Halleiner Altstadt: Unterschied zwischen den Versionen

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Kommt man von [[Kaltenhausen]] und biegt rechts in die untere Altstadt, in die ''Colloredostraße'' ein, kommt man am [[Colloredo-Sudhaus]], erbaut [[1798]] von [[Erzbischof]] [[Hieronymus Graf Colloredo]], vorbei. Ihm gegenüber steht das [[Bürgerspital (Hallein)|Bürgerspital]] mit [[Bürgerspitalskapelle]]. Die erste urkundliche Erwähnung findet sich [[1427]]. [[1708]] wurde es dann zweistöckig ausgebaut, auch die Kapelle wurde erweitert. Der Turm kam erst [[1798]] hinzu. Seit der Renovierung [[2003]] werden die Räume als Probenräume für Musikkapellen und als Konzertsaal verwendet.
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Kommt man von [[Kaltenhausen]] und biegt vor der Brücke über die [[Salzach]] rechts in die untere Altstadt, in die ''Colloredostraße'' ein, kommt man am [[Colloredo-Sudhaus]], erbaut [[1798]] von [[Erzbischof]] [[Hieronymus Graf Colloredo]], vorbei. Ihm gegenüber steht das [[Bürgerspital (Hallein)|Bürgerspital]] mit [[Bürgerspitalskapelle]]. Die erste urkundliche Erwähnung findet sich [[1427]]. [[1708]] wurde es dann zweistöckig ausgebaut, auch die Kapelle wurde erweitert. Der Turm kam erst [[1798]] hinzu. Seit der Renovierung [[2003]] werden die Räume als Probenräume für Musikkapellen und als Konzertsaal verwendet.
  
Folgt man der ''Coloredostraße'', kommt man [[Keltenmuseum Hallein]] vorbei und erreicht den ''Pflegerplatz'' mit alten Bürgerhäusern mit ihren sich von unten nach oben verjüngenden Wänden. Eine typische Bauweise entlang der [[Salzach]] bis ins [[Oberösterreich|oberösterreichische]] [[Innviertel]].  
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Folgt man der ''Coloredostraße'', kommt man [[Keltenmuseum Hallein]], dem ehemaligen Salinenverwaltungsgebäude, vorbei und erreicht den ''Pflegerplatz'' mit alten Bürgerhäusern mit ihren sich von unten nach oben verjüngenden Wänden. Eine typische Bauweise entlang der [[Salzach]] bis ins [[Oberösterreich|oberösterreichische]] [[Innviertel]].  
  
Dann geht es durch den ''Unteren Markt'' zum [[Schöndorfer Platz]]. Die ältesten Bürgerhäuser stammen aus dem [[13. Jahrhundert]]. [[2008]] wurden sieben renovierte Bürgerhäuser als [[Kolpinghaus Hallein]] eröffnet. Im Inneren dieser Gebäude sind [[Marmor]]treppen und -säulen, spiegelverkehrt geschriebene Deckeninschriften und das so genannte Altdeutsche Stübl zu finden (nicht der Öffentlichkeit zugängig, ausgenommen bei Veranstaltungen).
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Vorbei am [[Stadtkino Hallein]] erreicht man die Stadtbrücke an der Sigmund-Thun-Straße. Diese Brücke war von [[1900]] bis [[1966]] als Eisenkonstruktion über die Salzach, heute ist sie eine moderne Verkehrsbrücke, die in die Fußgängerzone führt, die es in Hallein seit [[1991]] gibt. Am Ende der Sigmund-Thun-Straße, vor der Stadtbrücke, stand bis [[1857]] das ''Gollinger- oder Fleischerbrückentor'' beim [[1876]] demolierten Kuffergassenhaus. In der Brückenmitte stand von [[1533]] bis [[1813]] das Brückenmauttor und beiderseits der Salzach waren von [[1398]] bis [[1830]] 16 Fleischerbänke zu finden.
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Dann geht es durch den ''Unteren Markt'' in Richtung Schöndorfer Platz. Am beginn der Straße ''Oberer Markt'' befindet sich am linken Straßeneck die Sparkasse Hallein. Hier stand einst das [[Sudhaus Raitenau]]. Geht man die Straße hinauf, findet sich etwas versteckt auf der rechten Seite in einer Hausecke eine Gedenktafel an [[Gotthard Guggenmoos]] (er war der Gründer der Heilpädagogik). Und nur wenige Meter weiter auf der linken Seite weist eine Tafel darauf hin, dass sich in diesem Gebäude von [[1338]] bis [[1345]] der Amtssitz des [[Erzstift St. Peter|Erzstifts St. Peter]] befand.
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Nun erreicht man den [[Schöndorfer Platz]]. Die ältesten Bürgerhäuser stammen aus dem [[13. Jahrhundert]]. [[2008]] wurden sieben renovierte Bürgerhäuser als [[Kolpinghaus Hallein]] eröffnet. Im Inneren dieser Gebäude sind [[Marmor]]treppen und -säulen, spiegelverkehrt geschriebene Deckeninschriften und das so genannte Altdeutsche Stübl zu finden (nicht der Öffentlichkeit zugängig, ausgenommen bei Veranstaltungen). Hier befindet sich auch das [[Rathaus Hallein]].
  
