Keltenmuseum Hallein: Unterschied zwischen den Versionen

Aus SALZBURGWIKI
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Zeile 27: Zeile 27:
 
[[Datei:HMW Plakat Keltenmuseum Hallein.jpg|thumb|HMW Sonderausstellung 2010]]
 
[[Datei:HMW Plakat Keltenmuseum Hallein.jpg|thumb|HMW Sonderausstellung 2010]]
 
Im Sommer 2010 wird im Keltenmuseum eine Sonderschau zum Thema [[Halleiner Motorenwerk]] anlässlich des 1. HMW Treffens am [[25. September]] zu sehen sein. Bilder von dieser Ausstellung auf der Salzburwiki-Seite [[HMW]].
 
Im Sommer 2010 wird im Keltenmuseum eine Sonderschau zum Thema [[Halleiner Motorenwerk]] anlässlich des 1. HMW Treffens am [[25. September]] zu sehen sein. Bilder von dieser Ausstellung auf der Salzburwiki-Seite [[HMW]].
 +
 
Augrund des 40. Geburtstages wurde die Ausstellung "Gefundene Kelten, erfundene Kelten" konzipiert.
 
Augrund des 40. Geburtstages wurde die Ausstellung "Gefundene Kelten, erfundene Kelten" konzipiert.
  

Version vom 8. November 2010, 10:47 Uhr

Datei:Hallein Keltenmuseum 02.jpg
das Keltenmuseum im herbstlichen Licht
Datei:Keltenmuseum Hallein 2010 01.jpg
in technisch modern eingerichteten Räumen wird Zeitgeschichte anschaulich präsentiert
Datei:Keltenmuseum Hallein 2010 02.jpg
das "Grüne Zimmer", eines der Fürstenzimmer im obersten Stockwerk
Datei:Keltenmuseum Hallein 2010 06.jpg
Korridor durch die Fürstenzimmer im obersten Stockwerk

Das Keltenmuseum Hallein liegt in der Tennengauer Bezirkshauptstadt Hallein und zählt zu den bedeutendsten Sammlungen von Zeugnissen keltischer Kunst in Europa.

Geschichte

Das Keltenmuseum ging aus dem 1882 gegründeten Stadtmuseum Hallein hervor. Dieses war ursprünglich im Bürgerspital, ab 1930 im Rathaus und ab 1952 in einem Torbau der Stadtbefestigung untergebracht. 1970 erfolgte einhergehend mit der Umbenennung in "Keltenmuseum" die Übersiedlung in das, zur Mitte des 17. Jahrhunderts erbaute, ehemalige Amtsgebäude der Saline am Pflegerplatz, wo es am 17. Oktober eröffnet wurde. 1980 war das Museum Veranstalter der Salzburger Landesausstellung "Die Kelten in Mitteleuropa", im Jahr 2006 beherbergte es die viel beachtete Ausstellung "NS-Euthanasie im Land Salzburg".

Von 1985 bis 2009 war Kurt Zeller Direktor des Museums. Im Juli 2009 folgte Stefan Moser dem Langzeitdirektor.

Ausstellungsschwerpunkte

Auf rund 3.000 qm Ausstellungsfläche zeigt das Keltenmuseum Ausstellungsstücke zu den Themenbereichen "Kelten", "Historische Salzgewinnung am Dürrnberg", "Entwicklung der Stadt Hallein" und der Entstehungsgeschichte des Weihnachtsliedes "Stille Nacht, Heilige Nacht".

Die Welt der Kelten

Das Museum verwahrt alle seit 1949 gehobenen Grabfunde am Dürrnberg. Das Prunkstück der Ausstellung ist die Grabausstattung eines keltischen Stammesführers der in einer hölzernen Kammer auf einem zweirädrigen Streitwagen liegend bestattet worden war. Die unversehrte Grabstätte stammt aus der zweiten Hälfte des 5. Jahrhunderts v. Chr. und wurde 1959 auf der Hochfläche des Mosersteins gefunden. Sehenswert ist auch die Replik der Schnabelkanne vom Dürrnberg, dessen Original sich in Gewahrsam des Salzburger Museum Carolino Augusteum befindet.

Forschungszentrum Dürrnberg

Hauptartikel: Forschungszentrum Dürrnberg

Die archäologische Betreuung des Dürrnbergs obliegt dem im Jahr 1985 gegründeten Forschungszentrum Dürrnberg. Dieser überregional tätige Verein hat seinen Sitz im Halleiner Keltenmuseum und wird vom Bund, dem Land Salzburg, der Stadt Hallein und den Salinen Austria getragen. Das Forschungszentrum Dürrnberg beschäftigt sich hauptsächlich mit der systematischen Erforschung der Fundstätten sowie den Aufgaben der Bodendenkmalpflege, zu denen kurzfristige Rettungsmaßnahmen genauso zählen wie größere Forschungsprojekte.

Historisches Salzwesen

Neben Einblicken in die historische Salzproduktion und Vertriebsorganisation zeigt das Keltenmuseum im sogenannten "Fürstenzimmer" im zweiten Obergeschoß, 80 Bilder des Malers Benedict Werkstötter die dieser 1757 im Auftrag des Erzbischofs Sigismund Christian Graf Schrattenbach anfertigte und auf denen alle mit der Salzgewinnung in Zusammenhang stehende Arbeiten dargestellt werden.

Sonderschau 2010

HMW Sonderausstellung 2010

Im Sommer 2010 wird im Keltenmuseum eine Sonderschau zum Thema Halleiner Motorenwerk anlässlich des 1. HMW Treffens am 25. September zu sehen sein. Bilder von dieser Ausstellung auf der Salzburwiki-Seite HMW.

Augrund des 40. Geburtstages wurde die Ausstellung "Gefundene Kelten, erfundene Kelten" konzipiert.

Literatur und Quellen

Weblinks

Bildergalerie