Ludwig und Emilie Fischer: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Ludwig Fischer'''  (* [[31. Dezember]] [[1868]] in Jungbunzlau, [[Böhmen]]; † [[26. April]] [[1944]] in Theresienstadtermordet) und seine Frau '''Emilie''', geborene Taussig (* [[27. August]] [[1885]] in Rakonitz; † [[26. Dezember]] [[1943]] in Theresienstadt, ermordet) waren aus Salzburg deportierte [[NS-Opfer|Opfer]] des [[Nationalsozialismus]].
'''Ludwig Fischer'''  (* [[31. Dezember]] [[1868]] in Jungbunzlau (Böhmen); † [[26. April]] [[1944]] in Theresienstadt (ermordet) und seine Frau '''Emilie Fischer''', geborene Taussig (* [[27. August]] [[1885]] in Rakonitz † [[26. Dezember]] [[1943]] in Theresienstadt (ermordet), waren Opfer des [[Nationalsozialismus]] in [[Salzburg]].
 
  
 
== Leben ==
 
== Leben ==
Fischer gehörte dem jüdischen Glauben an und arbeitete als Kaufmann. Ferner war er Vorstandsmitglied der Israelitischen Kultusgemeinde Salzburger und Teilhaber der Firma Fischer & Aninger, die ihren Sitz in der [[Sigmund-Haffner-Gasse]] 7-9 hatte. Fischers Frau Emilie (geborene Taussig) war die Schwester von [[Heinrich und Klara Aninger|Klara Aninger]]. Klara Aninger war die Gattin von [[Heinrich Aninger]], Fischers Kompagnon.  
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Fischer gehörte dem [[Judentum|jüdischen Glauben]] an und arbeitete als Kaufmann. Ferner war er Vorstandsmitglied der Israelitischen Kultusgemeinde Salzburger und Teilhaber der Firma Fischer & Aninger, die ihren Sitz in der [[Sigmund-Haffner-Gasse]] 7-9 hatte. Fischers Frau Emilie war die Schwester von [[Heinrich und Klara Aninger|Klara Aninger]]. Klara Aninger war die Gattin von [[Heinrich Aninger]], Fischers Kompagnon.  
  
Das Ehepaar Fischer wohnte im Andrä-Viertel, seit 1906 in der Franz-Josef-Straße 12. Sie hatten eine Sohn Walter (* [[12. Juli]] [[1908]], † [[1930]] in Berlin). Walter besuchte zunächst das Gymnasium und studierte später Architektur. Er starb 22jährig in Berlin und fand auf dem jüdischen Friedhof in Salzburg seine letzte Ruhestätte.  
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Das Ehepaar Fischer wohnte im [[Andräviertel]], seit [[1906]] im Haus [[Franz-Josef-Straße]] 12. Sie hatten eine Sohn Walter (* [[12. Juli]] [[1908]]; † [[1930]] in Berlin). Walter besuchte zunächst das Gymnasium und studierte später Architektur. Er starb 22jährig in Berlin und fand auf dem [[Jüdischer Friedhof Salzburg|jüdischen Friedhof]] in Salzburg-[[Aigen]] seine letzte Ruhestätte.  
  
Fischer und seine Frau wurden aus ihrer Wohnung im Juni 1938 vertrieben und musste nach Wien ziehen. Am [[14. Juli]] [[1942]] wurden sie, gemeinsam mit den Ehepaaren [[Heinrich und Klara Aninger|Aninger]] und [[Bela_und_Therese_Spiegel|Spiegel]] nach Theresienstadt deportiert. Emilie Fischer starb am [[26. Dezember]] [[1943]], Fischer schied am [[26. April]] [[1944]] aus dem Leben.  
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Fischer und seine Frau wurden aus ihrer Wohnung im Juni [[1938]] vertrieben und musste nach Wien ziehen. Am [[14. Juli]] [[1942]] wurden sie, gemeinsam mit den Ehepaaren Aninger und [[Bela_und_Therese_Spiegel|Spiegel]] nach [[KZ Theresienstadt]] deportiert, wo sie ermordet worden.
  
Zum Andenken an das Ehepaar Fischer wurde am [[22. Juni]] [[2009]]  in der Franz-Josef-Straße Nr. 12 ein [[Stolpersteine|Stolperstein]] verlegt.
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Zum Andenken an das Ehepaar Fischer wurde am [[22. Juni]] [[2009]]  vor dem Gebäude Franz-Josef-Straße Nr. 12 ein [[Stolperstein]] verlegt.
  
 
==Quelle==
 
==Quelle==
*[http://www.stolpersteine-salzburg.at/de/orte_und_biographien?victim=Fischer,Ludwig Stolperstein:Ludwig und Emilie Fischer]
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*[https://www.stolpersteine-salzburg.at/stolperstein/Fischer,Ludwig www.stolpersteine-salzburg.at] Ludwig und Emilie Fischer  
 
 
  
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Aktuelle Version vom 20. November 2024, 21:34 Uhr

Stolperstein für Ludwig Fischer und seine Frau Emilie; vor dem Gebäude Franz-Josef-Straße Nr. 12.

Ludwig Fischer (* 31. Dezember 1868 in Jungbunzlau, Böhmen; † 26. April 1944 in Theresienstadt, ermordet) und seine Frau Emilie, geborene Taussig (* 27. August 1885 in Rakonitz; † 26. Dezember 1943 in Theresienstadt, ermordet) waren aus Salzburg deportierte Opfer des Nationalsozialismus.

Leben

Fischer gehörte dem jüdischen Glauben an und arbeitete als Kaufmann. Ferner war er Vorstandsmitglied der Israelitischen Kultusgemeinde Salzburger und Teilhaber der Firma Fischer & Aninger, die ihren Sitz in der Sigmund-Haffner-Gasse 7-9 hatte. Fischers Frau Emilie war die Schwester von Klara Aninger. Klara Aninger war die Gattin von Heinrich Aninger, Fischers Kompagnon.

Das Ehepaar Fischer wohnte im Andräviertel, seit 1906 im Haus Franz-Josef-Straße 12. Sie hatten eine Sohn Walter (* 12. Juli 1908; † 1930 in Berlin). Walter besuchte zunächst das Gymnasium und studierte später Architektur. Er starb 22jährig in Berlin und fand auf dem jüdischen Friedhof in Salzburg-Aigen seine letzte Ruhestätte.

Fischer und seine Frau wurden aus ihrer Wohnung im Juni 1938 vertrieben und musste nach Wien ziehen. Am 14. Juli 1942 wurden sie, gemeinsam mit den Ehepaaren Aninger und Spiegel nach KZ Theresienstadt deportiert, wo sie ermordet worden.

Zum Andenken an das Ehepaar Fischer wurde am 22. Juni 2009 vor dem Gebäude Franz-Josef-Straße Nr. 12 ein Stolperstein verlegt.

Quelle