Salzburg Airport W. A. Mozart: Unterschied zwischen den Versionen

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* [[Friedrich Leitich|Leitich, Friedrich]]: ''Städt. Flugplatz Salzburg Airport 60 Jahre'', [[Verlag Alfred Winter]], 1986, ISBN-3-85380-052-1
 
* [[Friedrich Leitich|Leitich, Friedrich]]: ''Städt. Flugplatz Salzburg Airport 60 Jahre'', [[Verlag Alfred Winter]], 1986, ISBN-3-85380-052-1

Version vom 12. Mai 2016, 14:15 Uhr

Aufnahme von Norden in Richtung Untersberg - Salzachtal
Luftaufnahme von Süden in Richtung Flachgau
Luftaufnahme von Südwesten
Luftaufnahme von Südwesten mit Blick auf die Stadt Salzburg
Salzburg Airport W. A. Mozart, Luftansicht
Der Hangar 7 am Salzburg Airport W. A. Mozart
Blick über das Vorfeld, im Hintergrund der Hangar 7 (rechts)
Parkhaus und Parkplätze
Parkhaus des Salzburg Airport W. A. Mozart mit sieben Parkebenen mit 1921 überdachten Stellplätzen
Salzburg Airport W. A. Mozart, nordwestliche Panorama-Ansicht der Start- u. Landebahn mit Salzburg im Hintergrund
Air Berlin Boeing 737-800: Blick auf den Flughafen
Anflug einer Maschine aus dem Süden im Winter, im Hintergrund das schneebedeckte Tennengebirge
Werbung für die Olympia-Bewerbung 2014 am Tower des Salzburg Airport W. A. Mozart
Flugzeug der Air Berlin im Landeanflug auf Salzburg
Salzburger Flughafen, Terminal I, Ankunftsbereich, Nachtaufnahme
Flughafen Parkhaus
Panoramabild mit Flughafen Salzburg, Zoomaufnahme von Daxlueg aus

Der Salzburg Airport W. A. Mozart ist ein Flughafen mit internationalen Verbindungen und befindet sich im Westen der Stadt Salzburg im Stadtteil Maxglan.

Artikelübersicht

zur Artikelübersicht: Flughafen Salzburg im Salzburgwiki

Aufgrund der vielfältigen Artikel gibt es diese Übersicht über alle Themen, die das Salzburgwiki im Zusammenhang mit dem Salzburg Airport W. A. Mozart behandelt.

Geschichte

Hauptartikel: Salzburg Airport W. A. Mozart: die Geschichte

Erstmals am 4. September 1811 landete ein mit Warmluft gefüllter Ballon in Salzburg. Der Salzburger Joseph Wibmperger gründet 1823 eine Luftfahrtgesellschaft und am 16. April 1902 stiegen beim städtischen Gaswerk Erzherzog Leopold Salvator und Hauptmann Franz Hinterstoißer in den Korb eines Ballons.

Auf der Trabrennbahn in Salzburg startete dann am 16. Juli 1910 ein Flugzeug mit Motorantrieb mit Pilot Josef Auer. Der erste Salzburger Flugzeugführer war Albert Buchstätter aus Oberndorf, 1910.

Schließlich kam es am 12. Mai 1912 zum ersten Motorflug über dem Maxglaner Exerzierfeld. Was dann nach dem Ersten Weltkrieg am 31. Mai 1920 in die Forderung nach der Schaffung eines Flugplatzes bei Salzburg führte.

Schon 1925 bestand im benachbarten Bad Reichenhall ein Flugfeld, das vor allem in den 1930er Jahren für den deutschen Passagier- und Luftpostverkehr eine große Rolle spielte. Der Salzburger Flugplatz hingegen erlebte in dieser Zeit einen Niedergang. Die Flugzeit von Salzburg nach Bad Reichenhall betrug zehn Minuten.

Am 28. April 1952 beginnen die Instandsetzungsarbeiten der schadhaften Rollbahn, ab Mitte Mai kann dann der Flugbetrieb am Salzburger Flughafen wieder ungehindert aufgenommen werden.

