Peter Lechenauer (Rechtsanwalt Altstadt): Unterschied zwischen den Versionen

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Dr. iur. '''Peter Lechenauer''' LL.M. (* [[27. Juni]] [[1958]] in der [[Stadt Salzburg]]) ist ein Salzburger Rechtsanwalt und ehemaliger [[FPÖ]]-Politiker.
 
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Peter Lechenauer ist Sohn des Rechtsanwaltes Dr. [[Paul Lechenauer]] und der Juristin Helga Lechenauer. In seiner Geburtsstadt Salzburg besuchte er die Volksschule und das [[Akademisches Gymnasium Salzburg|Akademische Gymnasium]] (Matura [[1976]]). Nach Ableistung des Präsenzdienstes absolvierte er an der [[Universität Salzburg]] ein Studium der Rechtswissenschaften ([[1980]] Dr. iur.). Mit einem Stipendium des Wissenschaftsministeriums erwarb er anschließend in Brügge ([[Belgien]]) am ''Collège d'Europe'' ein ''Certificate of Advanced European Studies'' aus Europarecht ([[1981]]). 1981/82 absolvierte er am [[Bezirksgericht Abtenau]] und am [[Landesgericht Salzburg]] das Gerichtsjahr.
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Danach trat er in die Kanzlei seines Vaters in Salzburg ein. Seit Juli [[1986]] ist selbständiger Rechtsanwalt. Zunächst bildete er mit seinem Vater eine Kanzleigemeinschaft, [[2007]] mit der Rechtsanwältin [[Alexandra Dosch]].
 
Danach trat er in die Kanzlei seines Vaters in Salzburg ein. Seit Juli [[1986]] ist selbständiger Rechtsanwalt. Zunächst bildete er mit seinem Vater eine Kanzleigemeinschaft, [[2007]] mit der Rechtsanwältin [[Alexandra Dosch]].
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Lechenauer schloss sich der FPÖ an. Von 1994 bis [[1999]] war er [[Landtagsabgeordneter|Abgeordneter]] zum [[Salzburger Landtag]], von [[1995]] bis 1999 auch stellvertretender Klubobmann der FPÖ im Landtag. Im Jahr [[2002]] trat er aus der FPÖ aus.
 
Lechenauer schloss sich der FPÖ an. Von 1994 bis [[1999]] war er [[Landtagsabgeordneter|Abgeordneter]] zum [[Salzburger Landtag]], von [[1995]] bis 1999 auch stellvertretender Klubobmann der FPÖ im Landtag. Im Jahr [[2002]] trat er aus der FPÖ aus.
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[[Datei:2025_06_04_Peter Lechenauer.jpg|thumb|Dr. Peter Lechenauer beim Vortragsabend am 4. Juni 2025 mit Ausstellung anlässlich des 150. Geburtstages von [[Jeanne Peyrebère]], Marquise de Guilloutet, in der [[Bibliotheksaula]].]]
  
 
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Seit 2003 ist Lechenauer [[Honorarkonsul]] der [[Frankreich|Französischen Republik]] in Salzburg. 2007 wurde er zum Ritter des ''Ordre national du Mérite'' ernannt.<ref>[http://www.ambafrance-at.org/Uberreichung-einer-franzosischen,2817 <!--Accueil > Botschaft & französische Präsenz > Botschaft > Archiv "Botschaft" > Jahr 2007 > Verleihungen --> Botschaft und französische Präsenz in Wien: Überreichung einer französischen Auszeichnung an Herrn Dr Peter Lechenauer (09.10.2007)]</ref>
 
Seit 2003 ist Lechenauer [[Honorarkonsul]] der [[Frankreich|Französischen Republik]] in Salzburg. 2007 wurde er zum Ritter des ''Ordre national du Mérite'' ernannt.<ref>[http://www.ambafrance-at.org/Uberreichung-einer-franzosischen,2817 <!--Accueil > Botschaft & französische Präsenz > Botschaft > Archiv "Botschaft" > Jahr 2007 > Verleihungen --> Botschaft und französische Präsenz in Wien: Überreichung einer französischen Auszeichnung an Herrn Dr Peter Lechenauer (09.10.2007)]</ref>
 
Ein Höhepunkt seiner Tätigkeit als Honorarkonsul war der Besuch [[2017]] des französischen Staatspräsidenten [[Emmanuel Macron zu Besuch in Salzburg 2017|Emmanuel Macron]] in Salzburg.
 
Ein Höhepunkt seiner Tätigkeit als Honorarkonsul war der Besuch [[2017]] des französischen Staatspräsidenten [[Emmanuel Macron zu Besuch in Salzburg 2017|Emmanuel Macron]] in Salzburg.
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== Weblinks ==
 
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*Wikipedia-Eintrag [https://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Lechenauer Peter Lechenauer]
 
*Wikipedia-Eintrag [https://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Lechenauer Peter Lechenauer]
 
* [https://at.ambafrance.org/Rede-an-Herrn-Dr-Peter-Lechenauer <!--Accueil > Botschaft & französische Präsenz > Botschaft > Archiv "Botschaft" > Jahr 2007 > Rede --> Rede an Herrn Dr Peter Lechenauer anlässlich der Ordensverleihung]
 
* [https://at.ambafrance.org/Rede-an-Herrn-Dr-Peter-Lechenauer <!--Accueil > Botschaft & französische Präsenz > Botschaft > Archiv "Botschaft" > Jahr 2007 > Rede --> Rede an Herrn Dr Peter Lechenauer anlässlich der Ordensverleihung]
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== Quelle ==
 
