Andreas I. Jakob Graf Dietrichstein: Unterschied zwischen den Versionen
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Andreas Graf Dietrichstein erhielt seine Priesterweihe im Alter von 30 Jahren in Salzburg. Ab [[1708]] zunächst [[Domherr]], [[1729]] dann [[Domdechant]] und sieben Monate später [[Dompropst]]. | Andreas Graf Dietrichstein erhielt seine Priesterweihe im Alter von 30 Jahren in Salzburg. Ab [[1708]] zunächst [[Domherr]], [[1729]] dann [[Domdechant]] und sieben Monate später [[Dompropst]]. | ||
| − | Er regierte von [[1747]] bis [[1753]] in Salzburg als | + | Er regierte von [[1747]] bis [[1753]] in Salzburg als Fürsterzbischof, wobei er erst zwei Jahre nach seiner Ernennung am [[1. Juni]] [[1749]] vom Gurker Bischof Josef Maria Reichsgraf von Thun und Hohenstein geweiht wurde. Das Volk brachte ihm Liebe und Achtung entgegen. |
| − | Unter Andreas I. wurde am [[6. Oktober]] [[1750]] auch die letzte bekannte Hinrichtung einer [[Hexenprozesse|Hexe]] im Gebiet des heutigen [[Österreich]] vollzogen: | + | Unter Andreas I. wurde am [[6. Oktober]] [[1750]] auch die letzte bekannte Hinrichtung einer [[Hexenprozesse|Hexe]] im Gebiet des heutigen [[Österreich]] vollzogen: Fürsterzbischof Andreas I. Jakob Graf Dietrichstein hatte eine Begnadigung von [[Maria Pauer]] abgelehnt. |
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Version vom 16. September 2012, 19:11 Uhr
Andreas I. Jakob Graf Dietrichstein (* 27. Mai 1689 in Iglau, Mähren; † 5. Jänner 1753 in Salzburg) war Fürsterzbischof von Salzburg.
Leben
Andreas Graf Dietrichstein erhielt seine Priesterweihe im Alter von 30 Jahren in Salzburg. Ab 1708 zunächst Domherr, 1729 dann Domdechant und sieben Monate später Dompropst.
Er regierte von 1747 bis 1753 in Salzburg als Fürsterzbischof, wobei er erst zwei Jahre nach seiner Ernennung am 1. Juni 1749 vom Gurker Bischof Josef Maria Reichsgraf von Thun und Hohenstein geweiht wurde. Das Volk brachte ihm Liebe und Achtung entgegen.
Unter Andreas I. wurde am 6. Oktober 1750 auch die letzte bekannte Hinrichtung einer Hexe im Gebiet des heutigen Österreich vollzogen: Fürsterzbischof Andreas I. Jakob Graf Dietrichstein hatte eine Begnadigung von Maria Pauer abgelehnt.
Straßenwidmung
Der Fürsterzbischof ist Namensgeber der Dietrichsteinstraße im Salzburger Stadtteil Leopoldskron.
Weiterführend
Für Informationen zum Thema Andreas I. Jakob Graf Dietrichstein, die über den Bezug zu Salzburg hinausgehen, siehe zum Beispiel den Eintrag in der deutschsprachigen Wikipedia zum selben Thema.
Quellen
- Catholic Hierarchy
- Martin, Franz: Salzburger Straßennamen. Verzeichnis der Straßen, Gassen, Plätze, Wege, Brücken, Tore und Parks mit Erklärung ihrer Namen. 5., wesentlich überarbeitete Auflage von Leitner-Martin, Willa und Martin, Andreas. Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde, 25. Ergänzungsband, Selbstverlag der Gesellschaft, Salzburg 2006