Eduard Dum junior
Eduard Dum (* 4. Juli 1845 in Liefering;[1] † 14. Juli 1895 in Hüttau[2]) war Lehrer und Schulleiter in Arnsdorf und Hüttau.
Leben
Eduard Dum war Sohn des Eduard Dum, Schullehrers in Adnet, und der Franziska geb. Dieplinger.[1]
Der Spross einer Adneter Lehrerdynastie wählte den Beruf seiner Vorfahren und wirkte von 1863 an an den Schulen von Uttendorf, Goldegg, Dorfgastein, Unternberg, Bischofshofen, Adnet und Lamprechtshausen.[3] Danach leitete er von 1870 bis 1882 die Volksschule Arnsdorf[4] und von 1882[5] bis 1891[6] die Volksschule Hüttau.
Er starb mit 50 Jahren an Lungentuberkulose,[2] seine Frau mit vier Kindern zurücklassend. Die Beliebtheit des Verstorbenen zeigte sich an der Menge derer, die an seinem Begräbnis teilnahmen. Neben Geschwistern und anderen Verwandten waren dies die Schuljugend mit dem Lehrkörper, die Lehrerschaft des Bezirks (18 Teilnehmer) mit dem Bezirkshauptmann an der Spitze, örtliche Vereine mit Fahnen, die Gemeindevertretungen von Hüttau und Sonnberg sowie zahlreiche andere Trauergäste.[3]
| Vorgänger |
Schulleiter der Volksschule Hüttau 1882–1891 |
Nachfolger |
| Vorgänger |
Schulleiter der Volksschule Adnet 1870–1882 |
Nachfolger |
- ↑ 1,0 1,1 Taufbuch der Pfarre Siezenheim, Bd. VI, S. 444
- ↑ 2,0 2,1 Sterbebuch der Pfarre Hüttau, Bd. V, S. 22
- ↑ 3,0 3,1 Salzburger Volksblatt, 18. Juli 1895, S. 1 (S. 9)
- ↑ Artikel "Volksschule Arnsdorf"
- ↑ Salzburger Kirchenblatt, 10. August 1882, S. 255
- ↑ Artikel "Volksschule Hüttau"