Schauspielhaus Salzburg: Unterschied zwischen den Versionen

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Das '''Schauspielhaus Salzburg''' befindet sich im [[Petersbrunnhof]], einem ehemaligen Gutshof des [[Erzstift St. Peter|Stiftes St. Peter]] in [[Nonntal]], und ist das größte freie Ensembletheater Österreichs. Pro Spielzeit werden in zwei Theatersälen von September bis Anfang Juli, ca. zehn Schauspielproduktionen und ein Kinderstück aufgeführt. Der Spielplan bietet von der Antike über die Klassik bis zur Moderne - von Tragödie bis Komödie bis hin zu neuen, experimentellen Theaterformen - eine große Bandbreite für jede Zielgruppe. Angeschlossen an das Theater ist eine Schauspielschule, ein Verlag für Kindermusicals und ein Restaurant mit Bar.  
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Das '''Schauspielhaus Salzburg''' befindet sich im [[Petersbrunnhof]], einem ehemaligen Gutshof des [[Erzstift St. Peter|Stiftes St. Peter]] in [[Nonntal]], und ist das größte freie Ensembletheater Österreichs. Pro Spielzeit werden in zwei Theatersälen von September bis Anfang Juli ca. zehn Schauspielproduktionen und ein Kinderstück aufgeführt. Der Spielplan bietet von der Antike über die Klassik bis zur Moderne - von Tragödie bis Komödie bis hin zu neuen, experimentellen Theaterformen - eine große Bandbreite für jede Zielgruppe. An das Theater sind eine Schauspielschule, ein Verlag für Kindermusicals und ein Restaurant mit Bar angeschlossen.  
  
Das Schauspielhaus Salzburg feierte in der Saison 1998/1999 sein 40jähriges Bestehen und in der Saison 2008/2009 sein 50jähriges Bestehen.  
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Das Schauspielhaus Salzburg feierte in der Saison 1998/1999 sein 40jähriges und in der Saison 2008/2009 sein 50jähriges Bestehen.  
  
 
Von ca. 1990 bis 1996 gab es die Zeitschrift "Elisabethbühne Magazin", die jedoch aus Kostengründen eingestellt wurde, als das Schauspielhaus (damals noch [[Elisabethbühne]]) 1998 große finanzielle Probleme bekam.  
 
Von ca. 1990 bis 1996 gab es die Zeitschrift "Elisabethbühne Magazin", die jedoch aus Kostengründen eingestellt wurde, als das Schauspielhaus (damals noch [[Elisabethbühne]]) 1998 große finanzielle Probleme bekam.  
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Schauspieler [[Georges Müller]] gründet [[1958]] mit einigen Freunden und Laienschauspielern eine nach ihm benannte Theatergruppe. Als Aufführungsort stellt der damalige Stadtpfarrer [[Franz Wesenauer]] die Unterkirche der Vorstadtpfarre [[Pfarrkirche St. Elisabeth|St. Elisabeth]] zur Verfügung.
 
Schauspieler [[Georges Müller]] gründet [[1958]] mit einigen Freunden und Laienschauspielern eine nach ihm benannte Theatergruppe. Als Aufführungsort stellt der damalige Stadtpfarrer [[Franz Wesenauer]] die Unterkirche der Vorstadtpfarre [[Pfarrkirche St. Elisabeth|St. Elisabeth]] zur Verfügung.
  
[[1967]] wird der Verein "Elisabethbühne" ins Leben gerufen. Ab [[1973]] beginnt der neue Künstlerische Leiter [[Georges Ourth]]( mit der Professionalisierung des Ensembles. [[1980]] entsteht der "Verein der Freunde der E-Bühne".  
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[[1967]] wird der Verein "Elisabethbühne" ins Leben gerufen. Ab [[1973]] beginnt der neue Künstlerische Leiter [[Georges Ourth]] mit der Professionalisierung des Ensembles. [[1980]] entsteht der "Verein der Freunde der E-Bühne".  
  
 
Nach dem Tod von Georges Ourth (46), der seine letzte Ruhestätte am Salzburger Kommunalfriedhof findet <ref>https://www.stadt-salzburg.at/internet/leben_in_salzburg/gesellschaft_soziales/todesfall_friedhoefe/sucheverstorbene.aspx?pid=043BN%26lt%3b00XT</ref> , übernimmt [[1988]]  seine Frau [[Renate Rustler-Ourth]] die künstlerische Leitung und intensiviert den hauseigenen Ausbildungsbetrieb. [[1990]] beschließen [[Salzburg|Stadt]] und [[Land Salzburg]] den Umbau des Petersbrunnhofs für die Elisabethbühne. [[1991]] entsteht der Theaterverlag der E-Bühne.  
 
