Regionaldekanat Tiroler Teil

Aus SALZBURGWIKI
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Das Regionaldekanat Tiroler Teil ist eines der drei Regionaldekanate der Erzdiözese Salzburg und umfasst den Tiroler Teil der Erzdiözese.[1]

Gliederung

Zu dem Regionaldekanat gehören die Dekanate Brixen im Thale, Kufstein, St. Johann in Tirol, Reith im Alpbachtal und Zell am Ziller mit zusammen 60 Pfarren.[1]

Geschichte

Der Tiroler Teil oder Anteil der Erzdiözese Salzburg – im Jahr 2001 erfolgte eine offizielle Umbenennung von „Tiroler Anteil der Erzdiözese Salzburg“ auf „Tiroler Teil der Erzdiözese Salzburg“[2] – entstand in seiner heutigen Gestalt nach dem Untergang des Bistums Chiemsee (1808) und der Neufestlegung der Diözesangrenzen (1818/21) gegen das Erzbistum München und Freising (Landes- und Staatsgrenze) und das Bistum Brixen.

Schon vor der im Jahr 2011 erfolgten Schaffung des Regionaldekanates war der Tiroler Teil der Erzdiözese in der kirchlichen Organisation eine gewisse Sonderstellung.

Es bestand die Funktion eines Generaldechants für den Tiroler Teil der Erzdiözese. Diese wurde etwa von Johann Obersteiner (1919–1933?), Josef Niedermoser (1934–1939), Sebastian Achorner (1939–19xx), Johann Maier (19xx–1987?), Alois Weidlinger (1987?–2001) und Sebastian Manzl (in den Jahren 2001 bis 2012, zusätzlich zur Funktion als Generaldechant für das Land Salzburg) bekleidet.

Regionaldechante waren bisher:

Im Jahr 1964 (Errichtung der Diözese Innsbruck-Feldkirch, die 1968 in die Diözesen Innsbruck und Feldkirch geteilt wurde) versuchte die Tiroler Landesregierung unter Landeshauptmann Eduard Wallnöfer, die Abtretung des Tiroler Anteiles der Erzdiözese Salzburg herbeizuführen. Dieser Versuch blieb erfolglos.

Bildergalerie der Kirchen im Tiroler Teil der Erzdiözese Salzburg

Quellen