Franz Anton Danreiter

Aus SALZBURGWIKI
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Franz Anton Danreiter (* vermutlich am 9. Dezember 1695, weil dies sein Taufdatum in der Stadt Salzburg war[1]; † 17. Februar 1760 ebenda) war ein bekannter Architekt, Hofgärtner und Zeichner.

Leben

"Die H.H.Dreyfaltigkeit Kirchen zu Saltzburg sambt denen wohnungen deren Herrn Geistlichen und jungen Cavalieren, gebauet von Ihre Hoch-Fürstl. Gnaden Joh.Ernest Ertz-Bischoffen u. Fürsten zu Saltzburg." Um 1731.

Fürsterzbischof Franz Anton Harrach ließ den 21-jährigen Danreiter auf seine Kosten studieren: zunächst in Wien, dann in Dresden, in den Niederlanden und in Versailles (Frankreich). Bei diesen Studienreisen lernte Danreiter, was französische und sächsische Könige zur Zeit der Hochblüte des Barocks in ihren Gärten schätzten. So ausgebildet kehrte er 1724 wieder nach Salzburg zurück. Es folgten dreieinhalb Jahrzehnte als hochfürstlicher Garteninspektor in Diensten des Salzburger Erzbischofs. Er wurde Experte für Lust- und Küchengärten, für den Bau von Gartengebäuden sowie von Brunnen in der Stadt Salzburg und war ein hervorragender Architekt.

Nach seinen Zeichnungen wurden vier Salzburger Prospektsammlungen (Prospekt: 'Aussicht, Anblick' Anfang 17. Jahrhundert) von verschiedenen Kupferstechern in Augsburg gestochen, später teilweise koloriert.

Werke bzw. Mitwirken an Werken in Salzburg

Benediktinerinnenabtei Nonnberg 1740, Anton Danreiter

In Hellbrunn im Schlossgarten: Denkmäler, Actaeusquelle, Cleopatragrotte, Dianabrunnen, Neptungrotte, Belvedere, Gartenhaus, Jagdschloss Hohenems, Steinbocksbrunnen und Steintheater;

In der Stadt Salzburg:

sowie

Bilder

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Quellen

Einzelnachweis