Bildungshaus St. Virgil: Unterschied zwischen den Versionen
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| + | Das '''Bildungshaus St. Virgil''' in der [[Stadt Salzburg]]-[[Aigen]] ist ein Haus der Erwachsenenbildung, ein Konferenzzentrum und Hotelbetrieb. Es ist nach dem Salzburger Bischof [[Virgil]], einem der [[Salzburger Landespatron|Schutzpatrone]] Salzburgs, benannt. Das Gebäude zählt zu den [[Denkmalgeschützte Objekte in der Stadt Salzburg|denkmalgeschützten Objekten]] in der Stadt. | ||
| − | Es wurde [[1968]] bis [[1976]] nach Plänen von [[Wilhelm Holzbauer]] unter den Erzbischöfen [[Andreas Rohracher]], [[Eduard Macheiner]] und [[Karl Berg]] aus Mitteln der [[ | + | == Geschichte == |
| + | Es wurde [[1968]] bis [[1976]] nach Plänen von [[Wilhelm Holzbauer]] unter den [[Salzburger Erzbischöfe|Erzbischöfen]] [[Andreas Rohracher]], [[Eduard Macheiner]] und [[Karl Berg]] aus Mitteln der [[Erzdiözese Salzburg]] errichtet. Die Eröffnung fand am [[1. Mai]] 1976 durch Erzbischof Dr. Karl Berg im Beisein von Kardinal Dr. Franz König, [[Landeshauptmann]] Dr. [[Hans Lechner]] und [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister]] [[Heinrich Salfenauer]] statt. | ||
| − | ==Weblinks== | + | Im Jahr der [[Infektionskrankheit Covid-19]] (''Corona Virus'') musste Wirtschaftsdirektor [[Reinhard Weinmüller]] seine rund 60 Mitarbeiter bis Ende September [[2020]] in Kurzarbeit schicken. Das Bildungshaus als Unternehmen rechnete im August mit 30 bis 40 Prozent weniger Umsatz für das Jahr 2020. In Zahlen ausgedrückt, bis Jahresende bis zu 800.000 Euro an Einnahmen. In den letzten Jahren setzte St. Virgil vier Millionen Euro im Jahr um und erhielt Zuschüsse bis zu 800.000 Euro von der Erzdiözese.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/politik/erzdioezese-salzburg-muss-fuenf-millionen-euro-einsparen-91575520 www.sn.at], 17. August 2020</ref> |
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| + | * [[1976]]–1983: [[Rupert Reindl]] | ||
| + | * [[1983]]–2016: [[Hans Walter Vavrovsky]] | ||
| + | * [[1. September]] [[2016]]–[[31. August]] [[2020]]: [[Michael Max]] | ||
| + | * 1. September 2020: Theologieprofessor Franz Gmainer-Pranzl (53), gebürtiger Steyrer<ref>{{Quelle SN|18. Juni 2020}}</ref> | ||
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| + | == St. Virgil als Hotel- und Seminarbetrieb == | ||
| + | 83 Zimmer befinden sich im Hauptgebäude St. Virgil und im 100 Meter entfernt gelegenen Gästehaus St. Rupert. Im Haupthaus gibt es ein Restaurant mit einer Bar sowie Veranstaltungsäle. | ||
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| + | Im Gebäude befinden sich Arbeiten zeitgenössischer Künstler: | ||
| + | * Im Foyer befindet sich eine Plastik des hl. Virgil von [[Josef Zenzmaier]]. | ||
| + | * Die Emmaus-Kapelle hat ein gesamtflächiges Wandbild Emmaus von Josef Mikl. | ||
| + | * Das Pendant zur Kapelle bei der Eingangsfassade ist das Lernatelier, das mit einem 180 Quadratmeter großen Wandbild Das Wirken des Geistes von Peter Pongratz gestaltet ist. | ||
| + | * Wolfgang Hollegha schuf [[1979]] ein Bild von einem betenden Menschen für die [[Pfarrkirche zum heiligen Ulrich]] in [[Unternberg]], welches wegen mangelnder Akzeptanz durch die Pfarrgemeinde als Leihgabe in St. Virgil ist. | ||
| + | * Der Meditationsraum wurde von Inge Dick gestaltet. | ||
| + | * Im Vorraum der Hauskapelle befindet sich der Kreuzweg von Pier Ragnhild Eckhoff. | ||
