3. Mai]] [[1953]] weiht [[Erzbischof]] [[Andreas Rohracher]] vier neue Glocken für die Pfarrkirche.
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Im Jahr [[1700]] wurde unweit der Kirche in Obergnigl die [[Luggaukapelle]] ''Unsere liebe Frau am Schnoderbach'' errichtet.
  
== Weblinks ==
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[[1857]] wurde die [[Stadtpfarre Salzburg-Gnigl|Pfarre Gnigl]] selbständig.
[http://www.pfarre-gnigl.at www.pfarre-gnigl.at]
 
  
==Bildergalerie==
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Am [[3. Mai]] [[1953]] weihte [[Erzbischof]] [[Andreas Rohracher]] vier neue Glocken für die Pfarrkirche.
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Datei:Stadtpfarrkirche Gnigl, Innenansicht.jpg|Stadtpfarrkirche Gnigl, Innenansicht
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Zu erwähnen ist auch die alte Totenkapelle an der südöstlichen Seite des [[Friedhof Gnigl|Friedhofes]]. Sie enthält einen Allerseelen-Kulissenaltar und kleine Holzkästchen, in denen beschriftete Totenschädel aufbewahrt sind.
Datei:P1010988.JPG|Stadtpfarrkirche Gnigl innen
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Datei:Besonders schöne Verkündigungskanzel in derr Pfarrkirche Gnigl.JPG|Besonders schöne [[Predigtkanzel|Verkündigungskanzel]] in der Pfarrkirche Gnigl
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[[Datei:Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt und hl. Michael Orgel.jpg|thumb|Die neue Orgel 2025.]]
Datei:P1010989.JPG| Kirchenportal mit Bild
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Datei:Pfarrkirche Gnigl, Ansicht von der Südseite.jpg|Pfarrkirche Gnigl, Ansicht von der Südseite
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[[2007]] wurde die Kirche in Vorbereitung des 150-jährigen Jubiläums der Pfarrerhebung umfassend renoviert. Dechant Pfarrer Mag. [[Richard Schwarzenauer]] hatte diesen Beschluss gefasst. So wurden der Hochaltar nachhaltig renoviert, der gesamte Kirchenraum sowie alle Skulpturen und Figuren, das Mauerwerk trockengelegt, die Fußböden und Außensockel saniert und die Sakristei mit Wasser versorgt wie auch alle Elektroinstallationen erneuert. Für die Sanierung wurde im Februar [[2006]] der "Verein Unsere Gniglerkirche" gegründet. Die Gesamtkosten der Renovierung betrugen 476.000 Euro. Mehr als 180.000 Euro konnten durch Spenden von mehr als 540 Spendern aus Gnigl aufgebracht werden.<ref>[https://www.sn.at/wiki/Datei:Erinnerungstafel_an_die_Kirchenrenovierung_2007.jpg  eine Erinnerungstafel an der Kirche]</ref>.
Datei:Gnigler Kirche mit Friedhof.JPG|Gnigler Kirche mit Friedhof
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Datei:P1010976.JPG| Turmansicht
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[[2025]] erhielt die Stadtpfarrkirche eine neue mechanische Schleifladenorgel mit 16 Registern. Gefertigt wurde sie in der Vorarlberger Orgelbaufirma Rieger. Zwei Register sowie das Gehäuse der [[Mauracher]]-Orgel aus [[1862]] wurden wiederverwendet. Den Großteil der 600.000 Euro steuerten [[Stadtgemeinde Salzburg|Stadt]] und [[Land Salzburg (Gebietskörperschaft)|Land]] bei. Die [[Erzdiözese Salzburg|Erzdiözese]] trug die baulichen Kosten. In den vergangenen fünf Jahren behalf sich die Pfarre mit einer elektronischen Zimmerorgel, weil die Vorgängerorgel aus den [[1960er]]-Jahren aufgrund akuter Brandgefahr der veralteten Elektroanlage abgebaut werden musste. Die Orgel sei zudem immer verstimmt gewesen, schildert Organistin Beate Mc Coy. "Das Gebläse saugte Luft von draußen an, deshalb stimmte die Außen- mit der Innentemperatur nicht überein." Am [[21. September]] wurde die Orgel um 09 Uhr bei einem Festgottesdienst mit [[Erzbischof]] [[Franz Lackner (Erzbischof)|Franz Lackner]] gesegnet. Zum Auftakt wird die für diesen Anlass von Organist [[Ernst Ludwig Leitner]] komponierte "Toccata Beate" erklingen - benannt nach Organistin [[Beate Mc Coy]].<ref>[https://www.sn.at/salzburg/chronik/gleich-salzburger-kirchen-orgel-184348768 www.sn.at], 13. September 2025: Gleich drei Salzburger Kirchen bekommen eine neue Orgel</ref>
Datei:Die Lage der Pfarrkirche Gnigl.jpg|Die Lage der Pfarrkirche Gnigl; Ansicht vom Heuberg aus
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Datei:P1010985.JPG|die bisherigen Seelsorger der Pfarre Gnigl  
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== Bildergalerie ==
Datei:P1010983.JPG|Stadtpfarrkirche Gnigl
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'''Bild 1:''' Schalldeckel auf der Kanzel<br />
Datei:P1010986.JPG| Pfarramt Gnigl  
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'''Bild 2:''' Hauptaltarbild<br />
Datei:P1010977.JPG|Kriegerdenkmal in Gnigl
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'''Bild 3:''' Innenansicht<br />
Datei:Stadtpfarrkirche Gnigl.jpg|Stadtpfarrkirche Gnigl
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Datei:Schalldeckel auf der Kanzel in der Pfarrkirche Gnigl.jpg|Schalldeckel auf der Kanzel.
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==Quelle==
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* [http://pfarre-gnigl.at/chronik  Pfarre Gnigl, die Geschichte der Pfarre und seiner Kirche]
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* [https://kirchen-fuehrer.info/de/kirchen/detail.asp?kat=Salzburg+Gnigl%3A+Pfarrkirche www.kirchen-fuehrer.info]
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== Einzelnachweise ==
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{{Denkmalgeschützte Objekte in der Stadt Salzburg}}
  
