Brände im Salzburger Dom: Unterschied zwischen den Versionen
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* [[1128]]: Das Feuer, das bei einem Glockenguß auf dem [[Domplatz]] entstanden war, vernichtete große Teile der Stadt, die [[Stiftskirche St. Peter]] sowie den Dom. | * [[1128]]: Das Feuer, das bei einem Glockenguß auf dem [[Domplatz]] entstanden war, vernichtete große Teile der Stadt, die [[Stiftskirche St. Peter]] sowie den Dom. | ||
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* [[1167]]: In der Nacht vom [[4. April|4.]] auf [[5. April]] brannten die [[Grafen von Plain]] im Auftrag von Kaiser [[Friedrich I. Barbarossa]] die Stadt nieder, der auf den Salzburger Erzbischof [[Konrad II. von Babenberg]] nicht gut zu sprechen, weil dieser den vom Kaiser ernannten Gegenpapst nicht anerkannte; | * [[1167]]: In der Nacht vom [[4. April|4.]] auf [[5. April]] brannten die [[Grafen von Plain]] im Auftrag von Kaiser [[Friedrich I. Barbarossa]] die Stadt nieder, der auf den Salzburger Erzbischof [[Konrad II. von Babenberg]] nicht gut zu sprechen, weil dieser den vom Kaiser ernannten Gegenpapst nicht anerkannte; | ||
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* Der Brand im Jahr [[1598]], in der Nacht vom [[11. Dezember|11.]] auf [[12. Dezember]], war bereits das achte Großfeuer, es vernichtete die Dachstühle. Der unglücklicherweise danach einsetzende mehrwöchige Dauerregen und anschließende Schneefälle durchnäßten die nun der Witterung ausgesetzten Gewölbe, sie stürtzten nach und nach ein und führten so zum Totalschaden des Bauwerks. [[Erzbischof]] [[Wolf Dietrich von Raitenau]] entschloss sich daraufhin zu einem Abbruch desselben und ließ einen neuen Dom planen. | * Der Brand im Jahr [[1598]], in der Nacht vom [[11. Dezember|11.]] auf [[12. Dezember]], war bereits das achte Großfeuer, es vernichtete die Dachstühle. Der unglücklicherweise danach einsetzende mehrwöchige Dauerregen und anschließende Schneefälle durchnäßten die nun der Witterung ausgesetzten Gewölbe, sie stürtzten nach und nach ein und führten so zum Totalschaden des Bauwerks. [[Erzbischof]] [[Wolf Dietrich von Raitenau]] entschloss sich daraufhin zu einem Abbruch desselben und ließ einen neuen Dom planen. | ||
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* [[1859]]: Nochmals Brand, der durch Unachtsamkeit bei Renovierungsarbeiten im Dachstuhl entstand. Damit das Feuer nicht auf die Türme übergreifen konnte, mauerte der Franziskanerbruder [[Wendelin Seiwald]] schnell die Turmtüren zu - die Türmen blieben auch tatsächlich vom Feuer verschont. | * [[1859]]: Nochmals Brand, der durch Unachtsamkeit bei Renovierungsarbeiten im Dachstuhl entstand. Damit das Feuer nicht auf die Türme übergreifen konnte, mauerte der Franziskanerbruder [[Wendelin Seiwald]] schnell die Turmtüren zu - die Türmen blieben auch tatsächlich vom Feuer verschont. | ||
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* [[1944]]: Am [[16. Oktober]] durch einen Bombentreffer der alliierten Flugverbände, dabei stürzte die Kuppel ein. Bereits am [[15. Juli]] [[1945]] begannen die Instandsetzungsarbeiten am Dom. Am [[26. Mai]] [[1949]] nahmen dann 35.000 Menschen am Salzburger Domfest teil, bei dem nach einem großen Festzug durch Fürsterzbischof [[Andreas Rohracher]] das 100 Kilogramm schwere vergoldete Kuppelkreuz auf die wieder hergestellte Domkuppel aufgezogen wird. Nach nahezu 15jähriger Wiederaufbauzeit fand dann am [[1. Mai]] [[1959]] der erste Gottesdienst, abgehalten vom Erzbischof Andreas Rohracher, statt. | * [[1944]]: Am [[16. Oktober]] durch einen Bombentreffer der alliierten Flugverbände, dabei stürzte die Kuppel ein. Bereits am [[15. Juli]] [[1945]] begannen die Instandsetzungsarbeiten am Dom. Am [[26. Mai]] [[1949]] nahmen dann 35.000 Menschen am Salzburger Domfest teil, bei dem nach einem großen Festzug durch Fürsterzbischof [[Andreas Rohracher]] das 100 Kilogramm schwere vergoldete Kuppelkreuz auf die wieder hergestellte Domkuppel aufgezogen wird. Nach nahezu 15jähriger Wiederaufbauzeit fand dann am [[1. Mai]] [[1959]] der erste Gottesdienst, abgehalten vom Erzbischof Andreas Rohracher, statt. | ||
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Version vom 1. August 2016, 10:00 Uhr
Im Laufe der Geschichte des Salzburger Doms gab es bisher 10 Brände im Salzburger Dom.
