Montessori Volksschule Nonntal
| Schulbild | |
|---|---|
| Schuldaten[1] | |
| Schulkennzahl: | 501141 |
| Name der Schule: | Montessori Volksschule Nonntal |
| Adresse: | Nonntaler Hauptstraße 3 5020 Salzburg |
| Website: | mvs-nonntal.salzburg.at |
| E-Mail: | direktion@mvs-nonntal.salzburg.at |
| Telefon: | (06 62) 84 36 03 |
| Telefax: | (06 62) 84 36 03-77 |
| Direktorin: | Dipl.-Päd. Anne-Sophie Kirchhofer-Toth, BEd |
Die Montessori Volksschule Nonntal ist eine Pflichtschule im Salzburger Stadtteil Nonntal.
Allgemeines
Die Schule ist eine Pflichtschule im Sinne des Salzburger Schulorganisations-Ausführungsgesetzes 1995 – SchuOG 1995[2], Schulerhalter ist die Stadtgemeinde Salzburg.
Sie befindet sich im Gebäude Nonntaler Hauptstraße 3. Südlich schließt das Gebäude der Mittelschule Nonntal an.
Bildungs- und Betreuungsangebot
Das Bildungs- und Betreuungsangebot der Schule umfasst:[3]
- Nachmittagsbetreuung an der Schule
- Schulversuch: Alternative Form der Leistungsbeurteilung (Pensenbuch), in der 4. Klasse wird auch ein Ziffernzeugnis ausgestellt.
- Schwerpunkte:
- Montessori-Pädagogik mit individuellem und selbsttätigem Lernen in freien Arbeitsphasen, Projektunterricht – auch schulstufenübergreifend, Kultur und Kreativität (Theaterspiel, Theaterbesuche, Workshops), Fallen lernen (Judo), gesunde Ernährung – gesunde Jause (Vollkornbrot mit Aufstrichen, Gemüse, Obst, Wasser)
- Angebote:
- Zusammenarbeit mit ARTgenossen, freischaffenden Künstlerinnen und Künstlern, Ökohof Feldinger, Bäckerei Funder
- Unverbindliche Übungen: Englisch, Chor
Geschichte
Schulunterricht ist in Nonntal seit dem 17. Jahrhundert kontinuierlich belegt. Seit 1691 fand er im Metzgerhaus neben dem Nonntaler Pfarrhaus statt. 1816 übersiedelte die Schule in das Erhardspital an der Nonntaler Hauptstraße. 1905 wurde das eigene Schulhaus errichtet.
Im Salzburger Amts-Kalender aus dem Jahr 1957 wird diese Schule als vierklassige Volksschule unter der Leitung von Adalbert Neumayr angeführt. Es gab 16 Parallelklassen mit der Expositur der öffentlichen vierklassigen Mädchenvolksschule des Erziehungsheims der Schwestern vom Guten Hirten St. Josef für schwer erziehbare und gefährdete Mädchen.
Im Jahr 2016 wurde die Volksschule Nonntal in "Montessori Volksschule Nonntal" umbenannt.
| Schülerzahl | |
|---|---|
| 1804 | 75 |
| 1812 | 67 |
| 1815 | 110 |
| 1940 | 255 |
| 1993 | 164 |
| 2000 | 68 |
| 2010 | 121 |
Schulleiter und Direktoren
- 1691–1747: Ignaz Fortunat Nottl († 1752)
- 1747–1768: Johann Georg Nottl
- 1768–1771: Josef Streibl
- 1771–1787: Andrä Lindner (Organist und Schulhalter)
- 1787–1797: Matthäus Schnepfleitner
- 1797-1850: Franz Neumayer
- 1850–18xx: Josef Schramm
- 1862–187x: Josef Ecker
- 1874–1880: Michael Lindenthaler
- 1881–1896: OL Ludwig Schaffler
- 1896–1911: Franz Ellmauer (Direktor)
- 1911–1921: OL Anton Keldorfer
- 19xx–193x: OL Nikolaus Jöchl
- 194x–1952: OL Heinrich Straudi (Direktor)
- 1952–1955: OL Josef Fallnhauser
- 1955–1972: Adalbert Neumayr
- 1972–198x: Johann Fager
- 19xx–2002: Barbara Stummer
- 2002–2021: Ulrike Margreiter
- seit 2021: Anne-Sophie Kirchhofer-Toth
Quellen
- STADT:SALZBURG Wissensportal - Volksschule Nonntal
- Behacker, Anton: Nonntal, Mülln und die militärischen Volkschulen. Ein Beispiel für die Entwicklung der deutschen Schulen in Stadt und Land Salzburg. Salzburg (Zaunrith) 1913.
- Salzburger Amtskalender
Einzelnachweise
- ↑ Bildungsdirektion Salzburg, "Schulsuche"
- ↑ Salzburger Schulorganisations-Ausführungsgesetz 1995
- ↑ Stadt Salzburg: Montessori Volksschule Nonntal, abgerufen am 20. April 2026
