Josef Moldan
Josef Anton Moldan (* 17. Jänner 1886 in Oberalm; † 12. September 1955[1] in Kuchl)[2] war Gipswerk-Besitzer in Kuchl und in der NS-Zeit Bürgermeister dieser Tennengauer Marktgemeinde.
Aus seinem Leben
Josef Anton Moldan war Sohn des Realitätenbesitzers Karl Moldan und der Ernestine geb. Rauchenbichler, einer Tochter des Lengfeldener Papiermühlenbesitzers Joseph von Rauchenbichler und der Katharina geb. Siegl.[2] Er heiratete im April 1920 Hedwig Otto aus Mühlhausen in Thüringen.[3]
Zusammen mit seinem Bruder Christian (* 1887, † 1968) modernisierte er das Gipswerk der Familie und verhalf dem Betrieb zu einem alle Erwartungen übertreffenden Aufblühen. Nach seinem Tod übernahm der Sohn Carl-Eberhard Moldan (* 1921, † 1994) die Geschäftsführung.[4]
Der Marktgemeinde Kuchl stand Josef Moldan von 1940 bis 1943 als Bürgermeister vor.[5]
Quellen
- ↑ Salzburger Nachrichten, S. 8: Parte
- ↑ 2,0 2,1 Taufbuch der Pfarre Hallein, Bd. XVII S. 29
- ↑ Volksfreund, 1. Mai 1920, S. 4: Trauungen
- ↑ Artikel "Moldan Baustoffe GmbH & Co KG"
- ↑ Artikel "Bürgermeister der Marktgemeinde Kuchl"
| Vorgänger |
Bürgermeister von Kuchl 1940–1943 |
Nachfolger |