 
Die Gassen werden enger und führen stetig den Berg hinauf in das Zentrum des ''Stille-Nacht-Bezirks'', wo sich das Halleiner Stille-Nacht-Museum im ehemaligen Wohnhaus des Komponisten [[Franz Xaver Gruber]] befindet.   
 
Die Gassen werden enger und führen stetig den Berg hinauf in das Zentrum des ''Stille-Nacht-Bezirks'', wo sich das Halleiner Stille-Nacht-Museum im ehemaligen Wohnhaus des Komponisten [[Franz Xaver Gruber]] befindet.   
  
Leider stürzte die erstmals [[1206]] erwähnte [[Stadtpfarrkirche Hallein|Stadtpfarrkirche]] [[1945]] bei einem Brand ein und der prachtvolle romanische Kirchtum wurde [[1965]] durch einen modernen ersetzt. Aber an den Außenwänden der Stadtpfarrkirche befinden sich noch alte Marmorgrabtafeln. Umrundet man die Stadtpfarrkirche auf der ''Pfarrgasse'', kommt man an der kleinen, aber sehenswerten ''Peterskapelle'' vorbei. [[1384]] wurde sie erstmals urkundlich erwähnt und besitzt Altäre aus [[Adneter Marmor]].  
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Leider stürzte die erstmals [[1206]] erwähnte [[Stadtpfarrkirche Hallein|Stadtpfarrkirche]] [[1945]] bei einem Brand ein und der prachtvolle romanische Kirchturm wurde [[1965]] durch einen modernen ersetzt. Aber an den Außenwänden der Stadtpfarrkirche befinden sich noch alte [[Marmor]]grabtafeln. Umrundet man die Stadtpfarrkirche auf der ''Pfarrgasse'', kommt man an der kleinen, aber sehenswerten [[Peterskapelle]] vorbei. [[1384]] wurde sie erstmals urkundlich erwähnt und besitzt Altäre aus [[Adneter Marmor]].  
  
 
Nun hat man bald den oberen Rand der Altstadt erreicht und kann entweder weiter nach [[Bad Dürrnberg]] gehen oder biegt nach links über einen kleinen Bach ab und folgt den Wegen, die einen wieder hinunter in die untere Altstadt führen.  
 
Nun hat man bald den oberen Rand der Altstadt erreicht und kann entweder weiter nach [[Bad Dürrnberg]] gehen oder biegt nach links über einen kleinen Bach ab und folgt den Wegen, die einen wieder hinunter in die untere Altstadt führen.  
 
Man erreicht durch die Sigmund-Thun-Straße die Stadtbrücke, von [[1900]] bis [[1966]] als Eisenkonstruktion über die Salzach, heute eine moderne Verkehrsbrücke, die in die Fußgängerzone führt, die es in Hallein seit [[1991]] gibt. Am Ende der Sigmund-Thun-Straße, vor der Stadtbrücke, stand bis [[1857]] das ''Gollinger- oder Fleischerbrückentor'' beim [[1876]] demolierten Kuffergassenhaus. In der Brückenmitte stand von [[1533]] bis [[1813]] das Brückenmauttor und beiderseits der Salzach waren von [[1398]] bis [[1830]] 16 Fleischerbänke zu finden.
 
  
 
==Bilder aus der Altstadt==
 
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Bild:Hallein_Rathaus.jpg|der Eingangsbereich im [[Rathaus Hallein|Halleiner Rathaus]]
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Bild:Hallein_Rathaus_02.jpg|die Fassade des Halleiner Rathauses
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Bild:Hallein_Stadtansicht.jpg|eine alte Stadtansicht, die im [[Rathaus Hallein]] hängt
 
Bild:Hallein Kolpinghaus 02.jpg|[[Kolpinghaus Hallein]]
 
Bild:Hallein Kolpinghaus 02.jpg|[[Kolpinghaus Hallein]]
 
Bild:Hallein Kolpinghaus 03.jpg|[[Kolpinghaus Hallein]]
 
Bild:Hallein Kolpinghaus 03.jpg|[[Kolpinghaus Hallein]]

Version vom 12. März 2009, 17:01 Uhr

Datei:Buergerspital Hallein.jpg
Das Bürgerspital mit Bürgerspitalskapelle
Datei:Sudhaus Hallein.jpg
das Sudhaus von Erzbischof Hieronymus Graf Colloredo
Datei:Pflegerplatz 02.jpg
der Pflegerplatz: im Hintergrund die Barmsteine, rechts das Keltenmuseum Hallein

Die als Ganzes unter Denkmalschutz stehende Halleiner Altstadt ist ein Kleinod mittelalterlicher Baukunst. Sie bildet das Zentrum der Tennengauer Bezirkshauptstadt Hallein.

