Paris-Lodron-Straße: Unterschied zwischen den Versionen
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| − | Die Paris-Lodron-Straße verläuft in gerader Linie entlang der ehemaligen [[Stadtbefestigungen|Stadtmauer]], die von der [[Loretokirche]] | + | Die Paris-Lodron-Straße verläuft vom [[Mirabellplatz]] in gerader Linie nach Osten, quert die [[Franz-Josef-Straße]] und endet an der [[Auerspergstraße]]. Anfangs bildet sie die gemeinsame Grenze von Altstadt (rechtes Salzachufer) und Neustadt, uzw entlang der ehemaligen [[Stadtbefestigungen|Stadtmauer]], die von der [[Loretokirche]] und der Einfahrt in den [[Bruderhof]] unterbrochen ist, etwa bis zur [[Wolf-Dietrich-Straße]]. |
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Version vom 24. November 2017, 07:40 Uhr
| Bild | |
|---|---|
| Paris-Lodron-Straße | |
| Länge: | ca. 500 m |
| Startpunkt: | Mirabellplatz |
| Endpunkt: | Auerspergstraße |
| Karte: | Googlemaps |
Die Paris-Lodron-Straße ist eine Straße von Salzburg, die teilweise in der rechtsseitigen Altstadt und teilweise in der Neustadt gelegen ist.
Lage und Verlauf
Die Paris-Lodron-Straße verläuft vom Mirabellplatz in gerader Linie nach Osten, quert die Franz-Josef-Straße und endet an der Auerspergstraße. Anfangs bildet sie die gemeinsame Grenze von Altstadt (rechtes Salzachufer) und Neustadt, uzw entlang der ehemaligen Stadtmauer, die von der Loretokirche und der Einfahrt in den Bruderhof unterbrochen ist, etwa bis zur Wolf-Dietrich-Straße.
Geschichte
An der nordöstlichen Ecke Paris-Lodron-Straße - Wolf-Dietrich-Straße befand sich einst der Hexenturm.
Bis 1873 hieß die Straße nach dem Loretokloster Lorettogasse.
Name
Benannt wurde die Straße nach dem Salzburger Fürsterzbischof Paris Graf von Lodron (* 1586, † 1653).
Gebäude, Einrichtungen
- Am Beginn der Straße: Einer der beiden Busterminals der Stadt Salzburg.
- Nr. 3a: Ehemalige Österreichisch-Ungarische Bank, erbaut 1914; prachtvoll barockisierend, mit secessionistischen Elementen
- Nr. 4-8: Loretokloster und -kirche
- Nr. 8a: Gebäude der ehemaligen Salzburger Rettungsgesellschaft (jetzt: Rotes Kreuz), erbaut 1927/1928 und 1931 von Wunibald Deininger. Am Balkon im ersten Stock zwei allegorischen Statuen „Helfen“ von Hans Pontiller
- Nr. 9: Universität Mozarteum, Schauspiel & Bühnenbild; ehemalige Kaiser-Franz-Josefs-Kaserne, erbaut 1849
- Nr. 10: Gebäude der Polytechnischen Schule der Stadt Salzburg, erbaut 1914
- Nr.n 26, 28 und 30: Späthistoristische Wohnhäuser, erbaut 1892/1894 von Jakob Ceconi
Bildergalerie
- Universitätswappen in der Paris Lodron Straße.jpg
Universitätswappen in der Paris-Lodron-Straße Nr.9
Stolperstein für Paraska Mensjuk; in der Paris-Lodron-Straße Nr. 3a
Stolperstein für Maria Kurz; in der Paris-Lodron-Straße Nr. 6
Stolperstein für Johann Graber; in der Paris-Lodron-Straße Nr. 9
Stolperstein für Otto Horst; in der Paris-Lodron-Straße Nr. 9
Stolperstein für Victor Goldschmidt; in der Paris-Lodron-Straße Nr. 18
Paris-Lodron-Straße, Blick nach Westen zum Mönchsberg
Bilder
Paris-Lodron-Straße – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im SALZBURGWIKI
Quellen
- Info zu 'Paris-Lodron-Straße' auf gis.stadt-salzburg.at
- Martin, Franz: Salzburger Straßennamen. Verzeichnis der Straßen, Gassen, Plätze, Wege, Brücken, Tore und Parks mit Erklärung ihrer Namen. 5., wesentlich überarbeitete Auflage von Leitner-Martin, Willa und Martin, Andreas. Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde, 25. Ergänzungsband, Selbstverlag der Gesellschaft, Salzburg 2006
- DEHIO Salzburg. Die Kunstdenkmäler Österreichs. SALZBURG Stadt und Land. Verlag Anton Schroll & Co, Wien 1986. ISBN 3-7031-0599-2 (hier: S. 637 f)
- Kronland Salzburg, historische Fotografien von 1850 bis 1918, Salzburger Museum Carolino Augusteum, Wolfram Morath (Hrsg.), 2000, ISBN 3-901014-68-3