Ernst, Ida und Herbert Löwy
'Ernst Löwy (* 17. Jänner 1900 geboren in Netluk bei Leitmeritz (damals: Böhmen, Österreich Ungarn), † um/nach 1943), Ida Löwy (geborene Pick) (* 8. Februar 1901 in Ottnang am Hausruck, † um/nach 1943) und Herbert Löwy (* 27. August 1926, † um/nach1943); waren Opfer des Nationalsozialismus in Salzburg.
Leben
Löwy kam als 14jähriger nach Salzburg, um im Geschäft seines Onkels Oswald Löwy, am Mirabellplatz 6, eine Handelslehre zu absolvieren. Später arbeitete er als als Angestellter. 1925 heiratete er die oberösterreichische Jüdin Ida Pick (* 8. Februar 1901 in Ottnang am Hausruck). Gemeinsam hatten sie einen Sohn Herbert (* 27. August 1926 in Salzburg).
Der Wohnsitz der Familie Löwy war eine Wohnung im dritten Stock im Haus der Linzer Gasse 4. Im November 1938 wurde die Familie Löwy aus Salzburg vertrieben und flüchtete nach Prag. Jedoch wurden sie dort, im besetzen Teil der Tschechoslowakei, verhaftet. Ernst und Ida Löwy wurden am 24. Oktober 1942 nach Auschwitz, Sohn Herbert am 22. Dezember des gleichen Jahres nach Theresienstadt deportiert. Am 6. September 1943 erfolgte, die Weiterverlegung der ganzen Familie Löwy nach Auschwitz. Die genauen Todesdaten der Familienmitglieder sind nicht eruierbar.
Zum Gedenken an die Ernst, Ida und Herbert Löwy wurden am 22. August 2007 in Salzburg, Linzer Gasse 5 drei Stolpersteine verlegt.