Nach dem Tod von Georges Ourth (46), der seine letzte Ruhestätte am Salzburger Kommunalfriedhof findet <ref>https://www.stadt-salzburg.at/internet/leben_in_salzburg/gesellschaft_soziales/todesfall_friedhoefe/sucheverstorbene.aspx?pid=043BN%26lt%3b00XT</ref> , übernimmt [[1988]]  seine Frau [[Renate Rustler-Ourth]] die künstlerische Leitung und intensiviert den hauseigenen Ausbildungsbetrieb. [[1990]] beschließen [[Salzburg|Stadt]] und [[Land Salzburg]] den Umbau des Petersbrunnhofs für die Elisabethbühne. [[1991]] entsteht der Theaterverlag der E-Bühne.  
  
[[1996]] wird der für das Theater adaptierte Petersbrunnhof an die Elisabethbühne übergeben. [[2003]] wird Robert Pienz Künstlerischer Leiter und Ingeborg Proyer Kaufmännische Direktorin.
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[[1996]] wird der für das Theater adaptierte Petersbrunnhof an die Elisabethbühne übergeben. [[2003]] wird [[Robert Pienz]] Künstlerischer Leiter und [[Ingeborg Proyer]] Kaufmännische Direktorin.
  
 
[[2005]] benennt sich die Elisabethbühne in "Schauspielhaus Salzburg" um. Am [[16. Jänner]] [[2009]] feierte das größte freie Theater Österreichs mit über 50.000 Besuchern und 60 Angestellten, mit hauseigener Nachwuchsausbildung und fantastischem Produktionshaus, mit einem Festakt seinen 50. Geburtstag.<ref>Salzburger Nachrichten vom 17. Jänner 2009, Stadt-und-Land Seite 23 </ref>
 
[[2005]] benennt sich die Elisabethbühne in "Schauspielhaus Salzburg" um. Am [[16. Jänner]] [[2009]] feierte das größte freie Theater Österreichs mit über 50.000 Besuchern und 60 Angestellten, mit hauseigener Nachwuchsausbildung und fantastischem Produktionshaus, mit einem Festakt seinen 50. Geburtstag.<ref>Salzburger Nachrichten vom 17. Jänner 2009, Stadt-und-Land Seite 23 </ref>
  
 
== Vereinsstruktur ==
 
== Vereinsstruktur ==
=== Vereinsvorstand ===
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=== Leitung ===
* Vorsitzender des Vereins "Schauspielhaus Salzburg" (vormals "Elisabethbühne"): Peter Arp
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* Vorsitzender des Vereins "Schauspielhaus Salzburg" (vormals "Elisabethbühne"): [[Peter Arp]]
* Kaufmännischer Direktor: Mag. Matthias Walter
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* Geschäftsführender Intendant: Robert Pienz
* Künstlerischer Direktor: Robert Pienz<br>
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* Verwaltungsleiter: [[Felix Breyer]]
 
Das Schauspielhaus Salzburg ist Mitglied im [[Dachverband Salzburger Kulturstätten]].
 
Das Schauspielhaus Salzburg ist Mitglied im [[Dachverband Salzburger Kulturstätten]].
  
 
== Bekannte Esemblemitglieder (auszugsweise in alphabetischer Reihenfolge)==
 
== Bekannte Esemblemitglieder (auszugsweise in alphabetischer Reihenfolge)==
Ulrike Arp, Daniela Enzi, Harald Fröhlich, Ute Hamm, Marcus Marotte, Georg Reiter, Olaf Salzer, Volker Wahl uva.
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[[Ulrike Arp]], [[Daniela Enzi]], [[Harald Fröhlich]], [[Ute Hamm]], [[Marcus Marotte]], [[Georg Reiter]], [[Olaf Salzer]], [[Volker Wahl]] uva.
  
