Menschen – People (Buchpräsentation): Unterschied zwischen den Versionen

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[[Datei:Menschen_People_006.jpg|thumb|links [[Leo Bauernberger]], [[SalzburgerLand Tourismus Gesellschaft]] mit Edward Groeger, dem Fotografen der Bilder des Buches]]
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[[Datei:Menschen People Buchpräsentation die Menschen aus dem Buch.jpg|thumb|Die Menschen aus dem Buch.]]
[[Datei:Menschen_People_019.jpg|thumb|von links [[Leo Bauernberger]], [[SalzburgerLand Tourismus Gesellschaft]], MMag. [[Gerald Klonner]], [[Verlag Anton Pustet]], [[Walter Müller]], Text und Edward Groeger]]
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'''Menschen – People''', ein Bericht des Journalisten [[Peter Krackowizer]] über die Präsentation des Buches "[[Menschen People]]", das im Jahr 2014 im [[Verlag Anton Pustet]] erschien.
[[Datei:Menschen_People_129.jpg|thumb|links [[Fritz Sendelhofer]] aus [[Zell am See]] mit Bergasthofwirt [[Peter Hörl]] aus [[Maria Alm am Steinernen Meer]]]]
 
[[Datei:Menschen_People_138.jpg|thumb|im Bild [[Fritz Sendelhofer]] aus [[Zell am See]], davor [[Hannes Blumschein]], Besitzer des  [[Hotel Grüner Baum|Grünen Baums]] in [[Bad Gastein]]  ]]
 
[[Datei:Menschen_People_134.jpg|thumb|eine Schwarzweißaufnahme aus dem Buch mit einem "Farbtupfen" davor]]
 
[[Datei:Menschen_People_118.jpg|thumb|die Menschen aus dem Buch]]
 
'''Menschen – People''', ein Bericht des Journalisten [[Peter Krackowizer]] über die Präsentation dieses Buches, das im Jahr 2014 im [[Verlag Anton Pustet]] erschien.
 
  
==Menschen aus dem Salzburger Land, Schwarzweißbilder, „…die eine Urkraft haben“ – eine Buchpräsentation ==
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== Eine farbige Schwarzweiß-Präsentation im Gwandhaus – eine Buchpräsentation ==
 
Das Bild, das von der Theresia Bacher in ihrer Küche im Schwaigerlehen in [[Stuhlfelden]], war schuld. Schuld an einem Buch mit Schwarzweißbildern von Menschen aus dem Salzburger Land. Bilder, die die Menschen im Land endlich einmal kitschfrei und authentisch zeigen. Salzburg-authentisch.  Und Schuld ist [[Leo Bauernberger]], Chef der [[SalzburgerLand Tourismus Gesellschaft]]. Denn der entdeckte bei einem Besuch des Münchner Fotografen Edward Groeger zufällig das Bild von der Theresia Bacher. So etwas müsste man machen! Hat man jetzt gemacht!
 
Das Bild, das von der Theresia Bacher in ihrer Küche im Schwaigerlehen in [[Stuhlfelden]], war schuld. Schuld an einem Buch mit Schwarzweißbildern von Menschen aus dem Salzburger Land. Bilder, die die Menschen im Land endlich einmal kitschfrei und authentisch zeigen. Salzburg-authentisch.  Und Schuld ist [[Leo Bauernberger]], Chef der [[SalzburgerLand Tourismus Gesellschaft]]. Denn der entdeckte bei einem Besuch des Münchner Fotografen Edward Groeger zufällig das Bild von der Theresia Bacher. So etwas müsste man machen! Hat man jetzt gemacht!
  
== Eine farbige Schwarzweiß-Präsentation im Gwandhaus ==
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[[Datei:Menschen People Buchpräsentation Bauernberger Klonner Müller Groegger.jpg|thumb|Von links:  [[Leo Bauernberger]], [[Salzburger Land Tourismus Gesellschaft m.b.H.]], MMag. [[Gerald Klonner]], Verlagsleiter [[Verlag Anton Pustet|Anton Pustet]], [[Walter Müller]], Journalist und Fotograf Edward Groeger.]]
Am [[2. April]] [[2014]] wurde nun dieses Buch im Salzburger [[Gwandhaus]] an einem schon recht frühlingshaft-lauen Abend vorgestellt. Die Gäste in Tracht, das Gwandhaus in Schönnbrunner Gelb und das Buch „Menschen – People“ in Schwarzweiß. Die [[ORF|ORF-Salzburg]]-Moderatorin [[Lisa Santner]] führte durch den Abend, im [[Dirndl]].
 