[[Kategorie:Stadt Salzburg|Gnigl, Pfarrkirche]]
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[[Kategorie:Gnigl|Gnigl, Pfarrkirche]]
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[[Kategorie:Stadt Salzburg]]
[[Kategorie:Kirche|Gnigl, Pfarrkirche]]
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[[Kategorie:Gnigl]]
[[Kategorie:Kirche (Bauwerk)|Gnigl, Pfarrkirche]]
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[[Kategorie:Kultur und Bildung]]
[[Kategorie:Kirche (Geschichte)|Gnigl, Pfarrkirche]]
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[[Kategorie:Architektur]]
[[Kategorie:Erzbistum (Geschichte)|Gnigl, Pfarrkirche]]
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[[Kategorie:Denkmalschutz]]
[[Kategorie:Architektur|Gnigl, Pfarrkirche]]
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[[Kategorie:Gebäude Stadt Salzburg]]
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[[Kategorie:historisches Gebäude]]
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Aktuelle Version vom 27. September 2025, 10:26 Uhr

Die Pfarrkirche vom Kühberg aus gesehen.

Die Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt und hl. Michael ist eine römisch-katholische Kirche am Rand des historischen Ortskerns des heutigen Salzburger Stadtteils Gnigl, in Obergnigl. Der Kirchenbau zählt zu den denkmalgeschützten Objekten in der Stadt Salzburg.

Geschichte

Der heutige Gnigler Friedhof hat in einer römerzeitlichen und einer bajuwarischen Reihengrabstätte würdige Vorfahren. Erstmals erwähnt ist eine Kapelle St. Michael in Gnigl erst 1585; diese Messkapelle, benannt nach einem im Mittelalter sehr beliebten Heiligen, dürfte aber mittelalterlichen Ursprungs sein.

 
Pfarrkirche Gnigl, Hauptaltar.