 
==Bildergalerie==
 
==Bildergalerie==
 
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Datei:Innenhof des Petersbrunnhofes und jetzigen Schauspielhauses Salzburg.JPG|Innenhof des Petersbrunnhofes und jetzigen Schauspielhauses Salzburg
 
Datei:Innenhof des Petersbrunnhofes und jetzigen Schauspielhauses Salzburg.JPG|Innenhof des Petersbrunnhofes und jetzigen Schauspielhauses Salzburg
 
Datei:Skulptur im Hof des Petersbrunnhofes.jpg|Skulptur im Hof des  Petersbrunnhofes, damit wird die Bedeutung als Kunststätte betont
 
Datei:Skulptur im Hof des Petersbrunnhofes.jpg|Skulptur im Hof des  Petersbrunnhofes, damit wird die Bedeutung als Kunststätte betont

Version vom 2. Februar 2015, 07:36 Uhr

{{Infotabelle Kulturverein | image = | kurzname = Schauspielhaus | langname = Schauspielhaus Salzburg | vorsitzender = [[Peter Arp}} | adresse = Erzabt-Klotz-Straße 22
|5020 Salzburg
Tel.: (06 62) 80 85 | email = office@schauspielhaus-salzburg.at }}

Das Schauspielhaus Salzburg befindet sich im Petersbrunnhof, einem ehemaligen Gutshof des Stiftes St. Peter in Nonntal, und ist das größte freie Ensembletheater Österreichs. Pro Spielzeit werden in zwei Theatersälen von September bis Anfang Juli ca. zehn Schauspielproduktionen und ein Kinderstück aufgeführt. Der Spielplan bietet von der Antike über die Klassik bis zur Moderne - von Tragödie bis Komödie bis hin zu neuen, experimentellen Theaterformen - eine große Bandbreite für jede Zielgruppe. An das Theater sind eine Schauspielschule, ein Verlag für Kindermusicals und ein Restaurant mit Bar angeschlossen.

Das Schauspielhaus Salzburg feierte in der Saison 1998/1999 sein 40jähriges und in der Saison 2008/2009 sein 50jähriges Bestehen.

Von ca. 1990 bis 1996 gab es die Zeitschrift "Elisabethbühne Magazin", die jedoch aus Kostengründen eingestellt wurde, als das Schauspielhaus (damals noch Elisabethbühne) 1998 große finanzielle Probleme bekam.

Geschichte

Schauspieler Georges Müller gründet 1958 mit einigen Freunden und Laienschauspielern eine nach ihm benannte Theatergruppe. Als Aufführungsort stellt der damalige Stadtpfarrer Franz Wesenauer die Unterkirche der Vorstadtpfarre St. Elisabeth zur Verfügung.

1967 wird der Verein "Elisabethbühne" ins Leben gerufen. Ab 1973 beginnt der neue Künstlerische Leiter Georges Ourth mit der Professionalisierung des Ensembles. 1980 entsteht der "Verein der Freunde der E-Bühne".

Nach dem Tod von Georges Ourth (46), der seine letzte Ruhestätte am Salzburger Kommunalfriedhof findet [1] , übernimmt 1988 seine Frau Renate Rustler-Ourth die künstlerische Leitung und intensiviert den hauseigenen Ausbildungsbetrieb. 1990 beschließen Stadt und Land Salzburg den Umbau des Petersbrunnhofs für die Elisabethbühne. 1991 entsteht der Theaterverlag der E-Bühne.

1996 wird der für das Theater adaptierte Petersbrunnhof an die Elisabethbühne übergeben. 2003 wird Robert Pienz Künstlerischer Leiter und Ingeborg Proyer Kaufmännische Direktorin.

2005 benennt sich die Elisabethbühne in "Schauspielhaus Salzburg" um. Am 16. Jänner 2009 feierte das größte freie Theater Österreichs mit über 50.000 Besuchern und 60 Angestellten, mit hauseigener Nachwuchsausbildung und fantastischem Produktionshaus, mit einem Festakt seinen 50. Geburtstag.[2]

Vereinsstruktur

Leitung

  • Vorsitzender des Vereins "Schauspielhaus Salzburg" (vormals "Elisabethbühne"): Peter Arp
  • Geschäftsführender Intendant: Robert Pienz
  • Verwaltungsleiter: Felix Breyer

Das Schauspielhaus Salzburg ist Mitglied im Dachverband Salzburger Kulturstätten.

Bekannte Esemblemitglieder (auszugsweise in alphabetischer Reihenfolge)

Ulrike Arp, Daniela Enzi, Harald Fröhlich, Ute Hamm, Marcus Marotte, Georg Reiter, Olaf Salzer, Volker Wahl uva.

Bildergalerie

Weblinks

Quellen