Die Halleiner Altstadt

Kommt man von Kaltenhausen und biegt vor der Brücke über die Salzach rechts in die untere Altstadt, in die Colloredostraße ein, kommt man am Colloredo-Sudhaus, erbaut 1798 von Erzbischof Hieronymus Graf Colloredo, vorbei. Ihm gegenüber steht das Bürgerspital mit Bürgerspitalskapelle. Die erste urkundliche Erwähnung findet sich 1427. 1708 wurde es dann zweistöckig ausgebaut, auch die Kapelle wurde erweitert. Der Turm kam erst 1798 hinzu. Seit der Renovierung 2003 werden die Räume als Probenräume für Musikkapellen und als Konzertsaal verwendet.

Folgt man der Coloredostraße, kommt man Keltenmuseum Hallein, dem ehemaligen Salinenverwaltungsgebäude, vorbei und erreicht den Pflegerplatz mit alten Bürgerhäusern mit ihren sich von unten nach oben verjüngenden Wänden. Eine typische Bauweise entlang der Salzach bis ins oberösterreichische Innviertel.

Vorbei am Stadtkino Hallein erreicht man die Stadtbrücke an der Sigmund-Thun-Straße. Diese Brücke war von 1900 bis 1966 als Eisenkonstruktion über die Salzach, heute ist sie eine moderne Verkehrsbrücke, die in die Fußgängerzone führt, die es in Hallein seit 1991 gibt. Am Ende der Sigmund-Thun-Straße, vor der Stadtbrücke, stand bis 1857 das Gollinger- oder Fleischerbrückentor beim 1876 demolierten Kuffergassenhaus. In der Brückenmitte stand von 1533 bis 1813 das Brückenmauttor und beiderseits der Salzach waren von 1398 bis 1830 16 Fleischerbänke zu finden.

Dann geht es durch den Unteren Markt in Richtung Schöndorfer Platz. Am beginn der Straße Oberer Markt befindet sich am linken Straßeneck die Sparkasse Hallein. Hier stand einst das Sudhaus Raitenau. Geht man die Straße hinauf, findet sich etwas versteckt auf der rechten Seite in einer Hausecke eine Gedenktafel an Gotthard Guggenmoos (er war der Gründer der Heilpädagogik). Und nur wenige Meter weiter auf der linken Seite weist eine Tafel darauf hin, dass sich in diesem Gebäude von 1338 bis 1345 der Amtssitz des Erzstifts St. Peter befand.

Nun erreicht man den Schöndorfer Platz. Die ältesten Bürgerhäuser stammen aus dem 13. Jahrhundert. 2008 wurden sieben renovierte Bürgerhäuser als Kolpinghaus Hallein eröffnet. Im Inneren dieser Gebäude sind Marmortreppen und -säulen, spiegelverkehrt geschriebene Deckeninschriften und das so genannte Altdeutsche Stübl zu finden (nicht der Öffentlichkeit zugängig, ausgenommen bei Veranstaltungen). Hier befindet sich auch das Rathaus Hallein.

Die Gassen werden enger und führen stetig den Berg hinauf in das Zentrum des Stille-Nacht-Bezirks, wo sich das Halleiner Stille-Nacht-Museum im ehemaligen Wohnhaus des Komponisten Franz Xaver Gruber befindet.

Leider stürzte die erstmals 1206 erwähnte Stadtpfarrkirche 1945 bei einem Brand ein und der prachtvolle romanische Kirchturm wurde 1965 durch einen modernen ersetzt. Aber an den Außenwänden der Stadtpfarrkirche befinden sich noch alte Marmorgrabtafeln. Umrundet man die Stadtpfarrkirche auf der Pfarrgasse, kommt man an der kleinen, aber sehenswerten Peterskapelle vorbei. 1384 wurde sie erstmals urkundlich erwähnt und besitzt Altäre aus Adneter Marmor.

Nun hat man bald den oberen Rand der Altstadt erreicht und kann entweder weiter nach Bad Dürrnberg gehen oder biegt nach links über einen kleinen Bach ab und folgt den Wegen, die einen wieder hinunter in die untere Altstadt führen.

Bilder aus der Altstadt

Quelle

  • Eigenbericht von Peter Krackowizer auf der Basis der vorhandenen Salzburgwiki-Informationen