Kleiner Grünmarkt: Unterschied zwischen den Versionen

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Der '''Kleine Grünmarkt''' (auch ''Neuer Grünmarkt'') ist ein ehemaliger [[Märkte in der Stadt Salzburg|Dauermarkt]] in der [[Franz-Josef-Straße]] in der Salzburger [[Neustadt]], dessen Verkaufshütten noch heute, in denen sich verschiedene Geschäfte befinden.
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Der '''Kleine Grünmarkt''' (auch ''Neuer Grünmarkt'') ist ein ehemaliger [[Märkte in der Stadt Salzburg|Dauermarkt]] in der [[Franz-Josef-Straße]] in der Salzburger [[Neustadt]], in dessen Verkaufshütten sich noch heute verschiedene Geschäfte befinden.
  
 
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Der Kleine Grünmarkt öffnete am [[4. Mai]] [[1901]] am Platzdreieck zwischen Franz-Josef-Straße und [[Hubert-Sattler-Gasse]] seine Pforten. In diesem Bereich hatte davor schon zeitweise die [[Dult]] stattgefunden. Dienten vorerst alte Dulthütten als Verkaufsstände, so errichtete man alsbald fixe Verkaufshütten für fünf Branchen: einen Selcher, einen Fleischhauer, eine Südfrüchtehandlung, eine Wild- und Geflügelhandlung sowie die Fischhandlung Simon Wienerroither, der mit [[Simon Krieg]] verwandt war, dessen Bruder den [[Fisch Krieg]] führte.  
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Der Kleine Grünmarkt öffnete am [[4. Mai]] [[1901]] am Platzdreieck zwischen Franz-Josef-Straße und [[Hubert-Sattler-Gasse]] seine Pforten. In diesem Bereich hatte davor schon zeitweise die [[Dult]] stattgefunden. Dienten vorerst alte Dulthütten als Verkaufsstände, so errichtete man alsbald fixe Verkaufshütten für fünf Branchen: einen Selcher, einen Fleischhauer, eine Südfrüchtehandlung, eine Wild- und Geflügelhandlung sowie die Fischhandlung des Simon Wienerroither, der mit [[Simon Krieg]] verwandt war, dessen Bruder Hans den [[Fisch Krieg]] führte.  
  
 
Der [[Marktbrunnen Grünmarkt|Marktbrunnen]] aus der Zeit [[Fürsterzbischof]]s [[Franz Anton Fürst Harrach]]s wurde nachträglich als Nutzbrunnen hier aufgestellt.
 
Der [[Marktbrunnen Grünmarkt|Marktbrunnen]] aus der Zeit [[Fürsterzbischof]]s [[Franz Anton Fürst Harrach]]s wurde nachträglich als Nutzbrunnen hier aufgestellt.
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Während des [[Zweiten Weltkrieg]]s wurden im November [[1944]] die Markthütten durch [[Bomben auf die Stadt Salzburg|Bombentreffer]] zerstört, bis [[1946]] allerdings wieder aufgebaut. Die damals errichteten Markthütten stehen noch heute an diesem Platz.  
  
Von [[1951]] bis [[2012]] existierte hier mit dem "Kaspeter" über vier Generationen hinweg eine Salzburger Käseinstitution. Daneben verkauften der [[Fisch Krieg]] (bis 2007) oder der Gemüsehandel Davidoff ihre Produkte, Blumenhändler, Feinkostläden und Bäcker ergänzten das Angebot. Heute sind in den Markthütten unter anderem die [[Pescheria Backi]] und ein Verkaufsgeschäft der [[Seekirchen]]er Bäckerei Unterbäck untergebracht.  
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Von [[1951]] bis [[2012]] existierte hier mit dem "Kaspeter" über vier Generationen hinweg eine Salzburger Käseinstitution. Daneben verkauften der Fisch Krieg (bis 2007) oder der Gemüsehandel Davidoff ihre Produkte; Blumenhändler, Feinkostläden und Bäcker ergänzten das Angebot. Heute sind in den Markthütten unter anderem die [[Pescheria Backi]] und ein Verkaufsgeschäft der [[Seekirchen]]er Bäckerei Unterbäck untergebracht.  
  
