Salzburg Airport W. A. Mozart: Unterschied zwischen den Versionen
(→Daten: Daten 2015 lt. Presseaussendung Flughafen im Jänner 2016) |
K |
||
| Zeile 103: | Zeile 103: | ||
: Luftfrachtvolumen: + 6,2 % auf 213 400 kg | : Luftfrachtvolumen: + 6,2 % auf 213 400 kg | ||
: Luftfracht-Ersatztransporte: + 11 %, 11 067 985 kg | : Luftfracht-Ersatztransporte: + 11 %, 11 067 985 kg | ||
| − | |||
* Start- und Landebahn: Piste 1 15/33 (Instrumentpiste 16), Länge: 2 750 m plus 100 m Stoppfläche Nord, Breite: 45 m | * Start- und Landebahn: Piste 1 15/33 (Instrumentpiste 16), Länge: 2 750 m plus 100 m Stoppfläche Nord, Breite: 45 m | ||
| Zeile 117: | Zeile 116: | ||
* [[Charterflüge]] | * [[Charterflüge]] | ||
| − | == | + | == Bilder == |
{{Commonscat|Salzburg Airport}} | {{Commonscat|Salzburg Airport}} | ||
| − | |||
== Literaturtipps == | == Literaturtipps == | ||
* Buch [[Städt. Flugplatz Salzburg Airport 60 Jahre]] | * Buch [[Städt. Flugplatz Salzburg Airport 60 Jahre]] | ||
| − | + | == Weblinks == | |
| + | {{homepage|http://www.salzburg-airport.com}} | ||
== Quellen == | == Quellen == | ||
* [[Friedrich Leitich|Leitich, Friedrich]]: ''Städt. Flugplatz Salzburg Airport 60 Jahre'', [[Verlag Alfred Winter]], 1986, ISBN-3-85380-052-1 | * [[Friedrich Leitich|Leitich, Friedrich]]: ''Städt. Flugplatz Salzburg Airport 60 Jahre'', [[Verlag Alfred Winter]], 1986, ISBN-3-85380-052-1 | ||
Version vom 12. Mai 2016, 14:15 Uhr
Der Salzburg Airport W. A. Mozart ist ein Flughafen mit internationalen Verbindungen und befindet sich im Westen der Stadt Salzburg im Stadtteil Maxglan.
Artikelübersicht
- zur Artikelübersicht: Flughafen Salzburg im Salzburgwiki
Aufgrund der vielfältigen Artikel gibt es diese Übersicht über alle Themen, die das Salzburgwiki im Zusammenhang mit dem Salzburg Airport W. A. Mozart behandelt.
Geschichte
- Hauptartikel: Salzburg Airport W. A. Mozart: die Geschichte
Erstmals am 4. September 1811 landete ein mit Warmluft gefüllter Ballon in Salzburg. Der Salzburger Joseph Wibmperger gründet 1823 eine Luftfahrtgesellschaft und am 16. April 1902 stiegen beim städtischen Gaswerk Erzherzog Leopold Salvator und Hauptmann Franz Hinterstoißer in den Korb eines Ballons.
Auf der Trabrennbahn in Salzburg startete dann am 16. Juli 1910 ein Flugzeug mit Motorantrieb mit Pilot Josef Auer. Der erste Salzburger Flugzeugführer war Albert Buchstätter aus Oberndorf, 1910.
Schließlich kam es am 12. Mai 1912 zum ersten Motorflug über dem Maxglaner Exerzierfeld. Was dann nach dem Ersten Weltkrieg am 31. Mai 1920 in die Forderung nach der Schaffung eines Flugplatzes bei Salzburg führte.
Schon 1925 bestand im benachbarten Bad Reichenhall ein Flugfeld, das vor allem in den 1930er Jahren für den deutschen Passagier- und Luftpostverkehr eine große Rolle spielte. Der Salzburger Flugplatz hingegen erlebte in dieser Zeit einen Niedergang. Die Flugzeit von Salzburg nach Bad Reichenhall betrug zehn Minuten.
Am 28. April 1952 beginnen die Instandsetzungsarbeiten der schadhaften Rollbahn, ab Mitte Mai kann dann der Flugbetrieb am Salzburger Flughafen wieder ungehindert aufgenommen werden.
