Olivier Klose: Unterschied zwischen den Versionen

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Er absolvierte das Gymnasium in Troppau ([[Tschechien#Österreichisch-Schlesien]]) und studierte an der Universität Wien klassische Philologie.
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Am [[23. November]] [[1900]] trat er erstmals als Archäologe an die Öffentlichkeit: Er hielt in der [[Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]] einen Vortrag über die [[Römerstraßen|Römerstraße]] und die [[Römer|römischen]] Meilensteine am [[Radstädter Tauernpass]], der eine längere Zeitungspolemik nach sich zog.
  
Ab 1905 war er als [[Landeskonservator|Konservator]] der [[Reich#k._k.|k. k. ]]für Kunst- und historische Denkmale tätig und stand der Antikenabteilung des [[SMCA|Städtischen Museums Carolino-Augusteum]] in Salzburg vor.
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Ab 1905 war er als [[Landeskonservator|Konservator]] der [[Reich#k._k.|k. k. ]]Zentralkommission für Kunst- und historische Denkmale für Kunst- und historische Denkmale tätig und stand der Antikenabteilung des [[SMCA|Städtischen Museums Carolino-Augusteum]] in Salzburg vor.
  
 
Ab 1903 war Klose Ausschuss-, ab 1930 Ehrenmitglied der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde.
 
Ab 1903 war Klose Ausschuss-, ab 1930 Ehrenmitglied der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde.
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**''[[Römer|Römisch]]e Gebäudereste in [[Gnigl]] bei Salzburg'', in: [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&aid=slk&datum=19290003&zoom=2&seite=00000169 MGSLK 69, 1929, S. 169-174]
 
**''[[Römer|Römisch]]e Gebäudereste bei Obertrum'', in: [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&aid=slk&datum=19300003&zoom=2&seite=00000169 MGSLK 70, 1930, S. 169-173]
 
**''[[Römer|Römisch]]e Gebäudereste bei Obertrum'', in: [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&aid=slk&datum=19300003&zoom=2&seite=00000169 MGSLK 70, 1930, S. 169-173]
* Aufsätze ua. im Jahrbuch für Altertumskunde<ref>Umfassende Liste der Veröffentlichungen mit Salzburgbezug als Anhang zum Nekrolog: [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&aid=slk&datum=19330003&zoom=2&seite=00000167 MGSLK 73 (1933), S.&nbsp;167f.]</ref>  
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* Aufsätze im Jahrbuch für Altertumskunde, in den [[Salzburger Museumsblätter]]n ua.<ref>Umfassende Liste der Veröffentlichungen mit Salzburgbezug als Anhang zum Nekrolog: [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&aid=slk&datum=19330003&zoom=2&seite=00000167 MGSLK 73 (1933), S.&nbsp;167f.]</ref>  
  
 
== Quellen ==
 
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* [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde, Nekrologe|Nekrolog]] auf Olivier Klose in [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 1901-1940|Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]] [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&aid=slk&datum=19330003&zoom=2&seite=00000165  73 (1933), S.&nbsp;165-168]
 
* [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde, Nekrologe|Nekrolog]] auf Olivier Klose in [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 1901-1940|Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]] [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&aid=slk&datum=19330003&zoom=2&seite=00000165  73 (1933), S.&nbsp;165-168]
* Artikel Klose, Oliver. In: Österreichisches Biographisches Lexikon 1815–1950 (ÖBL). Band 3, Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 1965, [http://www.biographien.ac.at/oebl_3/420.pdf S. 420.]  
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* Artikel ''Klose, Oliver''. In: Österreichisches Biographisches Lexikon 1815–1950 (ÖBL). Band 3, Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 1965, [http://www.biographien.ac.at/oebl_3/420.pdf S. 420.]  
 
* [[Wikipedia]]-Artikel [http://de.wikipedia.org/wiki/Oliver_Klose ''„Oliver Klose“''.]
 
* [[Wikipedia]]-Artikel [http://de.wikipedia.org/wiki/Oliver_Klose ''„Oliver Klose“''.]
* ''Die Auffindung der Schnabelkanne vom Dürrnberg'', in: [Unser Land [http://www.salzburg.gv.at/ul200211_31.pdf 30/2002, S. 31]
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* ''Die Auffindung der Schnabelkanne vom Dürrnberg'', in: [[Unser Land]] [http://www.salzburg.gv.at/ul200211_31.pdf 30/2002, S. 31]
 
==Fußnoten==
 
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Version vom 21. Januar 2012, 20:54 Uhr

Olivier Klose (* 12. April 1860 in Hermannstadt in Siebenbürgen [heute Sibiu, Rumänien]; † 31. Mai 1933 in Wien) war ein Salzburger Archäologe.

Leben

Er absolvierte das Gymnasium in Troppau (Österreichisch-Schlesien) und studierte an der Universität Wien klassische Philologie.

Ab 1899 unterrichtete er am Salzburger Staatsgymnasium Latein und Griechisch.

Am 23. November 1900 trat er erstmals als Archäologe an die Öffentlichkeit: Er hielt in der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde einen Vortrag über die Römerstraße und die römischen Meilensteine am Radstädter Tauernpass, der eine längere Zeitungspolemik nach sich zog.

Ab 1905 war er als Konservator der k. k. Zentralkommission für Kunst- und historische Denkmale für Kunst- und historische Denkmale tätig und stand der Antikenabteilung des Städtischen Museums Carolino-Augusteum in Salzburg vor.

Ab 1903 war Klose Ausschuss-, ab 1930 Ehrenmitglied der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde.

Klose blieb auf dem Gebiet der prähistorischen und römischen Forschung im Land Salzburg tätig.

Am 30. September 1930 führte er am Dürrnberg eine Grabung durch, bei der seine Mitarbeiterin Nora Watteck die berühmten Schnabelkanne freilegte.

Im Jahr 1930 verlieh ihm die Stadt Salzburg das Bürgerrecht.

Am 31. Mai 1933 starb er nach einer Operation an einer Embolie.

Werke

Quellen

Fußnoten

  1. Umfassende Liste der Veröffentlichungen mit Salzburgbezug als Anhang zum Nekrolog: MGSLK 73 (1933), S. 167f.