Bergbau- und Gotikmuseum Leogang

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Das Bergbaumuseum und sein Kustos, Hermann Mayrhofer.

Das Bergbaumuseum Leogang befindet sich in der Gemeinde Leogang im Pinzgau und erinnert an die Bergbaugeschichte Leogang.

Das Museum

Das Bergbaumuseum Leogang ist in einem aus dem Jahr 1593 stammenden Gewerkenhaus im Ortsteil Hütten untergebracht. Neben mehr als 70 verschiedenen Mineralien sind auch Exponate aus der Bergbaugeschichte des Ortes zu sehen.

3000 Jahre Bergbaugeschichte von Leogang: Kupfer, Blei, Kobalt, Quecksilber, Nickel und Magnesit wurden aus dem Berg geholt. Begehrt war vor allem Silber, das die Knappen für die Salzburger Erzbischöfe schürften (die Salzburger Silbermünzen). Viele von ihnen mussten 1732 aus Glaubensgründen das Land verlassen (Salzburger Exilanten).

Daneben verfügt das Museum über eine Sammlung erlesener Exponate aus der Gotik, die unter dem Titel Wegweiser aus der Finsternis - Bergbauheilige im Mittelalter zu sehen ist. Sie umfasst Skulpturen der Heiligen des Bergbaus aus dem 14. und 15. Jahrhundert. Das Herzstück der Sammlung ist die Schöne Madonna - Leogang um 1410.

Sonderausstellung

Von Mai bis Oktober 2011 wurden unter dem Titel Rudolf Leopold - Der Gotiksammler rund 120 Exponate aus der Gotiksammlung des 2010 verstorbenen Kunstsammlers gezeigt. 20 Davon blieben als Dauerleihgaben nach Ende der Sonderausstellung in Leogang.

Auszeichnungen

Das Bergbaumuseum Leogang ist Träger des Österreichischen Museumsgütesiegels. Außerdem wurde ihm 2003 der Museumspreis des Landes Salzburg verliehen, sein Kustos Hermann Mayrhofer 2004 mit dem Tobi-Reiser-Preis ausgezeichnet.

Adresse

Hütten 10
5771 Leogang
Telefon: 0 65 83 - 71 05 oder 82 23

Öffnungszeiten

Mai bis Oktober
täglich außer Montag von 11 bis 17 Uhr und nach Vereinbarung
Im November geschlossen
Dezember bis April
Dienstag, Donnerstag und Sonntag von 9 bis 12 Uhr und nach Vereinbarung

Das Museum ist im Winter 2011 wegen der Vorbereitung einer Sonderausstellung geschlossen.

Weblink

Quellen