1946 begann Ignaz Kratzer als Funker am Flughafen Salzburg und möchte seinen hundertsten Geburtstag 2014 im neuen Tower feiern.

Ereignisse

Am 26. Oktober 1988 kam es im Luftraum über Salzburg zu einer Kollision zweier Flugzeuge. Eine Cessna Citation startete mit zwei Personen an Bord auf der Piste 34 mit Ziel Innsbruck. Auf Grund der tief stehenden Sonne übersah der Pilot in 400 m Höhe eine einmotorige Cessna, die mit einem Fallschirmspringer unterwegs war. Alle vier Beteiligten Personen kamen bei diesem Unglück ums Leben.

Anflugrouten

Hauptartikel: Salzburger Flughafen Anflugrouten

Der Flughafen verfügt lediglich über eine Piste. Diese ist in leichter Nordwest(Piste 34)-/Südost (Piste 16)-Richtung. Von Norden her verfügt der Flughafen über ein Instrumentenlandesystem (ILS[1], das den Maschinen auch bei schlechtem Wetter einen Präzisionsanflug ermöglicht; hingegen von Südosten kommend kann der Flughafen nur im Sichtflug angeflogen werden.

Unmittelbar unter der Einflugschneise von Nordwest kommend, über die die Hauptlast der ankommenden Flüge abgewickelt wird, befindet sich die bayrische Gemeinde Freilassing. Im Jahr 2011 flammten bereits länger anhaltende Debatten wegen Lärmbelästigung wieder stärker auf und es kam zu einer Debatte über mehr Anflüge von Südost.

Landebahn 16-34 wird auf 15-33 umbenannt

Das Magnetfeld der Erde verschiebt sich laufend. Der nördliche Magnetpol wandert von Kanada in Richtung Russland. Das Wandern des Pols hängt mit den geologischen Aktivitäten im Erdinneren zusammen. Aufgrund einer Gradverschiebung musste die Lande- und Startbahn 16-34 ab 23. August 2012 umbenannt werden. Die Kennzeichnung der Piste mittels Leuchttafeln dient dazu, dass Piloten wissen, welche Richtung sie am Rollweg einschlagen müssen, um die von der Austro Control vorgegebene Startrichtung einzuhalten.

Zur Erklärung: Hat beispielsweise eine Landebahn eine magnetische Richtung zwischen 155 und 164 Grad, so wird sie mit 16 (gerundet auf 160 Grad) bezeichnet. Das ist beim Salzburg Airport W. A. Mozart im Norden der Piste der Fall, im Süden sind es zwischen 335 und 344 Grad (34). Daraus resultiert der Pistenname 16-34.

Es ist dies die erste Umbenennung der Salzburger Lande- und Startbahn 16-34. Die Piste wurde in den 1960er-Jahren errichtet und löste die Piste 10-28 ab.

Eigentümer

  • Gesellschafter: 25% Stadt Salzburg und 75% Land Salzburg

Bauten

Civil Aviation, Terminal 1, Terminal 2, Hangar-7 von Red Bull, Cateringgebäude Airest und Do&Co, Herbert-von-Karajan-General-Aviation-Terminal, Parkhaus, Werkstättengebäude, Einstellhalle für Winterdienstgeräte, Erweiterung Frachtgebäude - Bürokomplex;