  
Das Buch präsentiert über 70 Salzburger Menschen, Personen, Persönlichkeiten bei ihren Alltagsarbeiten, Festtagsarbeiten, bei der Arbeit. „''Die Bilder haben mit uns zu tun''“, meinte Lisa Santner und ergänzte: „''Edward Groeger hat die Menschen genau angesehen''“. Das bestätigte dieser dann auch. Manchmal hat er sie sich mehrmals genau angesehen, ansehen müssen, weil beim ersten Mal waren sie nicht adjustiert, die Feuerschützen aus [[Eben im Pongau]], beim zweiten Besuch zwar adjustiert, aber der Kanonier fehlte zum Abfeuern des Ehrensaluts. Aber beim dritten Mal klappte es. Eine andere Geschichte war das Bild mit dem Bock, der zuerst zwei Stunde zum Aufnahmeort getragen werden musste.
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Am [[2. April]] [[2014]] wurde nun dieses Buch im Salzburger [[Gwandhaus]] an einem schon recht frühlingshaft-lauen Abend vorgestellt. Die Gäste in Tracht, das Gwandhaus in Schönnbrunner Gelb und das Buch "Menschen – People" in Schwarzweiß. Die [[ORF|ORF-Salzburg]]-Moderatorin [[Lisa Santner]] führte durch den Abend, im [[Dirndl]].
  
==Schwarzweißbilder haben Urkraft==
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Das Buch präsentiert über 70 Salzburger Menschen, Personen, Persönlichkeiten bei ihren Alltagsarbeiten, Festtagsarbeiten, bei der Arbeit. "Die Bilder haben mit uns zu tun", meinte Lisa Santner und ergänzte: "Edward Groeger hat die Menschen genau angesehen". Das bestätigte dieser dann auch. Manchmal hat er sie sich mehrmals genau angesehen, ansehen müssen, weil beim ersten Mal waren sie nicht adjustiert, die Feuerschützen aus [[Eben im Pongau]], beim zweiten Besuch zwar adjustiert, aber der Kanonier fehlte zum Abfeuern des Ehrensaluts. Aber beim dritten Mal klappte es. Eine andere Geschichte war das Bild mit dem Bock, der zuerst zwei Stunde zum Aufnahmeort getragen werden musste.
„''… sie könnten aus dem Alten Testament stammen, haben etwas Paradiesisches''“, bemerkte Fotograf Groeger zu seinen Bildern. Ja, da ist etwas Wahres dran! Nicht umsonst dauerte es fast fünf Jahre von der Geburt der Idee dieses Buches bis zum 2. April 2014, an dem es präsentiert wurde. Aber das Buch bietet auch Texte, die nicht nur auf Deutsch zu lesen sind, sondern sehr gelungen von Gail Schamberger auch ins Englische übersetzt wurden. Darauf wies MMag. [[Gerald Klonner]], Verlagsleiter beim Verlag Anton Pustet, hin, bei dem das Buch erschienen ist. Die Texte stammen vom Salzburger Journalisten, Dramaturgen und Trauerredner [[Walter Müller]].  
 
  
==Texte aus dem Bild heraus==
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====Schwarzweißbilder haben Urkraft====
Müller sah sich jedes Bild an und schrieb dann seine Geschichte dazu, die Geschichte, die er in dem jeweiligen Bild sah. Er hatte keinen Kontakt mit den Abgebildeten, zumindest keinen bekennenden, er recherchierte „undercover“, verdeckt. Und sie lesen sich gut und unterhaltsam, seine Interpretationen der Bilder, der Menschen, die man darin sieht.
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"… sie könnten aus dem Alten Testament stammen, haben etwas Paradiesisches", bemerkte Fotograf Groeger zu seinen Bildern. Ja, da ist etwas Wahres dran! Nicht umsonst dauerte es fast fünf Jahre von der Geburt der Idee dieses Buches bis zum 2. April 2014, an dem es präsentiert wurde. Aber das Buch bietet auch Texte, die nicht nur auf Deutsch zu lesen sind, sondern sehr gelungen von Gail Schamberger auch ins Englische übersetzt wurden. Darauf wies MMag. [[Gerald Klonner]], Verlagsleiter beim Verlag Anton Pustet, hin, bei dem das Buch erschienen ist. Die Texte stammen vom Salzburger Journalisten, Dramaturgen und Trauerredner [[Walter Müller]].  
  
