Brauerei Guggenthal: Unterschied zwischen den Versionen

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Jahrzehntelangen Debatten, was mit dem Gebäude geschehen sollte, setzte ein [[Brände (Geschichte)|Großfeuer]] am [[24. Juni]] [[2018]] ein Ende. Das Feuer brach gegen 05:40 Uhr aus. Als die Einsatzkräfte kurz vor 6 Uhr sonntagmorgens am Brandort eintrafen, drang bereits dichter Rauch aus dem Gebäude. Der Löscheinsatz war für die Feuerwehrleute heikel: Wegen der Einsturzgefahr konnten sie die Flammen nicht im Inneren des Gebäudes bekämpfen, schilderte Einsatzleiter Johannes Ebner. 170 Einsatzkräfte mit 18 Fahrzeugen rückten zur Bekämpfung des Großbrandes aus. Im Einsatz waren die Feuerwehren aus [[Freiwillige Feuerwehr Koppl|Koppl]], [[Freiwillige Feuerwehr Hof|Hof]], [[Freiwillige Feuerwehr Plainfeld|Plainfeld]], [[Freiwillige Feuerwehr Ebenau|Ebenau]], [[Freiwillige Feuerwehr Eugendorf|Eugendorf]] und [[Freiwillige Feuerwehr Seekirchen am Wallersee|Seekirchen am Wallersee]]. Das Gebäude brannte im Laufe des Sonntags bis auf die Grundmauern ab.
 
Jahrzehntelangen Debatten, was mit dem Gebäude geschehen sollte, setzte ein [[Brände (Geschichte)|Großfeuer]] am [[24. Juni]] [[2018]] ein Ende. Das Feuer brach gegen 05:40 Uhr aus. Als die Einsatzkräfte kurz vor 6 Uhr sonntagmorgens am Brandort eintrafen, drang bereits dichter Rauch aus dem Gebäude. Der Löscheinsatz war für die Feuerwehrleute heikel: Wegen der Einsturzgefahr konnten sie die Flammen nicht im Inneren des Gebäudes bekämpfen, schilderte Einsatzleiter Johannes Ebner. 170 Einsatzkräfte mit 18 Fahrzeugen rückten zur Bekämpfung des Großbrandes aus. Im Einsatz waren die Feuerwehren aus [[Freiwillige Feuerwehr Koppl|Koppl]], [[Freiwillige Feuerwehr Hof|Hof]], [[Freiwillige Feuerwehr Plainfeld|Plainfeld]], [[Freiwillige Feuerwehr Ebenau|Ebenau]], [[Freiwillige Feuerwehr Eugendorf|Eugendorf]] und [[Freiwillige Feuerwehr Seekirchen am Wallersee|Seekirchen am Wallersee]]. Das Gebäude brannte im Laufe des Sonntags bis auf die Grundmauern ab.
  
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* [https://www.sn.at/salzburg/chronik/gut-guggenthal-niedergebrannt-grosseinsatz-fuer-feuerwehr-29586997 www.sn.at/salzburg], mit einem Video der SN, in dem das Gebäude in Vollbrand zu sehen ist
 
* [https://www.sn.at/salzburg/chronik/gut-guggenthal-niedergebrannt-grosseinsatz-fuer-feuerwehr-29586997 www.sn.at/salzburg], mit einem Video der SN, in dem das Gebäude in Vollbrand zu sehen ist

Version vom 6. Juli 2018, 15:53 Uhr

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geschlossen  Der hier beschriebene Betrieb oder die Einrichtung existiert in dieser Form nicht mehr. Dieser Beitrag beschreibt die Geschichte.
Gebäude der Brauerei Guggenthaler Bier
Gebäude der Brauerei Guggenthaler Bier

Aus der Brauerei Guggenthal in Guggenthal am Fuße des Salzburger Hausberges, dem Gaisberg, stammte das Guggenthaler Bier.

Geschichte

Die Ursprünge der Brauerei reichen in das frühe 17. Jahrhundert zurück. Georg Weickl erwarb 1860 das gesamte Gut Guggenthal und widmete sich auch seiner nun erworbenen Brauerei.

Das gute Wasser aus den Kühberg-Quellen ließ das Guggenthaler Bier weit über die Grenzen Salzburgs hinaus bekannt werden. Aber auch die Erhaltung der anderen Gebäude waren Weickl wichtig. Er ließ zwischen 1861 und 1864 von Valentin Ceconi das Bräuhaus, die Villa, die neugotische Kirche zum hl. Kreuz und zur hl. Elisabeth sowie verschiedene Nebengebäude teils renovieren, teils neu bauen.

Unter dem Besitzer Richard Hatschek war die Brauerei um die Jahrhundertwende 19./20. Jahrhundert Kammerlieferant Sr. K. K. Hoheit des Herrn Erzherzog Joseph Ferdinand gewesen. Hatscheck ließ dann 1916 die Biererzeugung einstellen.[1]

In der Stadt Salzburg gab es ein Guggenthaler Bierstübl, das heutige Hotel Stadtkrug.[1]

Die heutigen Gebäude gehören zu den denkmalgeschützten Objekten in Koppl.

Großbrand

Ansicht der Braugasthof-Brandruine am 3. Juli 2018 von Norden
Hauptartikel Großbrand ehemalige Brauerei Guggenthal

Jahrzehntelangen Debatten, was mit dem Gebäude geschehen sollte, setzte ein Großfeuer am 24. Juni 2018 ein Ende. Das Feuer brach gegen 05:40 Uhr aus. Als die Einsatzkräfte kurz vor 6 Uhr sonntagmorgens am Brandort eintrafen, drang bereits dichter Rauch aus dem Gebäude. Der Löscheinsatz war für die Feuerwehrleute heikel: Wegen der Einsturzgefahr konnten sie die Flammen nicht im Inneren des Gebäudes bekämpfen, schilderte Einsatzleiter Johannes Ebner. 170 Einsatzkräfte mit 18 Fahrzeugen rückten zur Bekämpfung des Großbrandes aus. Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Koppl, Hof, Plainfeld, Ebenau, Eugendorf und Seekirchen am Wallersee. Das Gebäude brannte im Laufe des Sonntags bis auf die Grundmauern ab.

Noch Tage später war die Brandursache nicht geklärt. Zeugenaussagen nach sollen sich am Brandtag zwischen zwei und drei Uhr morgens Personen in der Ruine aufgehalten haben. Ermittler fanden bisher allerdings noch keine Hinweise auf Brandbeschleuniger.[2]

Erwähnenswert

Die Fläche zwischen der Kirche von Guggenthal und dem alten Brauhaus diente den legendären Gaisbergrennen in der Nachkriegszeit bis 1969 als Fahrerlager.

Bilder

 siehe Guggenthal – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im SALZBURGWIKI

Video

Quellen

Fußnoten

  1. 1,0 1,1 Quelle historische Bilder, veröffentlicht von Hans Kutil in seinem Facebook am 24. Juni 2018
  2. "Salzburger Nachrichten", 27. Juni 2018