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Version vom 23. Dezember 2018, 16:34 Uhr
Edmund Sinnhuber (* 13. April 1631 in Riedenburg in der Stadt Salzburg; † 21. Mai 1702 in Salzburg) war von 1673 bis 1702 Erzabt des Erzstifts St. Peter.
Leben
Geboren als Sohn eines Drahtziehers am Almkanal besuchte Sinnhuber das Gymnasium in Salzburg. Nach dem Tod von Erzabt Amand Pachler im Jahre 1673 wurde Edmund Sinnhuber zum Erzabt des Erzstifts St. Peter bestellt.
Erzabt Edmund las am 21. Juli 1686 die erste Heilige Messe in der Antoniuskapelle in Söllheim, die von Johann Kaufmann in dieser Zeit erbaut wurde.
Erzabt Edmund Sinnhuber ließ im Erzstift St. Peter die teilweise baufälligen Gebäude um den Stiftshof umbauen. Dabei erhielt der Stiftshof seine heutige regelmäßige Gestalt. 1696 ließ er auf dem Mönchsberg anstelle zweier kleinerer Gebäude die Edmundsburg als Sommersitz und als Pensionat für würdige Klosterbedienstete neu errichten. Am 6. Mai 1696 legt Edmund Sinnhuber den Grundstein für den Bau der Kollegienkirche in der Altstadt von Salzburg. Die Kirche wird die offizielle Kirche der Benediktineruniversität. Sinnhuber wurde von Fürsterzbischof Johann Ernst Graf Thun zum Visitator der vier Nonnenklöster der Erzdiözese Nonnberg (Salzburg), Gossen (Steiermark), Längsee (Kärnten) und Benediktinerinnen-Abtei Frauenwörth im Chiemsee (Bayern) ernannt.
Im Alter von 71 Jahren starb Sinnhuber im 29. Jahr seiner Würde als Erzabt Karl Schrenk von Notzing wurde Nachfolger von Edmund Sinnhuber.
Quellen
- www.benediktinerlexikon.de
- Christoph Brandhuber: Art. Sinnhuber Edmund (1631–1702), in: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon, Bd. 30. - Nordhausen 2009. www.bautz.de
- Dopsch, Heinz und Juffinger, Roswitha (Hrsg.): St. Peter in Salzburg. Das älteste Kloster im deutschsprachigen Raum. Druckhaus Nonntal, Salzburg 1982
| Vorgänger |
Abt von St. Peter 1673–1702 |
Nachfolger |