Lambert Michael Gruber (* 27. November 1882 in der Stadt Salzburg; † 11. April 1965 ebenda)[1] war ein sozialdemokratisch engagierter Hauptschul⁣lehrer und zuletzt Direktor der Knaben-Hauptschule am Franz-Josef-Kai.

Aus seinem Leben

Lambert Michael Gruber war Sohn des Schuhmachermeisters Lambert Gruber und der Amtsdienerstochter Maria geb. Dingl.[1]

Als im Jahr 1923 die Salzburger sozialdemokratischen Lehrer die Landesgruppe Salzburg der Freien Lehrergewerkschaft gründeten, wurde Lambert Gruber zu deren erstem Obmann gewählt.[2] Er fungierte auch als Obmann der Ortsgruppe Salzburg des Arbeiter-Feuerbestattungsvereins "Die Flamme".[3]

Er heiratete am 30. November 1934 in Mülln eine Christine Maria Theresia.[1]

Er war in der Nachkriegszeit bis 1950 Direktor der Knaben-Hauptschule am Franz-Josef-Kai.[4] Er unterrichtete auch an der Volkshochschule und wurde als "besonders erfolgreicher Dozent der Volkshochschule im Fach der Fremdsprachen" geehrt.[5]

Quellen

  1. 1,0 1,1 1,2 Taufbuch der Dompfarre, Bd. XV S. 102
  2. Sagmeister, Raimund: Der Christliche Landeslehrerverein für Salzburg – Geschichte und Zielsetzung. In: Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 135, 1995, S. 217-230 (222)
  3. ANNO-Recherche "Lambert Gruber" mit "Die Flamme"
  4. Artikel "Praxis-Mittelschule der Pädagogischen Hochschule in Salzburg" und "Bürgerschule Salzburg"
  5. Salzburger Nachrichten, 5. Jänner 1954, S. 4: Ehrender Empfang für Salzburger Kulturschaffende
Zeitfolge
Vorgänger

Ferdinand Zenz

Direktor der Knaben-Hauptschule Salzburg
194x–1950
Nachfolger

Josef Fasching