1946 begann Ignaz Kratzer als Funker am Flughafen Salzburg und möchte seinen hundertsten Geburtstag 2014 im neuen Tower feiern.
Ereignisse
Am 26. Oktober 1988 kam es im Luftraum über Salzburg zu einer Kollision zweier Flugzeuge. Eine Cessna Citation startete mit zwei Personen an Bord auf der Piste 34 mit Ziel Innsbruck. Auf Grund der tief stehenden Sonne übersah der Pilot in 400 m Höhe eine einmotorige Cessna, die mit einem Fallschirmspringer unterwegs war. Alle vier Beteiligten Personen kamen bei diesem Unglück ums Leben.
Anflugrouten
- Hauptartikel: Salzburger Flughafen Anflugrouten
Der Flughafen verfügt lediglich über eine Piste. Diese ist in leichter Nordwest(Piste 34)-/Südost (Piste 16)-Richtung. Von Norden her verfügt der Flughafen über ein Instrumentenlandesystem (ILS[1], das den Maschinen auch bei schlechtem Wetter einen Präzisionsanflug ermöglicht; hingegen von Südosten kommend kann der Flughafen nur im Sichtflug angeflogen werden.
Unmittelbar unter der Einflugschneise von Nordwest kommend, über die die Hauptlast der ankommenden Flüge abgewickelt wird, befindet sich die bayrische Gemeinde Freilassing. Im Jahr 2011 flammten bereits länger anhaltende Debatten wegen Lärmbelästigung wieder stärker auf und es kam zu einer Debatte über mehr Anflüge von Südost.
Landebahn 16-34 wird auf 15-33 umbenannt
Das Magnetfeld der Erde verschiebt sich laufend. Der nördliche Magnetpol wandert von Kanada in Richtung Russland. Das Wandern des Pols hängt mit den geologischen Aktivitäten im Erdinneren zusammen. Aufgrund einer Gradverschiebung musste die Lande- und Startbahn 16-34 ab 23. August 2012 umbenannt werden. Die Kennzeichnung der Piste mittels Leuchttafeln dient dazu, dass Piloten wissen, welche Richtung sie am Rollweg einschlagen müssen, um die von der Austro Control vorgegebene Startrichtung einzuhalten.
Zur Erklärung: Hat beispielsweise eine Landebahn eine magnetische Richtung zwischen 155 und 164 Grad, so wird sie mit 16 (gerundet auf 160 Grad) bezeichnet. Das ist beim Salzburg Airport W. A. Mozart im Norden der Piste der Fall, im Süden sind es zwischen 335 und 344 Grad (34). Daraus resultiert der Pistenname 16-34.
Es ist dies die erste Umbenennung der Salzburger Lande- und Startbahn 16-34. Die Piste wurde in den 1960er-Jahren errichtet und löste die Piste 10-28 ab.
Eigentümer
- Gesellschafter: 25% Stadt Salzburg und 75% Land Salzburg
Bauten
Civil Aviation, Terminal 1, Terminal 2, Hangar-7 von Red Bull, Cateringgebäude Airest und Do&Co, Herbert-von-Karajan-General-Aviation-Terminal, Parkhaus, Werkstättengebäude, Einstellhalle für Winterdienstgeräte, Erweiterung Frachtgebäude - Bürokomplex;
Daten
- 2005: 1,69 Millionen abgefertigte Passagiere (19,2% mehr als 2004), davon 55% im Linienflugverkehr
- 2006: 1,88 Millionen abgefertigte Passagiere (10,8% mehr als 2005), davon 59% im Linienflugverkehr
- 2007: 1,946 Millionen abgefertigte Passagiere (3,6% mehr als 2006), davon 61% im Linienflugverkehr
- 2008: 1,809 Millionen abgefertigte Passagiere (7% weniger als 2007), davon 58,6% im Linienflugverkehr, Gesamtzahl der Flugbewegungen (Starts und Landungen) im Linien- und Charterverkehr: 24 554 (2005), 21 511 (2006), 21 918 (2007), 21 330