| + | * Im Seminarraum 2 befindet sich eine farbenprächtige Collage von Karl-Hartwig Kaltner. | ||
| + | * Ruth Leibnitz schuf die Bronze-Stele 'Kain und Abel 72'. | ||
| + | * Die Applikationen im Speisesaal zu den Themen Lilien auf dem Felde und Vögel des Himmels sind von Gerti Fröhlich. | ||
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| + | Die Skulpturen im Park stammen von Yrsa von Leistner, Janez Lenassi, Milos Chlupac, Christoph Loos, Makoto Fujiwara, Maria Heinrich, Renate Streck, Rocca Mariangela, Beatrice Vogler, Jachen Ulrich Könz, Karl Ziegele, Eva Schmid, Miloslav Chlupáč, Gabriele Berger, Werner Sauer, Anna Mercedes Montana, Claudia Amman, Katharina Bürgi, Hartwig R. Mülleitner, Ben Siebenrock und Renate Georgi. | ||
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| + | Im Kunstraum finden Ausstellungen statt. Zum Kurator wurde Hubert Nitsch bestellt. Der [[Kardinal-König-Kunstpreis]] wird im Kunstraum St. Virgil ausgestellt. | ||
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| + | == Quellen == | ||
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| + | * [https://www.kitzanzeiger.at/de/archiv/viewer/?id=1347&doc=27_20_15051976.pdf&page=3#page=2 Kitzbüheler Anzeiger] vom 15. Mai 1976, S. 3: ''Bildungshaus St. Virgil feierlich eröffnet'' | ||
| + | * {{wikipedia-de}} | ||
| + | == Einzelnachweise == | ||
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| + | [[Kategorie:Architektur]] | ||
| + | [[Kategorie:Denkmalschutz]] | ||
| + | [[Kategorie:Denkmalschutz (Stadt Salzburg)]] | ||
| + | [[Kategorie:Kultur und Bildung]] | ||
| + | [[Kategorie:Religion]] | ||
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| + | [[Kategorie:Weiterbildung]] | ||
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Aktuelle Version vom 1. Juni 2024, 17:23 Uhr
Das Bildungshaus St. Virgil in der Stadt Salzburg-Aigen ist ein Haus der Erwachsenenbildung, ein Konferenzzentrum und Hotelbetrieb. Es ist nach dem Salzburger Bischof Virgil, einem der Schutzpatrone Salzburgs, benannt. Das Gebäude zählt zu den denkmalgeschützten Objekten in der Stadt.
Geschichte
Es wurde 1968 bis 1976 nach Plänen von Wilhelm Holzbauer unter den Erzbischöfen Andreas Rohracher, Eduard Macheiner und Karl Berg aus Mitteln der Erzdiözese Salzburg errichtet. Die Eröffnung fand am 1. Mai 1976 durch Erzbischof Dr. Karl Berg im Beisein von Kardinal Dr. Franz König, Landeshauptmann Dr. Hans Lechner und Bürgermeister Heinrich Salfenauer statt.
Im Jahr der Infektionskrankheit Covid-19 (Corona Virus) musste Wirtschaftsdirektor Reinhard Weinmüller seine rund 60 Mitarbeiter bis Ende September 2020 in Kurzarbeit schicken. Das Bildungshaus als Unternehmen rechnete im August mit 30 bis 40 Prozent weniger Umsatz für das Jahr 2020. In Zahlen ausgedrückt, bis Jahresende bis zu 800.000 Euro an Einnahmen. In den letzten Jahren setzte St. Virgil vier Millionen Euro im Jahr um und erhielt Zuschüsse bis zu 800.000 Euro von der Erzdiözese.[1]
Rektoren
- 1976–1983: Rupert Reindl
- 1983–2016: Hans Walter Vavrovsky
- 1. September 2016–31. August 2020: Michael Max
- 1. September 2020: Theologieprofessor Franz Gmainer-Pranzl (53), gebürtiger Steyrer[2]
St. Virgil als Hotel- und Seminarbetrieb
83 Zimmer befinden sich im Hauptgebäude St. Virgil und im 100 Meter entfernt gelegenen Gästehaus St. Rupert. Im Haupthaus gibt es ein Restaurant mit einer Bar sowie Veranstaltungsäle.
