Golling an der Salzach

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Karte
Karte 5440.png
Basisdaten
Politischer Bezirk: Hallein (HA)
Fläche: 82,18 km²
Geografische Koordinaten: 47° 36' N, 13° 10' O
Höhe: 476 m ü. A.
Einwohner: 4 051 (Volkszählung 2011)
Postleitzahl(en): 5440
Vorwahl: 0 62 44
Gemeindekennziffer: 50 204
Gliederung Gemeindegebiet: 1 Katastralgemeinde
Gemeindeamt: 5440 Golling an der Salzach
Markt 80
Offizielle Website: www.golling.salzburg.at
Politik
Bürgermeister: Anton Kaufmann (ÖVP)
Gemeinderat (2009): 21 Mitglieder:13 ÖVP,
5 SPÖ
3 FPÖ
Karte
Golling, Ansicht vom Roßfeld
Golling mit umgebender Landschaft
Golling, Ortsansicht

Golling an der Salzach ist eine Marktgemeinde im südlichen Tennengau.

Geografie

Geografische Lage

Die Marktgemeinde im Bezirk Hallein, etwa 30 km südlich der Landeshauptstadt Salzburg, liegt im Salzachtal, nahe der Mündung der Lammer in die Salzach. Südöstlich vom Gemeindegebiet zweigt das Lammertal ab, südwestlich geht es in das das Bluntautal.

Gemeindegebietsgliederung

Das Gemeindegebiet umfasst die Katastralgemeinden Golling an der Salzach (1.195), Torren (944) und Obergäu (1.362). Diese stellen zugleich auch die Ortsteile der Gemeinde dar, wobei Golling selbst, wenn von Ortsteilen gesprochen wird, zumeist nur "Markt" genannt wird.

Anmerkung: In kursiver Schrift wird die Einwohnerzahl der Ortschaften nach dem Stand der Volkszählung aus dem Jahr 2001 angegeben.

Nachbargemeinden

Im Norden Kuchl, im Süden Werfen, im Südosten Scheffau.

Geschichte

Der Pass Lueg zwischen den Gemeinden Golling und Werfen wurde schon in prähistorischer Zeit benutzt. Aus römischer Zeit stammen die Wagenspuren im Fels nahe der Passhöhe. Der Helm vom Pass Lueg ist einer der bedeutendsten Passfunde im Bundesland Salzburg und stammt aus einem Depot der Bronzezeit, das nahe der Passhöhe im Gemeindegebiet von Golling aufgefunden wurde.

Um 1170 erfolgt die Belehnung des Chuno von Werfen-Schnaitsee, ab 1209 von Gutrat, mit dem Landrichteramt im Kucheltal durch den Grafen von Plain. In diese Zeit fällt auch die erste Nennung von Torren. Die erste urkundliche Erwähnung von Golling selbst datiert aus dem Jahr 1241, als der Name gemeinsam mit "Luoch" für den Pass Lueg in einer Urkunde Erzbischof Eberhards II. von Regensberg genannt wird. Aus 1284 findet sich die erste Nennung Gollings als Markt ("forum"), das Markrecht erhält der Ort jedoch erst 1390.

Es war auch Sitz eines Pflegegerichts, wie im Atlas Salisburgensis vom Salzburger Kartografen Joseph Jakob Fürstaller angeführt.

1936 werden die bis dahin eigenständigen Ortsgemeinden Obergäu und Torren nach Golling eingemeindet.

Wappen

Das Wappen der Gemeinde ist: "In geteiltem Schild oben in Blau der nach rechts gewendete Kirchenpatron, Sankt Johann Evangelist in grünem Kleide mit rotem Mantel, aus der Teilungslinie wachsend, mit der linken Hand einen goldenen Kelch haltend, den die rechte segnet; unten in Rot auf grünem Boden ein nach rechts gewendeter schwarzer Rabe, der einen goldenen Ringe im Schnabel hält."

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Blick auf das Ortszentrum, rechts die Burg Golling

Museen

Bauwerke

Parks

Naturdenkmäler

Sport

Vereine

Bildergalerie

Quellen


Weblinks

Städte und Gemeinden im Tennengau
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Über dieses Bild

Stadtgemeinden: Hallein
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