Franz Bubendorfer: Unterschied zwischen den Versionen

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Franz Bubenhofer war das dritte Kind des [[Innviertel|Innviertler]] Bauernsohns und späteren Fabrikarbeiters bei [[Aluminium Lend GmbH]], Matthias Bubendorfer, und seiner Frau Anna, geborene Lungenschmid (* 1. November 1907; † 9. Jänner 1935)<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/lend/STBV/?pg=148 Sterbebuch der Pfarre Land, Band V, S. 145.]</ref>.
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Franz Bubendorfer war das dritte Kind des [[Innviertel|Innviertler]] Bauernsohns und späteren Fabrikarbeiters bei der [[Aluminium Lend GmbH]], Matthias Bubendorfer, und seiner Frau Anna, geborene Lungenschmid (* 1. November 1907; † 9. Jänner 1935)<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/lend/STBV/?pg=148 Sterbebuch der Pfarre Lend, Band V, S. 145.]</ref>.
  
Nach dem Besuch der [[Volksschule Lend|Volks-]] und [[Hauptschule Lend|Hauptschule]] begann er eine dreijährige Landarbeits- und Landwirtschaftslehre und arbeitete nach [[Zweiter Weltkrieg|Kriegsende]] als Landarbeiter in [[Seekirchen]]. Nebenher absolvierte er die [[Landwirtschaftliche Fachschule Bruck]] und trat dann in die neu errichtete Höhere Bundeslehranstalt für alpine Landwirtschaft in Seefeld in Tirol ein, wo er am [[22. Dezember]] [[1950]] die Fachreifeprüfung ablegte.
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Nach dem Besuch der [[Volksschule Lend|Volks-]] und [[Hauptschule Lend|Hauptschule]] begann er eine dreijährige Landarbeits- und Landwirtschaftslehre und arbeitete nach [[Zweiter Weltkrieg|Kriegsende]] als Landarbeiter in [[Seekirchen]]. Nebenher absolvierte er die [[Landwirtschaftliche Fachschule Bruck]] und trat anschließend in die neu errichtete Höhere Bundeslehranstalt für Alpine Landwirtschaft in Seefeld in Tirol ein, wo er am [[22. Dezember]] [[1950]] die Fachreifeprüfung ablegte.
  
Nach einjähriger Tätigkeit beim [[Amt der Salzburger Landesregierung]] emigrierte er im Juni [[1952]] in die [[Vereinigte Staaten von Amerika|USA]], kehrte jedoch im Dezember [[1955]] wieder zurück und trat wieder in den Salzburger Landesdienst. Von [[1. November]] [[1956]] bis zu seiner Pensionierung am [[30. Juni]] [[1990]] war er Fachlehrer an den [[Landwirtschaftliche Schulen Kleßheim|Landwirtschaftlichen Schulen]] in Kleßheim, in den letzten 10 Dienstjahren auch Fachinspektor für die allgemeinbildenden Gegenstände an den Land- und Forstwirtschaftlichen Fachschulen des Landes Salzburg.
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Nach einjähriger Tätigkeit beim [[Amt der Salzburger Landesregierung]] emigrierte er im Juni [[1952]] in die [[Vereinigte Staaten von Amerika|USA]], kehrte jedoch im Dezember [[1955]] zurück und trat wieder in den Salzburger Landesdienst. Von [[1. November]] [[1956]] bis zu seiner Pensionierung am [[30. Juni]] [[1990]] war er Fachlehrer an den [[Landwirtschaftliche Schulen Kleßheim|Landwirtschaftlichen Schulen]] in Kleßheim, in den letzten zehn Dienstjahren auch Fachinspektor für die allgemeinbildenden Gegenstände an den Land- und Forstwirtschaftlichen Fachschulen des Landes Salzburg.
  
 
1960 bis 1970 und 1979 bis 1986 war er Obmann der Landesgruppe des ''Absolventenverbandes Raumberg-Seefeld''.
 
1960 bis 1970 und 1979 bis 1986 war er Obmann der Landesgruppe des ''Absolventenverbandes Raumberg-Seefeld''.
  
Am [[11. Oktober]] [[1966]] legte er am [[Bundesrealgymnasium Salzburg]] die Externistenreifeprüfung ab und begann an der [[Universität Salzburg]] Englisch und Geschichte zu studieren. Allerdings musste er dieses Studium bald unterbrechen. Nach seinem Eintritt in den Ruhestand studierte er in Salzburg Geschichte und Deutsch, schloss sein Studium [[1998]] mit dem Magister der philosophie ab und promovierte [[2008]] über [[Max Ott]].
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Am [[11. Oktober]] [[1966]] legte er am [[Bundesrealgymnasium Salzburg]] die Externistenreifeprüfung ab und begann an der [[Universität Salzburg]] Englisch und Geschichte zu studieren. Allerdings musste er dieses Studium bald unterbrechen. Nach seinem Eintritt in den Ruhestand studierte er in Salzburg Geschichte und Deutsch, schloss sein Studium [[1998]] mit dem Magister der Philosophie ab und promovierte [[2008]] über [[Max Ott]].
  
