Salzburger Fußball-Verband: Unterschied zwischen den Versionen
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| langname = Salzburger Fußball-Verband | | langname = Salzburger Fußball-Verband | ||
| vorsitzender = | | vorsitzender = Präsident [[Wolfgang Zingerle]] | ||
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| email = office@sfv.at | | email = office@sfv.at | ||
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Der '''Salzburger Fußball-Verband''' ist | Der '''Salzburger Fußball-Verband''' ist einer von neun österreichischen Fußball-Landesverbänden. Im SFV sind 134 Vereine mit 25 000 Mitgliedern organisiert. | ||
==Aufgaben, Organisation, Bewerbe== | ==Aufgaben, Organisation, Bewerbe== | ||
Der Salzburger Fußball-Verband zeichnet sich für die Organisation der Meisterschaften in den einzelnen Spielklassen verantwortlich und richtet den [[Salzburger Fußballcup|SFV-Stiegl-Cup]] sowie die [[Fußball-Hallen-Landesmeisterschaft|Hallen-Landesmeisterschaften]] und Hallen-Pokalturniere sowohl für die Nachwuchs- als auch für die Kampfmannschaften aus. Ihm gehören derzeit | Der Salzburger Fußball-Verband zeichnet sich für die Organisation der Meisterschaften in den einzelnen Spielklassen verantwortlich und richtet den [[Salzburger Fußballcup|SFV-Stiegl-Cup]] sowie die [[Fußball-Hallen-Landesmeisterschaft|Hallen-Landesmeisterschaften]] und Hallen-Pokalturniere sowohl für die Nachwuchs- als auch für die Kampfmannschaften aus. Ihm gehören derzeit (2013) 133 Vereine mit 765 Mannschaften, etwa 25.000 Mitglieder und 193 Schiedsrichter an. Als Präsident fungiert [[Wolfgang Zingerle]]. Geschäftsführer war zuletzt [[Reinhold Razocher]], der aber im März 2013 verstarb. Mit der Leitung der Geschäftsstelle ist seither Peter Haas betraut. | ||
==Geschichte== | ==Geschichte== | ||
Bis [[1921]] war der Fußballsport im gemeinsamen "Fußballverband für Oberösterreich und Salzburg" organisiert. Dieser schrieb bereits in seinem Gründungsjahr [[1919]] eine erste Meisterschaft aus, die jedoch ohne Salzburger Beteilung abgehalten wurde. [[1920]] erreichte die Salzburger Verbandshälfte beim Österreichischen Fußballverband (ÖFV; Vorgänger des heutigen ÖFB) eine weitgehende Autonomie vom in Linz ansässigen gemeinsamen Verband für Oberösterreich und Salzburg. Mit dem [[1. Salzburger SK 1919]] startete in [[Fußballtabellen 1921-1944|diesem Jahr]] | Bis [[1921]] war der Fußballsport im gemeinsamen "Fußballverband für Oberösterreich und Salzburg" organisiert. Dieser schrieb bereits in seinem Gründungsjahr [[1919]] eine erste Meisterschaft aus, die jedoch ohne Salzburger Beteilung abgehalten wurde. [[1920]] erreichte die Salzburger Verbandshälfte beim Österreichischen Fußballverband (ÖFV; Vorgänger des heutigen ÖFB) eine weitgehende Autonomie vom in [[Linz]] ansässigen gemeinsamen Verband für Oberösterreich und Salzburg. Mit dem [[1. Salzburger SK 1919]] startete in [[Fußballtabellen 1921-1944|diesem Jahr]] der erste Salzburger Verein in der gemeinsamen Liga. | ||
Bedingt durch die Dominanz der [[oberösterreich]]ischen Verbandshälfte konstituierte sich am [[15. April]] [[1921]] ein selbstständiger Fußball-Verband für das [[Bundesland Salzburg]]. Von oberösterreichischer Seite wurde vehement gegen diese Separierung opponiert, den "abtrünnigen" Vereinen [[SAK 1914]], [[Amateur SK Salzburg]], [[SK Nordstern Salzburg]], [[1. Itzlinger SK]] und [[1. Oberndorfer SK 1920]] wurde ein Ultimatum samt Sperrandrohung gestellt, sollten diese nicht zum gemeinsamen, länderübergreifenden Verband zurückkehren. Jedoch erkannte der ÖFV noch im selben Jahr die Eigenständigkeit des Salzburger Fußballverbandes an. | |||
Wie überall im Bundesgebiet erfolgte [[1926]] auch in Salzburg die Trennung des Verbandes in einen Allgemeinen (ASFV) und einen Arbeiterverband (VAFÖ-Landesgruppe Salzburg). Viele der noch jungen Vereine, deren Aktive zumeist dem Arbeitermilieu entstammten, spielten bis 1934 in den Meisterschaften des VAFÖ (Freie Vereinigung der Amateur-Fußballvereine Österreichs), darunter sehr erfolgreich der SK Vorwärts Maxglan (heute [[ASK Salzburg]]) und der [[1. Halleiner SK]]. Nach den [[Februaraufstand|Februarunruhen]] des Jahres [[1934]] drohte allen Arbeitervereinen österreichweit die Zwangsliquidierung. Um diesem Schicksal zu entgehen, schlossen sich die meisten Salzburger Vertreter teils unter neuem Vereinsnamen wieder dem Salzburger Fußballverband an. Im [[Oktober]] [[1936]] löste sich der Arbeiterverband bundesweit auf und die Zweigleisigkeit fand ein Ende. | |||
Am [[29. Jänner]] [[1933]] fand die Jahreshauptversammlung des Salzburger Fußballverbandes statt.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19330128&seite=15&zoom=33 ANNO], "[[Salzburger Volksblatt]]", Ausgabe vom 28. Jänner 1933, Seite 15</ref> Es war die Zeit der [[Kältemonate Jänner und Februar 1933]]. | |||
Während des [[Zweiten Weltkrieg]]s kam der Fußballsport in Salzburg, abgesehen von Jugendspielen, gänzlich zum Erliegen. Nach dem Krieg setzte die [[Salzburger Landesregierung]] eine kommissarische Leitung ein, um den Fußballsport im Bundesland wieder zu organisieren. [[1946]] erfolgte die Wiedergründung des Salzburger Fußballverbandes. | |||
===Präsidenten des Salzburger Fußballverbandes=== | |||
* [[Erwin Haahs-Ehrenfeldt]] (mind. 1935−1937) | |||
* [[Hermann Schmid (Präsident)|Hermann Schmid]] (mind. 1946−1947) | |||
* [[Rudolf Forsthuber]] (1947−1953) | |||
* [[Josef Brandstätter (Präsident)|Josef Brandstätter]] (1953−1978) | |||
* [[Anton Haidenthaler]] (1978−1987) | |||
* [[Josef Schlosser]] (1987−2001) | |||
* [[Herbert Hübel]] (2001 − 2024) | |||
* [[Wolfgang Zingerle]] (seit 2024) | |||
==Quellen== | ==Quellen== | ||
{{homepage|https://www.sfv.at}} | |||
* | * Kastler, Karl: ''Fußballsport in Österreich''. Rudolf Trauner Verlag. Linz 1972. ISBN 3-85320-111-3. | ||
== Einzelnachweis == | |||
<references/> | |||
[[Kategorie:Sport]] | |||
[[Kategorie:Fußball]] | |||
[[Kategorie:Organisation]] | |||
[[Kategorie:Verein]] | |||
[[Kategorie:Fußballverein]] | |||