==Jodler, Schnee-Redner, Franziskus-Künstler und andere ==
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====Texte aus dem Bild heraus====
Viele der Protagonisten des Buches waren an diesem Abend im Gwandhaus anwesend. Einige konnte man auch auf der Bühne erleben. Wie beispielsweise [[Fritz Sendelhofer]] aus [[Zell am See]], der mit dem langen, weißen Bart,  Vizeeuropameister, Weltmeister und sogar Bart-Olympiasieger in der Kategorie „Garibaldi“, der, der den Amerikanern das Jodeln beibrachte. Oder der mit dem Feuerwehrauto-Kennzeichen „JO Juhu 1“, der Besitzer des Nobelhoteldorfs [[Hotel Grüner Baum|Grüner Baum]] in [[Bad Gastein]] – [[Hannes Blumschein]]. Auch der kann jodeln und er jodelte natürlich bei der Buchpräsentation. „''Aller Anfang ist Schnee''“, meinte der Berggasthofwirt [[Peter Hörl]] aus [[Maria Alm am Steinernen Meer]]. Denn bei ihm geht die Skirennläuferelite ein und aus, zum Training auf den von Peter Hörl präparierten Pisten. Er spricht nämlich mit dem Schnee, ja, tatsächlich, und wenn der Schnee einmal doch nicht will, „''…du konnst mi‘…''“ sagt Hörl dann zum Schnee und auf der Bühne und hatte die Lacher auf seiner Seite. Gelacht haben auch Lisa Santner und der [[Neumarkt]]er Künstler [[Johann Weyringer]]. Das ist der, der eine riesige Franziskus-Statue aus Holz gerade schafft, einen Lampedusa-Franziskus – nachzulesen im Buch, wie viele andere Geschichten auch.
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Müller sah sich jedes Bild an und schrieb dann seine Geschichte dazu, die Geschichte, die er in dem jeweiligen Bild sah. Er hatte keinen Kontakt mit den Abgebildeten, zumindest keinen bekennenden, er recherchierte "undercover", verdeckt. Und sie lesen sich gut und unterhaltsam, seine Interpretationen der Bilder, der Menschen, die man darin sieht.
  
==„Dieses Land begeistert erst richtig, wenn man die Menschen sieht, die dieses Land beleben“==
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====Jodler, Schnee-Redner, Franziskus-Künstler und andere====
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[[Datei:Menschen People Buchpräsentation Bilder aus dem Buch.jpg|thumb|Bilder aus dem Buch.]]
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Viele der Protagonisten des Buches waren an diesem Abend im Gwandhaus anwesend. Einige konnte man auch auf der Bühne erleben. Wie beispielsweise [[Fritz Sendlhofer]] aus [[Zell am See]], der mit dem langen, weißen Bart,  Vizeeuropameister, Weltmeister und sogar Bart-Olympiasieger in der Kategorie "Garibaldi", der, der den Amerikanern das Jodeln beibrachte. Oder der mit dem Feuerwehrauto-Kennzeichen "JO Juhu 1", der Besitzer des Nobelhoteldorfs [[Hotel Grüner Baum|Grüner Baum]] in [[Bad Gastein]] – [[Hannes Blumschein]]. Auch der kann jodeln und er jodelte natürlich bei der Buchpräsentation. "Aller Anfang ist Schnee", meinte der Berggasthofwirt [[Peter Hörl]] aus [[Maria Alm am Steinernen Meer]]. Denn bei ihm geht die Skirennläuferelite ein und aus, zum Training auf den von Peter Hörl präparierten Pisten. Er spricht nämlich mit dem Schnee, ja, tatsächlich, und wenn der Schnee einmal doch nicht will, "…du konnst mi‘…" sagt Hörl dann zum Schnee und auf der Bühne und hatte die Lacher auf seiner Seite. Gelacht haben auch Lisa Santner und der [[Neumarkt]]er Künstler [[Johann Weyringer]]. Das ist der, der eine riesige Franziskus-Statue aus Holz gerade schafft, einen Lampedusa-Franziskus – nachzulesen im Buch, wie viele andere Geschichten auch.
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===="Dieses Land begeistert erst richtig, wenn man die Menschen sieht, die dieses Land beleben"====
 