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* [[Richard Voithofer|Voithofer, Richard]]: ''Politische Eliten in Salzburg. Ein biografisches Handbuch. 1918 bis zur Gegenwart.'' Wien (Verlag Böhlau) 2007. Schriftenreihe des Forschungsinstitutes für politisch-historische Studien der [[Dr.-Wilfried-Haslauer-Bibliothek]], [http://books.google.at/books?id=aSi3wcMZ414C&printsec=frontcover Band&nbsp;32.] ISBN 978-3-205-77680-2.: ''Politische Eliten in Salzburg. Ein biografisches Handbuch 1918 bis zur Gegenwart'' (= ''Schriftenreihe des Forschungsinstitutes für Politisch-Historische Studien der Dr.-Wilfried-Haslauer-Bibliothek, Salzburg.'' Bd. 32). Böhlau, Wien u. a. 2007, ISBN 978-3-205-77680-2. S.&nbsp;123.
 
* [[Richard Voithofer|Voithofer, Richard]]: ''Politische Eliten in Salzburg. Ein biografisches Handbuch. 1918 bis zur Gegenwart.'' Wien (Verlag Böhlau) 2007. Schriftenreihe des Forschungsinstitutes für politisch-historische Studien der [[Dr.-Wilfried-Haslauer-Bibliothek]], [http://books.google.at/books?id=aSi3wcMZ414C&printsec=frontcover Band&nbsp;32.] ISBN 978-3-205-77680-2.: ''Politische Eliten in Salzburg. Ein biografisches Handbuch 1918 bis zur Gegenwart'' (= ''Schriftenreihe des Forschungsinstitutes für Politisch-Historische Studien der Dr.-Wilfried-Haslauer-Bibliothek, Salzburg.'' Bd. 32). Böhlau, Wien u. a. 2007, ISBN 978-3-205-77680-2. S.&nbsp;123.
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Aktuelle Version vom 6. Juni 2025, 14:11 Uhr

Peter Lechenauer (2015)

Dr. iur. Peter Lechenauer LL.M. (* 27. Juni 1958 in der Stadt Salzburg) ist ein Salzburger Rechtsanwalt und ehemaliger FPÖ-Politiker.

Leben

Ausbildung und Beruf

Peter Lechenauer ist Sohn des Rechtsanwaltes Dr. Paul Lechenauer und der Juristin Helga Lechenauer. In seiner Geburtsstadt Salzburg besuchte er die Volksschule und das Akademische Gymnasium (Matura 1976). Nach Ableistung des Präsenzdienstes absolvierte er an der Universität Salzburg ein Studium der Rechtswissenschaften (1980 Dr. iur.). Mit einem Stipendium des Wissenschaftsministeriums erwarb er anschließend in Brügge (Belgien) am Collège d'Europe ein Certificate of Advanced European Studies aus Europarecht (1981). 1981/82 absolvierte er am Bezirksgericht Abtenau und am Landesgericht Salzburg das Gerichtsjahr.

Prunkwaffe des Fürsterzbischofs Kardinal Matthäus Lang von Wellenburg, 22. November 2016, Reno, Nevada v.l.n.r. Dr. Peter Lechenauer, Univ.-Prof. Dr. Martin Hochleitner und Mark W. Knobel.

Danach trat er in die Kanzlei seines Vaters in Salzburg ein. Seit Juli 1986 ist selbständiger Rechtsanwalt. Zunächst bildete er mit seinem Vater eine Kanzleigemeinschaft, 2007 mit der Rechtsanwältin Alexandra Dosch.

Neben seinem Beruf absolvierte er von 1994 bis 1996 am Schloss Hofen (Vorarlberg) den Lehrgang "Europarecht" mit Abschluss als Akademisch geprüfter Europarechtsexperte, 2003 erwarb er einen Abschluss als Master of Laws (LL.M.).

Politik

Lechenauer schloss sich der FPÖ an. Von 1994 bis 1999 war er Abgeordneter zum Salzburger Landtag, von 1995 bis 1999 auch stellvertretender Klubobmann der FPÖ im Landtag. Im Jahr 2002 trat er aus der FPÖ aus.

Dr. Peter Lechenauer beim Vortragsabend am 4. Juni 2025 mit Ausstellung anlässlich des 150. Geburtstages von Jeanne Peyrebère, Marquise de Guilloutet, in der Bibliotheksaula.

Sonstiges

Seit 2003 ist Lechenauer Honorarkonsul der Französischen Republik in Salzburg. 2007 wurde er zum Ritter des Ordre national du Mérite ernannt.[1] Ein Höhepunkt seiner Tätigkeit als Honorarkonsul war der Besuch 2017 des französischen Staatspräsidenten Emmanuel Macron in Salzburg.

Weblinks

Quelle

  • Voithofer, Richard: Politische Eliten in Salzburg. Ein biografisches Handbuch. 1918 bis zur Gegenwart. Wien (Verlag Böhlau) 2007. Schriftenreihe des Forschungsinstitutes für politisch-historische Studien der Dr.-Wilfried-Haslauer-Bibliothek, Band 32. ISBN 978-3-205-77680-2.: Politische Eliten in Salzburg. Ein biografisches Handbuch 1918 bis zur Gegenwart (= Schriftenreihe des Forschungsinstitutes für Politisch-Historische Studien der Dr.-Wilfried-Haslauer-Bibliothek, Salzburg. Bd. 32). Böhlau, Wien u. a. 2007, ISBN 978-3-205-77680-2. S. 123.

Einzelnachweis

Zeitfolge
Vorgänger

Josef Blank

Französischer Honorarkonsul in Salzburg
seit 2003
Nachfolger