Pfarrkirche zu den Hll. Petrus und Paulus: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 27. Juli 2019, 14:10 Uhr
Die Kirche zu den hll. Petrus und Paulus ist seit 1859 römisch-katholische Pfarrkirche der Pfarre Krispl in der Tennengauer Gemeinde Krispl. Das Patrozinium wird am 29. Juni begangen.[1] Die Kirche steht unter Denkmalschutz.
Geschichte
Erstmals wurde eine Kirche in Krispl 1568 urkundlich genannt. Der heutige Kirchenbau entstand im 17. Jahrhundert. 1731 kam der Turm dazu und 1759 eine Erweiterung des Kirchenbaus nach Osten. 1859 wurde die Kirche zur Pfarrkirche erhoben, 1968 restauriert und die Westfassade verändert.
Kirchenäußeres
Der Bau ist einschiffig mit einem flachbogig geschlossenen Chor mit einem im Osten abgewalmten Satteldach und einem Westturm. Die Kirche ist von einem Friedhof umgeben. Im Westen ist in die Friedhofsmauer ein nach außen gerichtetes Kriegerdenkmal eingebunden.
Der Kirchturm an der Westfassade hat ein rundbogiges Eingangsportal. An der West- und Südseite ist er mit Schindeln verkleidet, und er trägt einen barocken Zwiebelhelm mit den Jahresangaben 1896 und 1962. Im Norden ist an den Turm eine Totenkapelle und im Süden ein Aufgang zur Empore angebaut. Die Turmhalle ist kreuzgratgewölbt. Das spitzbogige abgefaste Portal zum Stiegenaufgang der Empore wurde 1968 erbaut.
Kircheninneres
Der vierjochige Saalraum hat ein Segmentbogentonnengewölbe. Die Deckenmalerei aus dem Jahr 1831 zeigt die Schlüsselübergabe an Petrus, Heiliger Wandel und die Marienkrönung. 1866 wurden die Malereien restauriert. Die Sakristeitüre im Norden wurde 1731 geschaffen. Die Westempore hat ein Geschoss.
Der Hochaltar mit einem Aufbau aus Marmor entstand 1884 nach einem Entwurf von Paul Lange. Das Holzkruzifix und im Aufsatz die Figuren Gottvater, Peter und Paul stammen aus dem späten 17. Jahrhundert. An den Seitenaltären mit einem Aufbau vom Schnitzer Johann Pfister aus dem Jahr 1721 wurden 1968 die Aufsatzfiguren gestohlen. Die Ornamente um die großen Altarblätter sind aus dem späten 18. Jahrhundert. Die Bilder aus dem späten 18. Jahrhundert malte der Maler und Bildhauer Johann Löxhaller, links Sebastian und im Aufsatz Martin, rechts Anna und im Aufsatz Nikolaus. Die Kanzel entstand im 18. Jahrhundert und zeigt die Bilder Christus und die vier Evangelisten aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.
Bildergalerie
Albert Mauracher-Orgel von 1909
weitere Bilder
Pfarrkirche zu den Hll. Petrus und Paulus – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im SALZBURGWIKI
Quelle
- Eintrag in der deutschsprachigen Wikipedia zum Thema "Pfarrkirche zu den Hll. Petrus und Paulus"
Einzelnachweise
- ↑ Personalstand der Welt- und Ordens-Geistlichkeit der Erzdiözese Salzburg für das Jahr 1957 (Schematismus 1957), hg. vom Erzbischöflichen Ordinariat Salzburg 1957, S. 192.