Diese und anderen erfrischende Aussagen kamen aus dem Munde des obersten Salzburger Tourismuswerbers Leo Bauernberger. Menschen, die hier, im Salzburger Land, ihren Träumen nachgehen, ihrer Besessenheit, ihrer Hartnäckigkeit, ihrer Verpflichtung, ihren Visionen. Menschen, die, warum auch immer, etwas bewahren und die, warum auch immer, etwas ganz Neues schaffen wollen. Um solche Menschen geht es in diesem Buch, einem sehr gelungenen Buch, wie ich meine.
 
Diese und anderen erfrischende Aussagen kamen aus dem Munde des obersten Salzburger Tourismuswerbers Leo Bauernberger. Menschen, die hier, im Salzburger Land, ihren Träumen nachgehen, ihrer Besessenheit, ihrer Hartnäckigkeit, ihrer Verpflichtung, ihren Visionen. Menschen, die, warum auch immer, etwas bewahren und die, warum auch immer, etwas ganz Neues schaffen wollen. Um solche Menschen geht es in diesem Buch, einem sehr gelungenen Buch, wie ich meine.
 
== Weblinks ==
 
Die Bilder aus dem Buch können auch einzeln in verschiedenen Größen gekauft werden. Information dazu unter [http://www.fineartinaction.com www.fineartinaction.com]
 
  
 
== Bilder ==
 
== Bilder ==
* [https://picasaweb.google.com/118429418126722720549/MenschenPeopleEineBuchprasentationImSalzburgGwandhaus alle Bilder dieser Buchpräsentation ]
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== Weblink  ==
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* [http://www.fineartinaction.com www.fineartinaction.com], Bilder aus dem Buch
  
 
== Quelle ==
 
== Quelle ==
 
* [[Peter Krackowizer]]
 
* [[Peter Krackowizer]]
  
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[[Kategorie:Stadt Salzburg]]
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[[Kategorie:Morzg]]
 
[[Kategorie:Reportage]]
 
[[Kategorie:Reportage]]
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[[Kategorie:Veranstaltung]]
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[[Kategorie:Veranstaltung (Geschichte)]]
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[[Kategorie:Kultur und Bildung]]
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[[Kategorie:Kunst]]
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[[Kategorie:Literatur]]
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[[Kategorie:Buch]]
 
[[Kategorie:Buchpräsentation]]
 
[[Kategorie:Buchpräsentation]]

Aktuelle Version vom 22. September 2025, 11:50 Uhr

Die Menschen aus dem Buch.

Menschen – People, ein Bericht des Journalisten Peter Krackowizer über die Präsentation des Buches "Menschen People", das im Jahr 2014 im Verlag Anton Pustet erschien.

Eine farbige Schwarzweiß-Präsentation im Gwandhaus – eine Buchpräsentation

Das Bild, das von der Theresia Bacher in ihrer Küche im Schwaigerlehen in Stuhlfelden, war schuld. Schuld an einem Buch mit Schwarzweißbildern von Menschen aus dem Salzburger Land. Bilder, die die Menschen im Land endlich einmal kitschfrei und authentisch zeigen. Salzburg-authentisch. Und Schuld ist Leo Bauernberger, Chef der SalzburgerLand Tourismus Gesellschaft. Denn der entdeckte bei einem Besuch des Münchner Fotografen Edward Groeger zufällig das Bild von der Theresia Bacher. So etwas müsste man machen! Hat man jetzt gemacht!

Von links: Leo Bauernberger, Salzburger Land Tourismus Gesellschaft m.b.H., MMag. Gerald Klonner, Verlagsleiter Anton Pustet, Walter Müller, Journalist und Fotograf Edward Groeger.

Am 2. April 2014 wurde nun dieses Buch im Salzburger Gwandhaus an einem schon recht frühlingshaft-lauen Abend vorgestellt. Die Gäste in Tracht, das Gwandhaus in Schönnbrunner Gelb und das Buch "Menschen – People" in Schwarzweiß. Die ORF-Salzburg-Moderatorin Lisa Santner führte durch den Abend, im Dirndl.