Daten

  • 2005: 1,69 Millionen abgefertigte Passagiere (19,2% mehr als 2004), davon 55% im Linienflugverkehr
  • 2006: 1,88 Millionen abgefertigte Passagiere (10,8% mehr als 2005), davon 59% im Linienflugverkehr
  • 2007: 1,946 Millionen abgefertigte Passagiere (3,6% mehr als 2006), davon 61% im Linienflugverkehr
  • 2008: 1,809 Millionen abgefertigte Passagiere (7% weniger als 2007), davon 58,6% im Linienflugverkehr, Gesamtzahl der Flugbewegungen (Starts und Landungen) im Linien- und Charterverkehr: 24 554 (2005), 21 511 (2006), 21 918 (2007), 21 330
  • 2009: 1,552 Millionen abgefertigte Passagiere
  • 2010:
abgefertigte Passagiere: 1,625 Millionen (4,7% mehr als 2009)
Flugbewegungen: 20 159 (+ 3,6% zu 2009)
Charterverkehr: -0,8%
umgeschlagene Frachtmenge: 10 414 Tonnen (+ 22% zu 2009)
klassische Frachtmenge, die von Salzburg per Flugzeug weiter transportiert wird: 154 Tonnen (- 11,7 % zu 2009)
Luftpost: 0,39 Tonnen;
abgefertigte Passagiere: 1,701 Millionen (+ 4,6 % mehr als 2010)
Passagieraufkommen im Linienverkehr: + 9,3 % auf 1 113 238
im Charter-Outgoing-Bereich Wachstum von 2 %
Charter-Incoming-Bereich - 8,4 % im Vergleich zum Vorjahr
Gesamtzahl der Flugbewegungen im kommerziellen Verkehr (Linie und Charter): -3 % auf 19 548
die Zahl der Flugbewegungen im Linienverkehr - 1,7% auf 14 776
im touristischen Verkehr: - 5,1 % auf 4 138
Summe des Höchstabfluggewichtes (MTOW) stieg um 6 % auf 551 323 Tonnen
umgeschlagene Frachtmenge inklusive LKW-Ersatztransporte: - 9,5 % auf 9 426,7 Tonnen
Luftfrachtvolumen: + 9,7 % auf 168,7
abgefertigte Passagiere: 1,666 Millionen (- 2 % zu als 2011)
Passagieraufkommen im Linienverkehr: - 1,8 % auf 1 093 205
im Charter-Outgoing-Bereich Wachstum von - 4,1 %
Charter-Incoming-Bereich - 1,6 % im Vergleich zum Vorjahr
Gesamtzahl der Flugbewegungen im kommerziellen Verkehr (Linie und Charter): - 12,4 % zu 2011
die Zahl der Flugbewegungen im Linienverkehr: - 14,8 % zu 2011
im touristischen Verkehr: - 5,6 % zu 2011
Summe des Höchstabfluggewichtes (MTOW): 519 954 Tonnen
Luftfrachtvolumen: + 27,1 % auf 214 473 kg
abgefertigte Passagiere: 1,828 Millionen (+ 0,5 % zu 2014)
Passagieraufkommen im Linienverkehr: + 4,6 % auf 1 381 647
im Charter-Outgoing-Bereich - 13,4 % im Vergleich zum Vorjahr
Charter-Incoming-Bereich - 7 % im Vergleich zum Vorjahr
Gesamtzahl der Flugbewegungen im kommerziellen Verkehr (Linie und Charter): + 0,5 zu 2014
die Zahl der Flugbewegungen im Linienverkehr: + 3,4 % zu 2014
im touristischen Verkehr: Charter Incoming - 9,9 % und Charter Outgoing - 8% zu 2014
Summe des Höchstabfluggewichtes (MTOW): 554 460 Tonnen
Luftfrachtvolumen: + 6,2 % auf 213 400 kg
Luftfracht-Ersatztransporte: + 11 %, 11 067 985 kg
  • Start- und Landebahn: Piste 1 15/33 (Instrumentpiste 16), Länge: 2 750 m plus 100 m Stoppfläche Nord, Breite: 45 m
  • Lage: Bezugspunkt 47°47'42 Nord, 13°00'14 Ost; Meereshöhe 430 m

Nicht mehr existierende Flugfelder in der Umgebung

Siehe auch

Bilder

 Salzburg Airport W. A. Mozart – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien auf Wikimedia Commons

Literaturtipps

Weblinks

Quellen

  • Presseaussendungen des Flughafens (z. B. Daten 2010 und 2011)

Fußnote