Kunstwerke
Kunst am Bau
Im Gebäude befinden sich Arbeiten zeitgenössischer Künstler:
- Im Foyer befindet sich eine Plastik des hl. Virgil von Josef Zenzmaier.
- Die Emmaus-Kapelle hat ein gesamtflächiges Wandbild Emmaus von Josef Mikl.
- Das Pendant zur Kapelle bei der Eingangsfassade ist das Lernatelier, das mit einem 180 Quadratmeter großen Wandbild Das Wirken des Geistes von Peter Pongratz gestaltet ist.
- Wolfgang Hollegha schuf 1979 ein Bild von einem betenden Menschen für die Pfarrkirche zum heiligen Ulrich in Unternberg, welches wegen mangelnder Akzeptanz durch die Pfarrgemeinde als Leihgabe in St. Virgil ist.
- Der Meditationsraum wurde von Inge Dick gestaltet.
- Im Vorraum der Hauskapelle befindet sich der Kreuzweg von Pier Ragnhild Eckhoff.
- Im Seminarraum 2 befindet sich eine farbenprächtige Collage von Karl-Hartwig Kaltner.
- Ruth Leibnitz schuf die Bronze-Stele 'Kain und Abel 72'.
- Die Applikationen im Speisesaal zu den Themen Lilien auf dem Felde und Vögel des Himmels sind von Gerti Fröhlich.
Skulpturenpark
Die Skulpturen im Park stammen von Yrsa von Leistner, Janez Lenassi, Milos Chlupac, Christoph Loos, Makoto Fujiwara, Maria Heinrich, Renate Streck, Rocca Mariangela, Beatrice Vogler, Jachen Ulrich Könz, Karl Ziegele, Eva Schmid, Miloslav Chlupáč, Gabriele Berger, Werner Sauer, Anna Mercedes Montana, Claudia Amman, Katharina Bürgi, Hartwig R. Mülleitner, Ben Siebenrock und Renate Georgi.
Kunstraum St. Virgil
Im Kunstraum finden Ausstellungen statt. Zum Kurator wurde Hubert Nitsch bestellt. Der Kardinal-König-Kunstpreis wird im Kunstraum St. Virgil ausgestellt.
Im Rahmen der Ausstellungsreihe "Bildhauer*innen als Zeichner*innen" waren bis 2023 zu sehen: Josef Zenzmaier, Sepp Auer, Ruedi Arnold, Lois Anvidalfarei, Ulrike Lienbacher, Michael Kienzer, Franz Josef Altenburg, Gerold Tusch, Julie Hayward, Werner Feiersinger, Iris Andraschek, Irene und Christine Hohenbüchler, Willi Scheruebel, Oswald Oberhuber, Tone Fink, Hans Schabus, Brigitte Kowanz, Josef Bauer und Heimo Zobernig;[3]
Bilder
- Bildungshaus St. Virgil – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im SALZBURGWIKI
- Bildungshaus St. Virgil – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien auf Wikimedia Commons
Weblinks
Quellen
- Haslinger, Adolf, Mittermayr, Peter (Hrsg.): "Salzburger Kulturlexikon", Residenz Verlag, Salzburg-Wien-Frankfurt/Main 2001, ISBN 3-7017-1129-1
- Kitzbüheler Anzeiger vom 15. Mai 1976, S. 3: Bildungshaus St. Virgil feierlich eröffnet
- Eintrag in der deutschsprachigen Wikipedia zum Thema "Bildungshaus St. Virgil"
Einzelnachweise
- ↑ www.sn.at, 17. August 2020
- ↑ "Salzburger Nachrichten", 18. Juni 2020
- ↑ Informationsblatt Kunstraum St. Virgil Ausstellung von Heim Zobernig 2023
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