Ludwig Zeller (* 13. November 1814 in der Stadt Salzburg; † 14. August 1880 ebenda) war Eisenhändler und Inhaber der Firma Zeller & Kremplin in der Salzburger Judengasse.[1]

Leben

Ludwig Zeller war der Sohn des Kaufmanns Joseph Zeller (* 1783; † 20. Mai 1847 in der Stadt Salzburg[2] und seiner Frau Clara, geborene Salger (* 17. Juni 1786; † 1. März 1857).

Neben seiner Berufstätigkeit war er bis zu seinem Ableben 1880 Direktionsrat der Salzburger Sparkasse und seit 1847 Mitglied der Salzburger Liedertafel, deren Vorstand er (mit Unterbrechungen) bis 1854 übernahm. Außerdem engagierte er sich in der Internationalen Mozarteumstiftung und im Verschönerungsverein Salzburg.

Er war verheiratet mit der Reichenberger Gasthofbesitzerstochter Eveline, geborene Spietscha. Der spätere Bürgermeister der Stadt Salzburg, Gustav Zeller (* 9. April 1850 in der Stadt Salzburg[3]; † 26. April 1902 ebenda), war beider Sohn.

Ehrungen

Die Salzburger Liedertafel ernannte ihn 1860 zu ihrem Ehrenmitglied, ebenso die Halleiner Liedertafel, die Liedertafel von Steyr und der Veteranenverein St. Gilgen. Außerdem war er Ehrenbürger der Gemeinde St. Gilgen.

Quellen

Einzelverweise