[[1995]] wurde er Mitglied des Kuratoriums des [[Verein Salzburger Tiergarten Hellbrunn|Vereines Salzburger Tiergarten Hellbrunn]].
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[[1995]] wurde er Mitglied des Kuratoriums des Vereins Salzburger Tiergarten Hellbrunn.
  
Franz Bubenhofer war seit [[1950]] verheiratet mit Anna, geborene Bayer und hatte zwei Adoptivkinder.
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Franz Bubendorfer war seit [[1950]] verheiratet mit Anna, geborene Bayer, und hatte zwei Adoptivkinder.
  
 
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* [http://www.raumberger.at/fileadmin/user_upload/Gemeinschaft/Gedenken/Bubendorfer_Franz_MJ1950A_Parte_12_Jan_2018.pdf Parte]
 
* [http://www.raumberger.at/fileadmin/user_upload/Gemeinschaft/Gedenken/Bubendorfer_Franz_MJ1950A_Parte_12_Jan_2018.pdf Parte]
 
* [https://www.stadt-salzburg.at/internet/service/aktuell/aussendungen/1999/buergermeister_verlieh_buergerbriefe_an_71121.htm Presseaussendung der Stadt Salzburg vom 4.03.1999]
 
* [https://www.stadt-salzburg.at/internet/service/aktuell/aussendungen/1999/buergermeister_verlieh_buergerbriefe_an_71121.htm Presseaussendung der Stadt Salzburg vom 4.03.1999]
* Bubendorfer, Franz: ''Bürgermeister in vier Staatsformen. Max Ott und seine Zeit''. Diss. Universität Salzburg 2008, Seite 422 (Lebenslauf).
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* Bubendorfer, Franz: ''Bürgermeister in vier Staatsformen. Max Ott und seine Zeit''. Dissertation, Universität Salzburg 2008, Seite 422 (Lebenslauf).
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== Einzelnachweise ==
 
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Aktuelle Version vom 29. Januar 2026, 13:27 Uhr

Franz Bubendorfer

Oberschulrat Ingenieur Mag. Dr. Franz Bubendorfer (* 24. April 1928 in Lend; † 12. Jänner 2018 in Strobl) war Fachlehrer an den Landwirtschaftlichen Schulen in Kleßheim und Fachinspektor für die allgemeinbildenden Gegenstände an den Land- und Forstwirtschaftlichen Fachschulen des Landes Salzburg.

Leben

Franz Bubendorfer war das dritte Kind des Innviertler Bauernsohns und späteren Fabrikarbeiters bei der Aluminium Lend GmbH, Matthias Bubendorfer, und seiner Frau Anna, geborene Lungenschmid (* 1. November 1907; † 9. Jänner 1935)[1].

Nach dem Besuch der Volks- und Hauptschule begann er eine dreijährige Landarbeits- und Landwirtschaftslehre und arbeitete nach Kriegsende als Landarbeiter in Seekirchen. Nebenher absolvierte er die Landwirtschaftliche Fachschule Bruck und trat anschließend in die neu errichtete Höhere Bundeslehranstalt für Alpine Landwirtschaft in Seefeld in Tirol ein, wo er am 22. Dezember 1950 die Fachreifeprüfung ablegte.

Nach einjähriger Tätigkeit beim Amt der Salzburger Landesregierung emigrierte er im Juni 1952 in die USA, kehrte jedoch im Dezember 1955 zurück und trat wieder in den Salzburger Landesdienst. Von 1. November 1956 bis zu seiner Pensionierung am 30. Juni 1990 war er Fachlehrer an den Landwirtschaftlichen Schulen in Kleßheim, in den letzten zehn Dienstjahren auch Fachinspektor für die allgemeinbildenden Gegenstände an den Land- und Forstwirtschaftlichen Fachschulen des Landes Salzburg.

1960 bis 1970 und 1979 bis 1986 war er Obmann der Landesgruppe des Absolventenverbandes Raumberg-Seefeld.

Am 11. Oktober 1966 legte er am Bundesrealgymnasium Salzburg die Externistenreifeprüfung ab und begann an der Universität Salzburg Englisch und Geschichte zu studieren. Allerdings musste er dieses Studium bald unterbrechen. Nach seinem Eintritt in den Ruhestand studierte er in Salzburg Geschichte und Deutsch, schloss sein Studium 1998 mit dem Magister der Philosophie ab und promovierte 2008 über Max Ott.

1995 wurde er Mitglied des Kuratoriums des Vereins Salzburger Tiergarten Hellbrunn.

Franz Bubendorfer war seit 1950 verheiratet mit Anna, geborene Bayer, und hatte zwei Adoptivkinder.

Ehrungen

Dr. Bubendorfer war Träger des Ehrenzeichens in Gold des Absolventenverbandes der Höheren Bundeslehr- und Forschungsanstalt Raumberg-Gumpenstein[2]

Am 24. April 1961 erhielt er den Titel Ingenieur verliehen, am 17. Oktober 1982 den Berufstitel Oberschulrat.

Am 4. März 1999 erhielt er durch Bürgermeister Dr. Josef Dechant den Bürgerbrief der Stadt Salzburg Überreicht.

Quellen

Einzelnachweise