Der heutige Gnigler Friedhof wurde 1699 angelegt. Unter Fürsterzbischof Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein wurde vermutlich nur ein Anbau an die bestehende Kapelle errichtet. Die Pläne für die neue Kirche stammten von Tobias Kendler. Dieser heute stehende Kirchbau wurde unter Fürsterzbischof Firmian 1731 begonnen, dann aber 1732 vorübergehend eingestellt. Ob die damals für den Weiterbau fehlenden Geldmittel mit hohen Ausgaben des Erzbischofs im Zusammenhang mit der Protestantenvertreibung standen, bleibt ungeklärt. Die Weihe der Kirche erfolgt am 24. Juni 1738 durch Erzbischof Firmian. Die Kirche ist heute ein barocker Saalbau. Der dominante Turm mit Zwiebelhaube über dem Haupteingang ist als dominante Fassade vorgestellt. Der heutige Hochaltar, von Sebastian Stumpfegger gefertigt, die Orgelempore und der Zwiebelturm wurden zwischen 1732 und 1738 ebenfalls unter Erzbischof Firmian errichtet. Einige Statuen stammen vom bekannten Bildhauer Josef Anton Pfaffinger.

Im Jahr 1700 wurde unweit der Kirche in Obergnigl die Luggaukapelle Unsere liebe Frau am Schnoderbach errichtet.

1857 wurde die Pfarre Gnigl selbständig.

Am 3. Mai 1953 weihte Erzbischof Andreas Rohracher vier neue Glocken für die Pfarrkirche.

Zu erwähnen ist auch die alte Totenkapelle an der südöstlichen Seite des Friedhofes. Sie enthält einen Allerseelen-Kulissenaltar und kleine Holzkästchen, in denen beschriftete Totenschädel aufbewahrt sind.

 
Die neue Orgel 2025.

2007 wurde die Kirche in Vorbereitung des 150-jährigen Jubiläums der Pfarrerhebung umfassend renoviert. Dechant Pfarrer Mag. Richard Schwarzenauer hatte diesen Beschluss gefasst. So wurden der Hochaltar nachhaltig renoviert, der gesamte Kirchenraum sowie alle Skulpturen und Figuren, das Mauerwerk trockengelegt, die Fußböden und Außensockel saniert und die Sakristei mit Wasser versorgt wie auch alle Elektroinstallationen erneuert. Für die Sanierung wurde im Februar 2006 der "Verein Unsere Gniglerkirche" gegründet. Die Gesamtkosten der Renovierung betrugen 476.000 Euro. Mehr als 180.000 Euro konnten durch Spenden von mehr als 540 Spendern aus Gnigl aufgebracht werden.[1].

2025 erhielt die Stadtpfarrkirche eine neue mechanische Schleifladenorgel mit 16 Registern. Gefertigt wurde sie in der Vorarlberger Orgelbaufirma Rieger. Zwei Register sowie das Gehäuse der Mauracher-Orgel aus 1862 wurden wiederverwendet. Den Großteil der 600.000 Euro steuerten Stadt und Land bei. Die Erzdiözese trug die baulichen Kosten. In den vergangenen fünf Jahren behalf sich die Pfarre mit einer elektronischen Zimmerorgel, weil die Vorgängerorgel aus den 1960er-Jahren aufgrund akuter Brandgefahr der veralteten Elektroanlage abgebaut werden musste. Die Orgel sei zudem immer verstimmt gewesen, schildert Organistin Beate Mc Coy. "Das Gebläse saugte Luft von draußen an, deshalb stimmte die Außen- mit der Innentemperatur nicht überein." Am 21. September wurde die Orgel um 09 Uhr bei einem Festgottesdienst mit Erzbischof Franz Lackner gesegnet. Zum Auftakt wird die für diesen Anlass von Organist Ernst Ludwig Leitner komponierte "Toccata Beate" erklingen - benannt nach Organistin Beate Mc Coy.[2]

Bildergalerie

Bild 1: Schalldeckel auf der Kanzel
Bild 2: Hauptaltarbild
Bild 3: Innenansicht

Bilder

  Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt und hl. Michael – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im SALZBURGWIKI

Quelle

Einzelnachweise

  1. eine Erinnerungstafel an der Kirche
  2. www.sn.at, 13. September 2025: Gleich drei Salzburger Kirchen bekommen eine neue Orgel


Denkmalgeschützte Objekte in der Stadt Salzburg