Alfons Staudach: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Alfons (Alf) Staudach''' (* [[20. Juli]] [[1944]]<ref>[[Salzburger Nachrichten]], [https://www.sn.at/salzburg/chronik/menschen-20-und-21-juli-4671418 Menschen, 20. und 21. Juli] 2013</ref> in Graz, [[Stmk.]]) ist Gynäkologe, insbesondere ehemaliger Primararzt der gynäkologischen Abteilung des [[Landeskrankenhaus Salzburg|Landeskrankenhauses Salzburg]] und Vorstand der Universitätsklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der [[Paracelsus Medizinische Privatuniversität|Paracelsus Medizinischen Privatuniversität Salzburg]].
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Primar Univ.-[[Professor|Prof.]] Dr. med. '''Alfons''' ''Alf'' '''Staudach''' (* [[20. Juli]] [[1944]]<ref>[[Salzburger Nachrichten]], [https://www.sn.at/salzburg/chronik/menschen-20-und-21-juli-4671418 Menschen, 20. und 21. Juli] 2013</ref> in Graz, [[Stmk.]]; † [[30. November]] [[2020]]) ist Gynäkologe, insbesondere ehemaliger Primararzt der gynäkologischen Abteilung des [[Landeskrankenhaus Salzburg|Landeskrankenhauses Salzburg]] und Vorstand der Universitätsklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der [[Paracelsus Medizinische Privatuniversität|Paracelsus Medizinischen Privatuniversität Salzburg]].
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Staudach studierte Medizin an der Universität Graz, an der er im Februar 1969 auch promovierte.
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Seine Facharztausbildung begann er an der Grazer Universitäts-Frauenklinik unter deren Vorstand Univ.-Prof. Dr. Ernst Navratil. Nach einem kurzen Zwischenspiel an der Universitätsfrauenklinik Münster folgte er dem von der Grazer Klinik stammenden Univ.-Prof. Dr. [[Günther Reiffenstuhl]] an die gynäkologische Abteilung des Landeskrankenhauses Salzburg. Reiffenstuhl hatte die intellektuellen Fähigkeiten, die analytische wissenschaftliche Denkweise und den enormen Einsatz und Tatendrang des jungen Arztes frühzeitig erkannt und nahm ihn als einzigen ärztlichen Mitarbeiter nach Salzburg mit. Nach Erhalt der Zulassung als Facharzt im Jahr [[1975]] wurde Staudach zum Oberarzt und zum Stellvertreter des Abteilungsvorstandes ernannt.
 
Seine Facharztausbildung begann er an der Grazer Universitäts-Frauenklinik unter deren Vorstand Univ.-Prof. Dr. Ernst Navratil. Nach einem kurzen Zwischenspiel an der Universitätsfrauenklinik Münster folgte er dem von der Grazer Klinik stammenden Univ.-Prof. Dr. [[Günther Reiffenstuhl]] an die gynäkologische Abteilung des Landeskrankenhauses Salzburg. Reiffenstuhl hatte die intellektuellen Fähigkeiten, die analytische wissenschaftliche Denkweise und den enormen Einsatz und Tatendrang des jungen Arztes frühzeitig erkannt und nahm ihn als einzigen ärztlichen Mitarbeiter nach Salzburg mit. Nach Erhalt der Zulassung als Facharzt im Jahr [[1975]] wurde Staudach zum Oberarzt und zum Stellvertreter des Abteilungsvorstandes ernannt.
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Staudach war im deutschsprachigen Raum einer der Pioniere und führenden Experten auf dem Gebiet der geburtshilflich-gynäkologischen Ultraschalldiagnostik. Er war Präsident und langjähriges Vorstandsmitglied und ist Ehrenmitglied der Österreichischen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (ÖGUM).  
 
Staudach war im deutschsprachigen Raum einer der Pioniere und führenden Experten auf dem Gebiet der geburtshilflich-gynäkologischen Ultraschalldiagnostik. Er war Präsident und langjähriges Vorstandsmitglied und ist Ehrenmitglied der Österreichischen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (ÖGUM).  
 
== Quellen ==
 
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* [[Horst Steiner|Steiner, Horst]]: Ehrenmitgliedschaft - Prim. Univ.-Prof. Dr. Alfons Staudach. In: Ultraschall in der Medizin 2009; [https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/abstract/10.1055/s-0029-1243511 30(6): 613-614]
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* [[Horst Steiner|Steiner, Horst]]: ''Ehrenmitgliedschaft - Prim. Univ.-Prof. Dr. Alfons Staudach'', in: ''Ultraschall in der Medizin'' 2009; [https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/abstract/10.1055/s-0029-1243511 30(6): 613-614]
 
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Version vom 5. Dezember 2020, 02:20 Uhr

Primar Univ.-Prof. Dr. med. Alfons Alf Staudach (* 20. Juli 1944[1] in Graz, Stmk.; † 30. November 2020) ist Gynäkologe, insbesondere ehemaliger Primararzt der gynäkologischen Abteilung des Landeskrankenhauses Salzburg und Vorstand der Universitätsklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität Salzburg.

Leben

Staudach studierte Medizin an der Universität Graz, an der er im Februar 1969 auch promovierte.

Seine Facharztausbildung begann er an der Grazer Universitäts-Frauenklinik unter deren Vorstand Univ.-Prof. Dr. Ernst Navratil. Nach einem kurzen Zwischenspiel an der Universitätsfrauenklinik Münster folgte er dem von der Grazer Klinik stammenden Univ.-Prof. Dr. Günther Reiffenstuhl an die gynäkologische Abteilung des Landeskrankenhauses Salzburg. Reiffenstuhl hatte die intellektuellen Fähigkeiten, die analytische wissenschaftliche Denkweise und den enormen Einsatz und Tatendrang des jungen Arztes frühzeitig erkannt und nahm ihn als einzigen ärztlichen Mitarbeiter nach Salzburg mit. Nach Erhalt der Zulassung als Facharzt im Jahr 1975 wurde Staudach zum Oberarzt und zum Stellvertreter des Abteilungsvorstandes ernannt.

Im Dezember 1986 habilitierte sich Staudach an der Grazer Universitätsfrauenklinik mit seinen Arbeiten zur "Fetalen Anatomie im Ultraschall". Mit 1. Februar 1987 wurde er zum Primararzt der Abteilung für Gynäkologie mit Perinatologie und Radiumstation des Landeskrankenhauses Salzburg ernannt. Im Mai 1993 wurde ihm der Berufstitel eines außerordentlichen Universitätsprofessors verliehen. 2003 wurde er zum Vorstand der nunmehrigen Universitätsklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität Salzburg bestellt.

Staudach war im deutschsprachigen Raum einer der Pioniere und führenden Experten auf dem Gebiet der geburtshilflich-gynäkologischen Ultraschalldiagnostik. Er war Präsident und langjähriges Vorstandsmitglied und ist Ehrenmitglied der Österreichischen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (ÖGUM).

Quellen

Zeitfolge
Vorgänger

Günther Reiffenstuhl

Primar für Gynäkologie und Geburtshilfe am LKH Salzburg, Vorstand der PMU-Frauenklinik
1987−2010
Nachfolger

Thorsten Fischer