Ernst, Ida und Herbert Löwy: Unterschied zwischen den Versionen
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| − | Der Wohnsitz der Familie Löwy war eine Wohnung im dritten Stock im Haus der [[Linzer Gasse]] 4. Im November [[1938]] wurde die Familie Löwy aus Salzburg vertrieben und flüchtete nach Prag. Jedoch | + | Der Wohnsitz der Familie Löwy war eine Wohnung im dritten Stock im Haus der [[Linzer Gasse]] 4. Im November [[1938]] wurde die Familie Löwy aus Salzburg vertrieben und flüchtete nach Prag. Jedoch erfolgte im besetzen Teil der [[Tschechische Republik|Tschechoslowakei]] die Verhaftung. Ida und Ernst Löwy kamen am [[24. Oktober]] [[1942]] nach [[Auschwitz]], Sohn Herbert am [[22. Dezember]] des gleichen Jahres nach [[KZ Theresienstadt|Theresienstadt]]. Am [[6. September]] 1943 erfolgte, die Weiterverlegung der Familie Löwy nach Auschwitz. Die genauen Todesdaten der Familienmitglieder sind nicht eruierbar. |
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| + | [[Kategorie:Jüdische Opfer]] | ||
| + | [[Kategorie:Nationalsozialismus]] | ||
| + | [[Kategorie:Stolperstein]] | ||
| + | [[Kategorie:Geboren 1900]] | ||
| + | [[Kategorie:Geboren 1901]] | ||
| + | [[Kategorie:Geboren 1926]] | ||
| + | [[Kategorie:Gestorben 1943]] | ||
Aktuelle Version vom 21. November 2024, 08:22 Uhr
Ernst Löwy (* 17. Jänner 1900 in Netluk bei Leitmeritz, damals Böhmen; † um/nach 1943)
Ida Löwy, geborene Pick (* 8. Februar 1901 in Ottnang am Hausruck, Oberösterreich; † um/nach 1943)
Herbert Löwy (* 27. August 1926 in der Stadt Salzburg; † um/nach 1943)
Alle drei waren aus der Stadt Salzburg deportierte Opfer des Nationalsozialismus.
Leben
Ernst Löwy kam als 14jähriger nach Salzburg, um im Geschäft seines Onkels Oswald Löwy am Mirabellplatz 6 eine Handelslehre zu absolvieren. Später arbeitete er als als Angestellter. 1925 heiratete er die oberösterreichische Jüdin Ida Pick (* 8. Februar 1901 in Ottnang am Hausruck). Gemeinsam hatten sie einen Sohn Herbert (* 27. August 1926 in der Stadt Salzburg).
Der Wohnsitz der Familie Löwy war eine Wohnung im dritten Stock im Haus der Linzer Gasse 4. Im November 1938 wurde die Familie Löwy aus Salzburg vertrieben und flüchtete nach Prag. Jedoch erfolgte im besetzen Teil der Tschechoslowakei die Verhaftung. Ida und Ernst Löwy kamen am 24. Oktober 1942 nach Auschwitz, Sohn Herbert am 22. Dezember des gleichen Jahres nach Theresienstadt. Am 6. September 1943 erfolgte, die Weiterverlegung der Familie Löwy nach Auschwitz. Die genauen Todesdaten der Familienmitglieder sind nicht eruierbar.
Zum Gedenken an Ernst, Ida und Herbert Löwy wurden am 22. August 2007 vor dem Haus Nr. 5 in der Linzer Gasse drei Stolpersteine verlegt.