Die Brände
- 845: Der erste Dom von Bischof Virgil stand kaum 70 Jahre, als ein Blitz einschlug und der Dom bis auf die Grundmauern abbrannte. Doch dann war auch Platz für einen größeren romanischen Dom, den Erzbischof Arn errichten ließ.
- 1128: Das Feuer, das bei einem Glockenguß auf dem Domplatz entstanden war, vernichtete große Teile der Stadt, die Stiftskirche St. Peter sowie den Dom.
- 1167: In der Nacht vom 4. auf 5. April brannten die Grafen von Plain im Auftrag von Kaiser Friedrich I. Barbarossa die Stadt nieder, der auf den Salzburger Erzbischof Konrad II. von Babenberg nicht gut zu sprechen, weil dieser den vom Kaiser ernannten Gegenpapst nicht anerkannte;
- 1203
- 1270
- 1312: Bei diesem Brand schmolzen sogar die Glocken ob der großen Hitze.
- 1382
- Der Brand im Jahr 1598, in der Nacht vom 11. auf 12. Dezember, war bereits das achte Großfeuer, es vernichtete die Dachstühle. Der unglücklicherweise danach einsetzende mehrwöchige Dauerregen und anschließende Schneefälle durchnäßten die nun der Witterung ausgesetzten Gewölbe, sie stürtzten nach und nach ein und führten so zum Totalschaden des Bauwerks. Erzbischof Wolf Dietrich von Raitenau entschloss sich daraufhin zu einem Abbruch desselben und ließ einen neuen Dom planen.
- 1859: Nochmals Brand, der durch Unachtsamkeit bei Renovierungsarbeiten im Dachstuhl entstand. Damit das Feuer nicht auf die Türme übergreifen konnte, mauerte der Franziskanerbruder Wendelin Seiwald schnell die Turmtüren zu - die Türmen blieben auch tatsächlich vom Feuer verschont.
- 1944: Am 16. Oktober durch einen Bombentreffer der alliierten Flugverbände, dabei stürzte die Kuppel ein. Bereits am 15. Juli 1945 begannen die Instandsetzungsarbeiten am Dom. Am 26. Mai 1949 nahmen dann 35.000 Menschen am Salzburger Domfest teil, bei dem nach einem großen Festzug durch Fürsterzbischof Andreas Rohracher das 100 Kilogramm schwere vergoldete Kuppelkreuz auf die wieder hergestellte Domkuppel aufgezogen wird. Nach nahezu 15jähriger Wiederaufbauzeit fand dann am 1. Mai 1959 der erste Gottesdienst, abgehalten vom Erzbischof Andreas Rohracher, statt.
Quellen
- Hauptartikel Salzburger Dom
- Brettenthaler, Josef: Salzburgs Synchronik, Verlag Alfred Winter, 2002, ISBN 3-85380-055-6