- 2009: 1,552 Millionen abgefertigte Passagiere
- 2010:
- abgefertigte Passagiere: 1,625 Millionen (4,7% mehr als 2009)
- Flugbewegungen: 20 159 (+ 3,6% zu 2009)
- Charterverkehr: -0,8%
- umgeschlagene Frachtmenge: 10 414 Tonnen (+ 22% zu 2009)
- klassische Frachtmenge, die von Salzburg per Flugzeug weiter transportiert wird: 154 Tonnen (- 11,7 % zu 2009)
- Luftpost: 0,39 Tonnen;
- 2011:
- abgefertigte Passagiere: 1,701 Millionen (+ 4,6 % mehr als 2010)
- Passagieraufkommen im Linienverkehr: + 9,3 % auf 1 113 238
- im Charter-Outgoing-Bereich Wachstum von 2 %
- Charter-Incoming-Bereich - 8,4 % im Vergleich zum Vorjahr
- Gesamtzahl der Flugbewegungen im kommerziellen Verkehr (Linie und Charter): -3 % auf 19 548
- die Zahl der Flugbewegungen im Linienverkehr - 1,7% auf 14 776
- im touristischen Verkehr: - 5,1 % auf 4 138
- Summe des Höchstabfluggewichtes (MTOW) stieg um 6 % auf 551 323 Tonnen
- umgeschlagene Frachtmenge inklusive LKW-Ersatztransporte: - 9,5 % auf 9 426,7 Tonnen
- Luftfrachtvolumen: + 9,7 % auf 168,7
- 2012:
- abgefertigte Passagiere: 1,666 Millionen (- 2 % zu als 2011)
- Passagieraufkommen im Linienverkehr: - 1,8 % auf 1 093 205
- im Charter-Outgoing-Bereich Wachstum von - 4,1 %
- Charter-Incoming-Bereich - 1,6 % im Vergleich zum Vorjahr
- Gesamtzahl der Flugbewegungen im kommerziellen Verkehr (Linie und Charter): - 12,4 % zu 2011
- die Zahl der Flugbewegungen im Linienverkehr: - 14,8 % zu 2011
- im touristischen Verkehr: - 5,6 % zu 2011
- Summe des Höchstabfluggewichtes (MTOW): 519 954 Tonnen
- Luftfrachtvolumen: + 27,1 % auf 214 473 kg
- 2015:
- abgefertigte Passagiere: 1,828 Millionen (+ 0,5 % zu 2014)
- Passagieraufkommen im Linienverkehr: + 4,6 % auf 1 381 647
- im Charter-Outgoing-Bereich - 13,4 % im Vergleich zum Vorjahr
- Charter-Incoming-Bereich - 7 % im Vergleich zum Vorjahr
- Gesamtzahl der Flugbewegungen im kommerziellen Verkehr (Linie und Charter): + 0,5 zu 2014
- die Zahl der Flugbewegungen im Linienverkehr: + 3,4 % zu 2014
- im touristischen Verkehr: Charter Incoming - 9,9 % und Charter Outgoing - 8% zu 2014
- Summe des Höchstabfluggewichtes (MTOW): 554 460 Tonnen
- Luftfrachtvolumen: + 6,2 % auf 213 400 kg
- Luftfracht-Ersatztransporte: + 11 %, 11 067 985 kg
- Start- und Landebahn: Piste 1 15/33 (Instrumentpiste 16), Länge: 2 750 m plus 100 m Stoppfläche Nord, Breite: 45 m
- Lage: Bezugspunkt 47°47'42 Nord, 13°00'14 Ost; Meereshöhe 430 m
Nicht mehr existierende Flugfelder in der Umgebung
Siehe auch
Bilder
Salzburg Airport W. A. Mozart – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien auf Wikimedia Commons
Literaturtipps
Weblinks
Quellen
- Leitich, Friedrich: Städt. Flugplatz Salzburg Airport 60 Jahre, Verlag Alfred Winter, 1986, ISBN-3-85380-052-1
- sam Salzburg Airport Magazin, Ausgabe 03/2006
- MUC life Die Flughafenzeitung, Ausgabe 02/2007
- "Salzburger Nachrichten", 26. Jänner 2011 und 25. Juli 2012 (Lande- u. Startbahnumbenennung)
- Presseaussendungen des Flughafens (z. B. Daten 2010 und 2011)
Fußnote
- ↑ siehe Wikipedia ILS