 
== Weblink ==
 
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== Quellen ==
 
== Quellen ==
* [https://www.stadt-salzburg.at/internet/bildung_kultur/stadtgeschichte/aus_der_geschichte/die_salzburger_maerk_397067/vom_wochenmarkt_am_platzl_zum_schrannenm_212352.htm Vom Wochenmarkt am Platzl zum Schrannenmarkt]
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* Stadt Salzburg (Homepage) > [https://www.stadt-salzburg.at/archiv/salzburger-maerkte Salzburger Märkte] > [https://www.stadt-salzburg.at/archiv/salzburger-maerkte/ende-19-jh-schrannenmarkt Vom Wochenmarkt am Platzl zum Schrannenmarkt]
* [http://www.salzburg.com/16192/ Wie Käse Weltpolitik im Kleinen macht]
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* [[Salzburger Nachrichten]], 29. Mai 2012: [https://www.sn.at/kolumne/teufelskueche/wie-kaese-weltpolitik-im-kleinen-macht-art-188235/ Wie Käse Weltpolitik im Kleinen macht] ([[Peter Gnaiger]])
* Homepage Pescheria Backi
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* Homepage der [[Pescheria Backi]]
* {{Quelle dieses Artikels|Eigene Beobachtungen des [[Benutzer:Mecl67|Benutzers:Mecl67}}
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* Eigene Beobachtungen (2016) des [[Benutzer:Mecl67|Benutzers Mecl67]], die nicht mit Einzelnachweisen belegt sind
 
 
  
 
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]
 
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]

Aktuelle Version vom 26. Dezember 2025, 19:52 Uhr

Blick in den kleinen Grünmarkt.

Der Kleine Grünmarkt (auch Neuer Grünmarkt) ist ein ehemaliger Dauermarkt in der Franz-Josef-Straße in der Salzburger Neustadt, in dessen Verkaufshütten sich noch heute verschiedene Geschäfte befinden.

Geschichte

Der Kleine Grünmarkt öffnete am 4. Mai 1901 am Platzdreieck zwischen Franz-Josef-Straße und Hubert-Sattler-Gasse seine Pforten. In diesem Bereich hatte davor schon zeitweise die Dult stattgefunden. Dienten vorerst alte Dulthütten als Verkaufsstände, so errichtete man alsbald fixe Verkaufshütten für fünf Branchen: einen Selcher, einen Fleischhauer, eine Südfrüchtehandlung, eine Wild- und Geflügelhandlung sowie die Fischhandlung des Simon Wienerroither, der mit Simon Krieg verwandt war, dessen Bruder Hans den Fisch Krieg führte.

Der Marktbrunnen aus der Zeit Fürsterzbischofs Franz Anton Fürst Harrachs wurde nachträglich als Nutzbrunnen hier aufgestellt.

Blick auf einen Teil des Kleinen Grünmarkts.

Während des Zweiten Weltkriegs wurden im November 1944 die Markthütten durch Bombentreffer zerstört, bis 1946 allerdings wieder aufgebaut. Die damals errichteten Markthütten stehen noch heute an diesem Platz.

Von 1951 bis 2012 existierte hier mit dem "Kaspeter" über vier Generationen hinweg eine Salzburger Käseinstitution. Daneben verkauften der Fisch Krieg (bis 2007) oder der Gemüsehandel Davidoff ihre Produkte; Blumenhändler, Feinkostläden und Bäcker ergänzten das Angebot. Heute sind in den Markthütten unter anderem die Pescheria Backi und ein Verkaufsgeschäft der Seekirchener Bäckerei Unterbäck untergebracht.

Weblink

Quellen