Das Buch präsentiert über 70 Salzburger Menschen, Personen, Persönlichkeiten bei ihren Alltagsarbeiten, Festtagsarbeiten, bei der Arbeit. "Die Bilder haben mit uns zu tun", meinte Lisa Santner und ergänzte: "Edward Groeger hat die Menschen genau angesehen". Das bestätigte dieser dann auch. Manchmal hat er sie sich mehrmals genau angesehen, ansehen müssen, weil beim ersten Mal waren sie nicht adjustiert, die Feuerschützen aus Eben im Pongau, beim zweiten Besuch zwar adjustiert, aber der Kanonier fehlte zum Abfeuern des Ehrensaluts. Aber beim dritten Mal klappte es. Eine andere Geschichte war das Bild mit dem Bock, der zuerst zwei Stunde zum Aufnahmeort getragen werden musste.

Schwarzweißbilder haben Urkraft

"… sie könnten aus dem Alten Testament stammen, haben etwas Paradiesisches", bemerkte Fotograf Groeger zu seinen Bildern. Ja, da ist etwas Wahres dran! Nicht umsonst dauerte es fast fünf Jahre von der Geburt der Idee dieses Buches bis zum 2. April 2014, an dem es präsentiert wurde. Aber das Buch bietet auch Texte, die nicht nur auf Deutsch zu lesen sind, sondern sehr gelungen von Gail Schamberger auch ins Englische übersetzt wurden. Darauf wies MMag. Gerald Klonner, Verlagsleiter beim Verlag Anton Pustet, hin, bei dem das Buch erschienen ist. Die Texte stammen vom Salzburger Journalisten, Dramaturgen und Trauerredner Walter Müller.

Texte aus dem Bild heraus

Müller sah sich jedes Bild an und schrieb dann seine Geschichte dazu, die Geschichte, die er in dem jeweiligen Bild sah. Er hatte keinen Kontakt mit den Abgebildeten, zumindest keinen bekennenden, er recherchierte "undercover", verdeckt. Und sie lesen sich gut und unterhaltsam, seine Interpretationen der Bilder, der Menschen, die man darin sieht.

Jodler, Schnee-Redner, Franziskus-Künstler und andere

Bilder aus dem Buch.

Viele der Protagonisten des Buches waren an diesem Abend im Gwandhaus anwesend. Einige konnte man auch auf der Bühne erleben. Wie beispielsweise Fritz Sendlhofer aus Zell am See, der mit dem langen, weißen Bart, Vizeeuropameister, Weltmeister und sogar Bart-Olympiasieger in der Kategorie "Garibaldi", der, der den Amerikanern das Jodeln beibrachte. Oder der mit dem Feuerwehrauto-Kennzeichen "JO Juhu 1", der Besitzer des Nobelhoteldorfs Grüner Baum in Bad GasteinHannes Blumschein. Auch der kann jodeln und er jodelte natürlich bei der Buchpräsentation. "Aller Anfang ist Schnee", meinte der Berggasthofwirt Peter Hörl aus Maria Alm am Steinernen Meer. Denn bei ihm geht die Skirennläuferelite ein und aus, zum Training auf den von Peter Hörl präparierten Pisten. Er spricht nämlich mit dem Schnee, ja, tatsächlich, und wenn der Schnee einmal doch nicht will, "…du konnst mi‘…" sagt Hörl dann zum Schnee und auf der Bühne und hatte die Lacher auf seiner Seite. Gelacht haben auch Lisa Santner und der Neumarkter Künstler Johann Weyringer. Das ist der, der eine riesige Franziskus-Statue aus Holz gerade schafft, einen Lampedusa-Franziskus – nachzulesen im Buch, wie viele andere Geschichten auch.

"Dieses Land begeistert erst richtig, wenn man die Menschen sieht, die dieses Land beleben"

Diese und anderen erfrischende Aussagen kamen aus dem Munde des obersten Salzburger Tourismuswerbers Leo Bauernberger. Menschen, die hier, im Salzburger Land, ihren Träumen nachgehen, ihrer Besessenheit, ihrer Hartnäckigkeit, ihrer Verpflichtung, ihren Visionen. Menschen, die, warum auch immer, etwas bewahren und die, warum auch immer, etwas ganz Neues schaffen wollen. Um solche Menschen geht es in diesem Buch, einem sehr gelungenen Buch, wie ich meine.

Bilder

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