Matthias Altrichter

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Dr. Matthias Altrichter (* 14. Februar 1903[1] in Schlappenz, Böhmen; † 11. März 1979[1]) war von 1958 bis 1969[2] Präsident des Landesgerichts Salzburg.

Leben

Altrichter wurde 1927 an der Wiener Universität zum Doktor der Rechte promoviert und begann seine Berufslaufbahn als Rechtspraktikant beim Bezirksgericht Korneuburg. 1931 wurde er zum Richter beim Bezirksgericht Retz ernannt, 1936 zum Bezirksrichter und Gerichtsvorsteher beim Bezirksgericht Gastein. Ab 1941 war Matthias Altrichter als Amtsgerichtsrat beim Landesgericht Salzburg tätig; er war auch war er Beisitzer beim Sondergericht Salzburg[3]. 1948 wurde er zum Landesgerichtsrat in Salzburg ernannt, 1949 erfolgte die Ernennung zum Senatsvorsitzenden, 1954 die zum Rat des Oberlandesgerichtes Linz. Vier Jahre später wurde Altrichter Präsident des Landesgerichts Salzburg. 1968 trat er in den Ruhestand.

Als Prasident war Altrichter um eine schnelle und lebensnahe Gerichtsbarkeit und um eine gute Zusammenarbeit mit den öffentlichen Behörden und Ämtern bemüht. Darüber hinaus sorgte er sich als Präsident des Häftlings-Fürsorgevereins um die Betreuung der entlassenen Strafgefangenen.

Ehrungen

In Anerkennung seiner Verdienste wurde Altrichter mit dem Großen silbernen Ehrenzeichen der Republik ausgezeichnet. Die Landeshauptstadt Salzburg ehrte ihn 1969 mit dem "Ring der Stadt Salzburg".

Quelle

Einzelnachweise

Zeitfolge
Vorgänger

Anton Hammerer

Präsident des Landesgerichts Salzburg
1958–1968
Nachfolger

Ernst Melzer